Sächsische Staatskapelle Dresden widmet Konzert den Erdbeben-Opfern in Japan

»Es ist eine großartige Geste internationaler Solidarität, wenn die Sächsische Staatskapelle der Situation in Japan und damit den tausenden Opfern gedenkt«, so Horst Grenz, Leiter des Flensburger Instituts50plus.

Die Sächsische Staatskapelle Dresden, der Dirigent Nikolaj Znaider und der Cellist Lynn Harrell widmen ihr gemeinsames Konzert am Dienstag, dem 15. März 2011, um 20 Uhr in der Semperoper den Opfern der furchtbaren Erdbeben- und Flutkatastrophe in Japan.


Lynn Harrell, Foto: (c) Christian Steiner

Die Sächsische Staatskapelle Dresden ist seit den 1970er Jahren regelmäßig in Japan zu Gast und hat dort inzwischen eine große Fangemeinde. Seit einigen Jahren gibt es auch einen Freundeskreis der Staatskapelle in Japan, der in regelmäßigem und intensivem Austausch mit Musikern des Orchesters steht.

»Es ist unfassbar, was dort geschehen ist. Die Musiker der Staatskapelle sind zutiefst besorgt über die Situation in Japan. Im Laufe der Jahre sind zahlreiche Freundschaften entstanden. Wir hoffen alle inständig, dass sich die Situation nicht weiter verschärft und sind in Gedanken bei unseren japanischen Freunden«, so Jan Nast, Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Das ursprünglich angekündigte Programm mit der »Freischütz«-Ouvertüre von Carl Maria von Weber, dem Cellokonzert von Antonín Dvořák und der fünften Symphonie von Pjotr I. Tschaikowsky wird aus diesem Anlass um die »Nimrod«-Variation (Nr. 9) aus den »Enigma-Variationen« von Edward Elgar ergänzt. Weitere Informationen: www.staatskapelle-dresden.de und www.institut50plus.de

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