Kurt A. Körber: »Kapitalist mit Gemeinsinn«

 
Kurt A. Körber: »Kapitalist mit Gemeinsinn«»Für mich ist die Stiftung nicht irgendein persönliches Hobby, das ich mir leiste, wie andere sich aufwendige Hobbys leisten. Eine Lebensaufgabe sehe ich darin verwirklicht, dass ich die ökonomische Zielsetzung, nämlich materiellen Gewinn zu erzielen, mit der sozial-kulturellen Zielsetzung, die Gesellschaft, in der und von der ich lebe, durch gemeinnützige Aktivitäten zu stärken, verbunden habe.«

Kurt A. Körber war einmalig: ein Mann »zwischen den Systemen«. Er war, wie ihn sein Freund Helmut Schmidt rückblickend charakterisierte, »Ossi und Wessi in einer Person«, so Hermann Schreiber in seinem Essay über Kurt A. Körber. Aufgewachsen in einem sozialistisch geprägten Milieu, wurde er zum lupenreinen Kapitalisten, der aus dem Nichts einen weltweit agierenden Maschinenbaukonzern schuf und eisern an dem Grundsatz festhielt, keine Schulden zu machen.

Das gemeinsame Erlebnis der Not nach dem verlorenen Krieg und ihre Überwindung war sein Antrieb und blieb seine Vision für eine Gesellschaft, in der jeder seine Chancen nutzen kann, aber für das Gemeinwohl verantwortlich bleibt. So ist Kurt A. Körber nach dem Zusammenbruch des Sozialismus und dem Ruin des »Kasino-Kapitalismus« ein Unikat geblieben – und ein Exempel: der gemeinnützige Kapitalist. Weitere Informationen: www.koerber-stiftung.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.