Claus Leggewie und Harald Welzer: »Das Ende der Welt, wie wir sie kannten«

 
fischer-das-ende-der-welt.pngWie sollen Demokratien auf die Krisen in Ökonomie und Ökologie gerecht und nachhaltig reagieren? Finanz- und Wirtschaftskrise, Klimawandel, schwindende Ressourcen und der Raubbau an der Zukunft der kommenden Generationen bilden einen beispiellosen sozialen Sprengstoff. Die Analyse der sich auftürmenden Krisen zeigt, wie Demokratien dabei unter die Räder kommen, wenn sie nicht radikal erneuert werden und den Weg aus der Leitkultur der Verschwendung finden.

Claus Leggewie (59), Professor für Politikwissenschaft und Publizist, ist Direktor des Kulturwissen-schaftlichen Instituts Essen, wo er den Forschungsschwerpunkt KlimaKultur ins Leben rief. Von 1995 bis 1997 war er erster Inhaber des Max Weber-Chair an der New York University;er bekleidete Gastprofessuren an der Université Paris-Nanterre und am Institut für die Wissenschaften vom Menschen Wien und war 1999/2000 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin.

Harald Welzer (51) ist Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen und lehrt Sozialpsychologie an der Universität Witten/Herdecke sowie an der Emory University Atlanta. In den S. Fischer Verlagen sind erschienen: »â€ºOpa war kein Nazi‹. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis« (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002); »Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden« (2005), „»Der Krieg der Erinnerung. Holocaust, Kollaboration und Widerstand im europäischen Gedächtnis« (als Hg., 2007) und (zus. mit Claus Leggewie) „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“ (2009). Weitere Informationen: www.fischerverlage.de

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