Wolfgang Kubicki, Die erdrückte Freiheit – Wie ein virus unseren Rechtsstaat aushebelt

Die Idee der Freiheit im Herzen tragen. Mit der Corona-Pandemie wurden die schwersten Grundrechtseingriffe in der Geschichte der Bundesrepublik vorgenommen. Freiheitsrechte gerieten nicht nur durch politische Entscheidungen, sondern auch durch eine große gesellschaftliche Verunsicherung unter Druck.

Wolfgang Kubicki will sich der Frage widmen, wieso die Idee der Freiheit so schnell in Verruf geraten konnte, und welche Rolle die Politik, Medien und Gesellschaft  in diesem Prozess gespielt haben. Er ruft dazu auf, die Grundlagen unseres Gemeinwesens nicht leichtfertig über Bord zu werfen, sondern gerade in der Krise auf die Stärke unserer verfassungsmäßigen Ordnung zu setzen. Er wehrt sich gegen Moralismus, Angstmache und Ausgrenzung und plädiert für eine mutige und offene Auseinandersetzung über den besseren Weg. Denn nur eine Gesellschaft, die die Idee der Freiheit im Herzen trage, könne so große Herausforderungen wie eine Pandemie wirklich bewältigen. Weitere Informationen: www.westendverlag.de

Annelena Baerbock, Jetzt – Wie wir unser Land erneuern

Die Kanzlerkandidatin der Grünen erklärt, wie sie Deutschland verändern will und worauf es ankommt, wenn wir es in eine gute Zukunft führen möchten.

Klimapolitik, soziale Gerechtigkeit, Digitalisierung, Innovation: In all diesen wesentlichen Bereichen tritt Deutschland auf der Stelle. Wenn wir unser Land für uns und künftige Generationen lebenswert gestalten wollen, müssen wir uns bewegen – und zwar jetzt. Annalena Baerbock kämpft für diese Veränderungen mit Leidenschaft und Sachverstand. In ihrem Buch erklärt sie, was sie persönlich als Politikerin antreibt, wie sie regieren will und wie wir gemeinsam die Erneuerung schaffen.
Weitere Informaatonen: www.ullstein-verlage.de

Fritz Pleitgen, Michail Schischkin, Frieden oder Krieg – Russland und der Westen

Ein einzigartiger Austausch über ein fremdes nahes Land. Gibt es Anlass, Moskau zu fürchten? Hat womöglich Russland Grund, dem Westen zu misstrauen?
Wodurch werden die Spannungen zwischen Ost und West befeuert? Und lassen sie sich lösen?

Der langjährige ARD-Korrespondent Fritz Pleitgen und der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Michail Schischkin erzählen von ihren Erfahrungen mit Russland und dem Westen und den Gegensätzen und Spannungen, die sich seit einigen Jahren wieder verschärfen: Zwei profunde Kenner, die erkunden, wie es nach der Ära der Entspannungspolitik und dem vermeintlichen Ende der Ost-West-Konfrontation zu der angespannten aktuellen Lage kommen konnte. Beide eint ihre Liebe zu Russland – doch in ihrer Einschätzung der Wurzeln des Konflikts sind sie Kontrahenten: Michail Schischkin kritisiert scharf Putins autoritäre Herrschaft und die Politik des Kreml. Für Fritz Pleitgen ist das Verhalten des Westens selbstgerecht und geschichtslos. Persönliche Einblicke, hellsichtige politische Analysen, historische Einsichten – ein notwendiges Buch in schwieriger Zeit. Weitere Informationen; www.randomhouse.de

Sarah Wagenknecht, Die Selbstgerechten

Urban, divers, kosmopolitisch, individualistisch – links ist für viele heute vor allem eine Lifestylefrage. Politische Konzepte für sozialen Zusammenhalt bleiben auf der Strecke, genauso wie schlecht verdienende Frauen, arme Zuwandererkinder, ausgebeutete Leiharbeiter und große Teile der Mittelschicht. Ob in den USA oder Europa: Wer sich auf Gendersternchen konzentriert statt auf Chancengerechtigkeit und dabei Kultur und Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerungsmehrheit vernachlässigt, arbeitet der politischen Rechten in die Hände.

Sahra Wagenknecht zeichnet in ihrem Buch eine Alternative zu einem Linksliberalismus, der sich progressiv wähnt, aber die Gesellschaft weiter spaltet, weil er sich nur für das eigene Milieu interessiert und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft ignoriert. Sie entwickelt ein Programm, mit dem linke Politik wieder mehrheitsfähig werden kann. Gemeinsam statt egoistisch. Weitere Informationen: www.campus.de

Tilmann Bendikowski, 1870/71 Der Mythos von der deutschen Einheit

Der Mythos von der deutschen Einheit prägt bis heute, so Tillmann Bendikowski, die Sicht der Deutschen auf sich selbst und ihre Geschichte. Zentrales Gründungsdatum dieses Mythos ist der Krieg gegen Frankreich und die anschließende Reichsgründung im Jahr 1870/71. Anhand der eingehenden Schilderung von neun symbolträchtigen Tagen werden entscheidende Abschnitte auf dem Weg zur deutschen Einigung unter Preußens Führung vergegenwärtigt: von der Flucht des Welfenkönigs aus Hannover ins österreichische Exil im Juni 1866 bis – nach der Proklamation des deutschen Kaiserreichs im Spiegelsaal von Versailles – zur Siegesparade fünf Jahre später. Weitere Informationen: www.randomhouse.der

 

