Der Jakobsweg: »Beeindruckende Bilder und sachkundige Texte«

Seit dem 11. Jahrhundert pilgern Jahr für Jahr viele Tausend Wallfahrer zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien. In vielen Varianten beginnt der Jakobsweg in Deutsch-land, Italien und Frankreich. Die Beweggründe sind sehr unter-schiedlich und reichen von tiefer Frömmigkeit bis zum Wunsch nach einer sportlichen Herausforderung; oft ist es Neugierde auf die physi-schen und seelischen Grenzerfah-rungen, die die Pilger auf Ihrer Reise begleitet, fernab vom Alltag und der gewohnten Welt.

So verschieden die Motive, so übereinstimmend ist das Urteil der Wall-fahrer über ihren Weg als tiefes, faszinierendes Erlebnis. Dabei haben sich über die Jahrhunderte einige Traditionen und Bräuche herausge-bildet, die die Gläubigen zu einer Gemeinschaft eint. Die Jakobsmuschel dient als Erkennungszeichen der Pilger, das Symbol ist zudem eine allgegenwärtige Orientierungshilfe entlang des Weges, auf Hunderten von Kilometern sind Wegkreuze und Steine gekennzeichnet. Mit der Ablage von Steinen und zusammen- gebundenen Kreuzen können die Wanderer am Ibañeta-Pass und dem Cruz de Ferro symbolisch ihre Lasten ablegen und den Weg unbeschwerter fortsetzen. Meterhoch türmen sich hier die Steinhügel.

In der Region Rioja erfreut sich der „Fuente del vino“ – ein Weinbrunnen – großer Beliebtheit; das Weingut Irache würdigt auf diese Weise die Strapazen der Wanderer. Gemeinsames Ziel aller Reisenden ist Santiago de Compostela mit seiner eindrucksvollen Kathe-drale. Den beeindruckenden Fotos ist ein kundiger Text beigegeben, der den Spuren des Jakobswegs durch die spanischen Regionen Aragonien, Navarra, La Rioja, Kastilien-León und Galicien folgt. Acht Specials berichten unter anderem über die großen Routen des Jakobswegs in Europa, die Legenden, die sich um den Jakobsweg ranken und die schönsten Wegstellen. Weitere Informationen: www.verlagshaus.com

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