MARTIN GRUBINGER – DRUMS ON THE WHEELS

Er ist auf den Bühnen der Welt und im Flensburger Holländerhof Zuhause. Er suchte die Nähe zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, fand Worte der Zugewandheit und begeisterte mit seinem musikalisch-künstlerischem Spiel.

 

MARTIN GRUBINGER - HANDWERKLICHES KÖNNEN,
EMPATHIE
UND BODENHAFTUNG

 

All' das begeisterte und kam an, das spürten auch die Mitarbeiterinnen der Pressestelle des Schleswig-Holsteinschen Musikfestivals. Fazit: Ein gelungener Auftakt in einen ereigneisreichen Tag mit zwei weiteren öffentlichen Konzerten im Flensburger Ehrenhain. Mehr wird die Sendung des bayerischen Rundfunks KLICK-KLACK im September bringen, die übrigens von Martin Grubinger moderiert wird. Wie sagte er doch am Rande dieser bedeutsamen Flensburger Veranstaltung: "Das hier ist die Welt!"

 

PORTRAIT:
HOLLÄNDERHOF FLENSBURG

Der Holländerhof ist mehr als Werk- und Wohnstätte für Menschen mit Behinderung. Er ist Lebensmittelpunkt — und das nicht erst seit gestern. 1964 gegründet, blicken wir auf eine mittlerweile über 50-jährige Geschichte zurück, die wir zusammen fortsetzen wollen. Wir, das heißt über 370 Mitarbeitende mit Handicap in den Werkstätten und 138 Bewohner in den verschiedenen Wohnstätten sowie die Nutzer des ambulant betreuten Wohnens und 140 betreuende Mitarbeitende.
Gemeinsam statt im Alleingang. Mitmachen, mitbestimmen, mitgestalten ist unser Motto. Die vielfältigen Möglichkeiten innerhalb der Einrichtung haben ein Ziel: mit Handicap selbstbestimmt leben! Lernen Sie uns kennen, wir freuen uns darauf! Der Holländerhof ist eine Einrichtung des Diakonie-Hilfswerks Schleswig-Holstein (DHW) und gehört zur Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie.

 

STATIONEN EINER TOURNÉE
IM SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN
SOMMER DER MÖGLICHKEITEN

Schleswig, Schloss Gottorf
Meldorf
Eutin
Altenhof
Flensburg
Kiel
Lübeck
Norderstedt

 

 

 

DANKE

Martin Grubinger und seinen Weggefährten Slavik Stakhov und Richard Putz, ebenfalls hochvirtuose Schlagwerker.

 

FOLKBALTICA 2020 – GRENZENLOS

Das 16. folkBALTICA Festival findet vom 2. bis zum 10. Mai 2020 statt. Der Festivaltitel „Grenzenlos • Grænseløs“ entstand in der Auseinandersetzung mit dem Thema „100 Jahre friedliche Grenzabstimmung 1920“, welche 2020 ihr Jubiläum feiert. Dieses historische Ereignis und die daraus entstandene Gemeinschaft im nördlichen Schleswig-Holstein und südlichen Dänemark sind einzigartig. Zum Eröffnungs- und Abschlusskonzert steht das folkBALTICA Ensemble gemeinsam mit den Künstler*innen des Festivals auf der Bühne. Anlässlich des Jubiläums der Grenzziehung hat folkBALTICA die Liedermacher Felix Meyer (D) und Chris-tian Juncker (DK) gebeten, ein gemeinsames Lied in beiden Sprachen zu schreiben, welches beim Eröffnungskonzert uraufgeführt wird. Weitere Informationen: www.folkbaltica.de

 

Föhr trifft auf Fünen. Insel auf Insel. Deutschland auf Dänemark. Nach ihrem ausverkauften Konzert als Hauskünstlerin zusammen mit dem folkBALTICA Ensemble 2016 freuen wir uns, die Tochter der Insel, Keike Faltings, wieder in der wunderschönen St. Laurentii Kirche willkommen zu heißen. Zusammen mit den drei von Fünen stammenden Frauen des Trios „Fiolministeriet“ lassen sie die traditionellen Lieder ihrer Heimatregionen in neuem Gewand aufleben. Umrahmt von den mal zarten mal aufbrausenden Tönen der Geigen und des Cellos, werden die Zuschauer*innen sicherlich die ein oder andere Melodie wiedererkennen.