Salman Rushdie, Sprachen der Wahrheit

Leben und Schreiben, Wirklichkeit und Fantasie sind bei kaum einem Autor so eng, so schicksalhaft miteinander verknüpft wie bei Salman Rushdie. Ob in seinem Weltbestseller »Mitternachtskinder«, in seinem jüngsten, hochgelobten Roman »Quichotte« oder in den vielzähligen Essays, die er über die Jahre vorgelegt hat – in jeder Zeile steckt er selbst: seine Suche nach einer allgemeingültigen Sprache, sein Glaube an die Kraft des Erzählens, seine Erfahrung als Verfolgter und Emigrant und damit verbunden seine radikale Absage an Unterdrückung und Diskriminierung. Das zeigen alle seine Werke eindrücklich. Klug und differenziert beleuchtet Rushdie in seinen Essays, Glossen und Reden die aktuelle Weltpolitik von Osama bin Laden bis Donald Trump, gibt Einblick in seine Ideenwelt und sein künstlerisches Schaffen. Gerade in seinen brillanten Literaturkritiken wird deutlich, wer ihn inspiriert: Shakespeare, Borges,
auch sein Freund Harold Pinter.

Die in »Sprachen der Wahrheit« erstmals versammelten und zum Teil bisher unveröffentlichten Texte aus den vergangenen zwei Jahrzehnten veranschaulichen, wie ernst Salman Rushdie seine Verantwortung als Weltautor nimmt. So sind seine geistreichen Schriften immer auch ein Plädoyer für das vielstimmige Miteinander der Kulturen. Weitere Informationen: www.penguinrandomhouse.de

Stefan Berkholz, Robert Habeck – Das ganze Ding ist ein Risiko

Spätestens seit 2018 gehört Robert Habeck zu den interessantesten und einflussreichsten Stimmen der bundesdeutschen Politik. Im März 2019 kürt das ZDF-Politbarometer ihn zum beliebtesten Politiker, 2020 zeigen Umfragen, dass Habeck zu den aussichtsreichsten Kanzlerkandidaten für die kommende Bundestagswahl zählt.

Warum das so ist, wie sich dieser Aufstieg erklärt, beleuchtet der Journalist Stefan Berkholz, der Robert Habeck lang begleitet und genau beobachtet hat. Wo kommt Habeck her, was hat ihn geprägt? Ob sich die Inhalte und die Ernsthaftigkeit, die er immer wieder einfordert, in unserer Ablenkungsgegenwart überhaupt transportieren lassen? Und ob wir Aufrichtigkeit in der Politik auch dann noch ertragen, wenn sie unseren Wohlstand infrage stellt? Auch davon handelt dieses facettenreiche Buch. Weitere Informationen: www.penguinrandomhouse.de

 

Constantin Schreiber, Die Kandidatin

Deutschland in naher Zukunft. Sabah Hussein kandidiert als erste Muslimin um das Amt der Bundeskanzlerin. Kurz vor der Wahl ist das Land tief gespalten. Linke und Rechte stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die einen sehen in Hussein das Gesicht für eine offene, multikulturelle Gesellschaft. Für die anderen steht die Kandidatin für den Verlust von Identität und für eine kulturelle Übernahme, durch die das traditionelle Deutschland abgeschafft wird.

Husseins Chancen, die Wahl zu gewinnen, stehen gut. Doch plötzlich machen brisante E Mails zu Sabahs Leben jenseits der öffentlichen Darstellung die Runde. Wer steckt dahinter? Ihre linken Unterstützer sehen rechtsextreme Kräfte am Werk. Für die Konservativen ist Hussein als Heuchlerin enttarnt. Kurz vor dem Wahlabend entbrennt ein Kulturkampf, der das ganze Land zu zerreißen droht. Weitere Informationen: www.hoca.de

Janina Kugel, It’s now – Leben, Führen, Arbeiten

Janina Kugel war im Vorstand der Siemens AG zuständig für rund 380.000 Mitarbeiter. Mit frischen und innovativen Ideen schaffte sie es, die Unternehmenskultur des Großkonzerns Schritt für Schritt zu verändern – raus aus starren Strukturen, hin zu einem offenen und flexiblen Umgang, den Mensch immer im Mittelpunkt. Ihre Glaubenssätze: »Die Zeit allwissender und autokratischer Chefs ist vorbei.« – »Diverse Teams sind immer die besseren Teams.« - »Nur diejenigen, die den Wandel aktiv gestalten, werden erfolgreich sein.« – »In jedem Abschied liegt auch immer die Chance auf einen Neuanfang.« – »Jeder Arbeitnehmer ist ersetzbar. Jeder Job übrigens auch.«

Jetzt erzählt sie von ihren persönlichen Erfahrungen, zeigt auf, was wir anpacken müssen, und ermutigt ihre LeserInnen, an sich selbst zu glauben und sich in der rasant verändernden Arbeitswelt durchzusetzen. Souverän, mutig, optimistisch – eine Revolution in Buchform! Weitere Informationen: www.penguinrandomhouse.de

Robin Alexander, Machtverfall

Zum Ende ihrer Amtszeit hat Angela Merkel ihre wohl größte Herausforderung zu bestehen. Doch die Kanzlerin, die in Notsituationen oft zur Hochform aufgelaufen ist, gerät in dieser Krise an die Grenzen ihrer Autorität. Die Pandemie, so Robin Alexander, ist dabei nur ein weiteres, spektakuläres Kapitel in einem noch größeren Drama:
dem Ende einer ganzen Ära.

In seinem neuen Buch erzählt der Bestsellerautor die Geschichte hinter den Kulissen: vom harten, langen Kampf in den inneren Machtzirkeln der Republik und vom Showdown um Merkels Nachfolge, der die Union fast zerreißt. Ein glänzend recherchiertes Buch, das zeigt, wie nah in der Politik der unbedingte Wille zur Macht und die Machtlosigkeit beieinander liegen. Weitere Informationen: www.penguinrandomhouse.de