Henning Scherf: »Gemeinsam statt einsam«

 
herder-allein.JPGHenning Scherf ist eine Leitfigur unserer Gesellschaft. Er stellt dem allgemeinen Pessimismus seine positive Sicht entgegen. Wir selbst sind die Lösung der Krise. Nicht: Jeder für sich und alle gegen jeden. Sondern: Helfen, gegenseitige Unterstützung tut not. Das gilt im Kleinen und Großen, in der Familie, in der Nachbarschaft, in der ganzen Gesellschaft.

Henning Scherf erzählt von eigenen Erfahrungen, er holt Menschen aus ihrer Anonymität und zeigt: Jeder von uns ist auf Hilfe angewiesen. Und wer gibt, erhält doppelt zurück. Nur in einer solchen Gesellschaft können wir die Krise meistern. Henning Scherf ist der Meinung: »Wer Solidarität will, darf sich nicht einfach hinsetzen und auf sie warten. Sie kommt nicht von allein und man kann sie auch nicht herbeireden. Für Solidarität muss man schon etwas tun. Reden ist Silber, Tun ist Gold.«

herder-grau-ist-bunt.JPGDer großen Angst vor einer immer älter werdenden Republik stellt Henning Scherf in seinem Buch »Grau ist bunt« sein eigenes Altersbild entgegen. Und eine alternative Lebensform, die er selbst in seiner Alters-WG praktiziert – ein ebenso persönliches wie politisches Buch.

Henning Scherf (71), war lange Jahre Bildungs- und Justizsenator und von 1995 bis 2005 Bürgermeister von Bremen. Er ist verheiratet, hat drei Kinder, ist mehrfacher Großvater und lebt in Deutschlands berühmtester Wohngemeinschaft. Weitere Informationen: www.herder.de und www.institut50plus.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.