B eim Konzert „Grenzenlos“ kommen etablierte, aber auch Nachwuchs-Musiker*innen von bei-den Seiten der Grenze unter der Leitung der Geigerin und Komponistin Kristine Heebøll (ursprünglich aus Hadersleben) zusammen, um die Lieder und Stücke der Region neu zu interpretieren. Beim „nord • süd“ Konzert treffen die finnische Hauskünstlerin Milla Viljamaa, ihre Kollegen der Band „Frigg“ und die portugisiesche Fado-Sängerin Liana aufeinander.

Das Duo „Milla Viljamaa & Johanna Juhola“ spielt Tango Nuevo mit urbanem Einschlag. Die Zusammenarbeit der beiden finnischen Musikerinnen begann 2001 während ihres Studiums in der Folkmusik-Abteilung der Sibelius-Akademie. Das überwiegend aus Eigenkompositionen sowie Melodien von Astor Piazzolla bestehende Repertoire ist durch Tango Nuevo, Jazz und Folk beeinflusst. Aber es gibt auch immer wieder Raum für Variation und Improvisation.

Zum ersten Mal wird eine Pianistin Hauskünstlerin sein. Die Finnin Milla Viljamaa bewegt sich in vielen Genres, vom finnischen Tango, über Rock, Pop, Kammermusik und natürlich Folkmusik. Ein musikalischer Höhepunkt ist das eigens für das Festival zusammengestellte Ensemble „Milla’s Nordic Lights“. Neben Milla Viljamaa gehören drei weitere Frauen aus Skandinavien dazu: Geigerin Ragnhild Furebotten (N) , Sängerin Helene Blum (DK) und die Nyckelharpa-Spielerin Josefina Paulson (SWE). Ihr Debütkonzert spielen sie in Løgumkloster.

Welch eine Freude, die fünf Musiker*innen aus Dänemark und Schweden in diesem Jahr wieder im folkBALTICA Hauptprogramm begrüßen zu dürfen! „Tailcoat“ machen zeitgenössische nordische Folkmusik „at its best“. 2016 wurde die Band aus der Idee heraus gegründet, aus fünf engen Freunden eine All-Star-Band zusammen zu stellen, deren Mitglieder die gleiche große Leidenschaft für instrumentale Melodien, erhebenden Sound und die tief in der Tradition verwurzelte Folkmusik teilen.

Die Däninnen von „Fiolministeriet“ gemeinsam mit der Föhrerin Keike Faltings begeisterten schon im letzten Jahr unsere jüngsten Konzertbesucher*innen und führten sie heran an die musikalischen Traditionen ihrer Heimat. Das Streichtrio „Fiolministeriet“ arrangiert traditionelle Musik aus Dänemark mit klassischen Folkklängen.

SHMF-KONZERT IN KAPPELN: RUSSISCHE WEIHNACHT

Mit dem Weihnachtsfest gehen in der russisch-orthodoxen Kirche die vielfältigsten Bräuche einher. Eine zentrale Rolle spielt die Sonnengottheit Koljada, von deren Namen sich auch die »Koljadki« ableiten, mit denen die Leute vom 25. Dezember bis zum Heiligen Abend am 6. Januar Späße treibend um die Häuser ziehen.

In seinem Weihnachtskonzert widmet sich der Moskauer Kathedralchor sowohl diesen volkstümlichen »Koljada«- und Weihnachtsliedern als auch geistlicher Musik von russischen Komponisten wie Sergei Rachmaninoff, Dmitri Bortnjanski und Pawel Tschesnokow. Und die Sänger aus der russischen Hauptstadt verfügen über jene intensiven, ausdrucksstarken Stimmen, die in der Advents- und Weihnachtszeit das Herz ganz besonders berühren. Moskauer Kathedralchor
Nikolay Azarov, Dirigent

FOLKBALTICA – BERGE UND MEER

Einen musikalischen Spannungsbogen von den Alpen bis in Europas hohen Norden schlägt folkBaltica vom 21. bis 29. April 2018. Von der alpenländischen Fröhlichkeit bis hin zu der Melancholie und Tiefe des Nordens.

Dazu Harald Haugaard, der künstlerische Leiter des Festivals: »Sharing Heritage« lautet der Untertitel unseres diesjährigen Festivals, »Das Erbe teilen«. Und teilen bedeutet ein Geben und Nehmen. Stolz und selbstbewusst die eigene Kultur und Herkunft zeigen und andere daran teilhaben lassen. Aber auch das kulturelle Erbe der anderen wahrnehmen, schätzen und offen aufnehmen. Und zulassen, dass der Kontakt zwischen verschiedenen Kulturen zu Veränderungen führen kann. Das ist keine »Verunreinigung« der eigenen Kultur, sondern eine Bereicherung. Weitere Informationen: www.folkbaltica.de