Julian Nida-Rümelin, Die gefährdete Rationalität der Demokatie

In den Debatten um den Populismus werden die Gefahren durch die schleichende Aushöhlung der demokratischen Institutionen meist übersehen. Julian Nida-Rümelin analysiert die Lage und bietet Orientierung für eine gefestigte politische Praxis.

Julian Nida-Rümelin gehört zu den renommiertesten Philosophen Deutschlands, er lehrt an der Universität München und arbeitet v.a. zu Rationalitätstheorie, politischer Philosophie und Ethik. Nida-Rümelin ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, für die er eine interdisziplinäre Forschungsgruppe zum Thema internationale Gerechtigkeit und institutionelle Verantwortung leitet, sowie der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Von 1998 bis 2002 wechselte er in die Kulturpolitik, u.a. als Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder. In der Edition Körber erschienen 2013 »Philosophie einer humanen Bildung«, 2014 »Der Akademisierungswahn« und 2017 »Über Grenzen denken«. Im März 2020 erschien »Die gefährdete Rationalität der Demokratie«

 

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