Hamburg: »Elbphilharmonie Konzerte 2009/10 – Hören, was kommt.«

 
Elbphilharmonie Konzerte Hören, was kommt. »94 Konzerte auf dem Weg zur Elbphilharmonie«: Zweieinhalb Jahre vor der Eröffnung des Konzertgebäudes
in der HafenCity Hamburg präsentiert die Elbphilharmonie ihr erstes Konzert-programm.
Das Programm der Elbphilharmonie Konzerte ist in insgesamt 12 Konzertreihen, 3 Festivals und 4 Sonderkonzerte gebündelt.

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Elbphilharmonie Westansicht © Herzog & de Meuron

In der Laeiszhalle und an elf weiteren Spielstätten in Hamburg geben die Elbphilharmonie Konzerte einen Eindruck von Qualität und Bandbreite des zukünftigen Konzertprogramms. Genreübergreifende Vielfalt mit klassischem Kern: Exzellenz, Innovation und Weltoffenheit werden zur Triebkraft urbaner Musikkultur. Das Programm der Elbphilharmonie Konzerte ist in insgesamt 12 Konzertreihen, 3 Festivals und 4 Sonderkonzerte gebündelt.

Thomas Quasthoff
Foto: Thomas Quasthoff © Kasskara

Drei Residenzkünstler prägen die erste Konzertsaison: Thomas Quasthoff wird seine Vielseitigkeit in sechs Konzerten unter Beweis stellen, Star-Bratschistin Tabea Zimmermann präsentiert ihren eigenen Kammermusikzyklus und Multitalent Fazil Say kuratiert ein Festival, das dem vielschichtigen Klangreichtum seiner türkischen Heimat gewidmet ist.

Gabriela Montero
Foto: Gabriela Montero © Sheila Rock

Zu Gast in der Laeiszhalle sind im Laufe der Saison die Orchester aus Dresden und Birmingham unter ihren Chefdirigenten Fabio Luisi und Andris Nelsons. John Eliot Gardiner dirigiert zum Ausklang des Haydn-Jahres die „Schöpfung“, ein hochkarätig besetzter Konzertzyklus (u.a. mit Katia und Marielle Labèque, Gabriela Montero, Evelyn Glennie und Martin Grubinger) ist dem Schlagwerk gewidmet.

Grenzüberschreitende Projekte präsentieren die Elbphilharmonie Konzerte mit dem US-Ensemble „Alarm Will Sound“ auf Kampnagel, die Filmlegende John Malkovich ist Protagonist eines musiktheatralischen Abends im Schauspielhaus, in St. Katharinen widmen sich Stars wie Julia Fischer, Hilary Hahn und Matthias Goerne dem Werk von Johann Sebastian Bach. Die Reeperbahn ist Schauplatz eines zehntägigen Akkordeon-Festivals während mit Brad Mehldau, Jacky Terrasson, Yaron Herman und Robert Glasper vier der aufregendsten Jazzpianisten unserer Zeit im Kleinen Saal der Laeiszhalle konzertieren.

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Großer Saal Elbphilharmonie © Herzog & de Meuron

Die Elbphilharmonie wird Hamburg als Musikstadt weltweit ein neues Gesicht geben und einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg der Hansestadt zur Musikmetropole symbolisieren. Die Eröffnung ist für Mai 2012 geplant.

Der Aufsehen erregende Entwurf für das Haus stammt von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron. Das Zusammenspiel zweier unterschiedlicher Architekturen sorgt für die einmalige Wirkung der Elbphilharmonie: die feierlich-elegante Welt der Philharmonie mit dem kühnen Schwung der Glasfassaden und der Dachlandschaft auf dem archaisch wirkenden Kaispeichers A, ein Monument der Industrie-Architektur der sechziger Jahre. Zwischen beiden liegt die frei zugängliche Plaza, von der aus jedermann den einmaligen Blick über Stadt und Hafen genießen kann. Die Elbphilharmonie wird drei Konzertsäle beinhalten.

Der Große Konzertsaal mit 2150 Plätzen entsteht in der sogenannten Weinberg-Architektur, Dirigent und Orchester stehen in der Mitte des Saals umgeben von Zuschauerrängen. Auf der West-Seite des Gebäudes werden Wohnungen errichtet. Im östlichen Teil – der HafenCity zugewandt – entsteht ein Hotel der Extraklasse.

Informationen, Abonnements und Karten unter www.elbphilharmonie.de, in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckebergbrunnen, Barkhof 1, 20095 Hamburg, Tel.: 040 357 666 66, Fax: 040 357 666 888, E-Mail: kulturcafe@elbphilharmonie.de

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