Deutscher Buchpreis – Longlist 2010: »Das war ich nicht«

Ein junger Banker, auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Literatur-übersetzerin, auf der Flucht vor dem schön eingerichteten Leben mit Weinklimaschrank und Salzmühle mit Peugeotmahlwerk. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreib-blockade und ­Altersangst. Drei Menschen, die sich unversehens in abenteuerlicher Abhängigkeit befinden. Wie konnte es dazu kommen? Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert. Das ist das ­Erschreckende, aber auch das Komische an diesem Roman, der mit großer Leichtigkeit von unheimlichen Zeiten erzählt.

Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, machte eine Ausbildung zum Kir­chen­musiker, arbeitete in der Obdach­losenhilfe in New York, studierte am Deutschen Lite­ra­turinstitut Leipzig. Lebt als Autor und Übersetzer aus dem Isländischen in Berlin. Seine Komödie »Männerhort« lief an über 30 Theatern im In- und Ausland, unter anderem in Berlin mit Christoph Maria Herbst und Bastian Pastewka. Sein Debütroman »Zuhause« (Kunstmann 2005) wurde 2006 mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet. Weitere Information en: www.kunstmann.de

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