WDR Fernsehen – west.art am Sonntag: »Paradies oder Hölle? Wie die Kindheit unser Leben bestimmt«

 
kosel-werte.pngAm kommenden Sonntag (11.00 – 12.25 Uhr) behandelt der Kulturtalk live aus dem WDR-Foyer in Köln das Thema Paradies oder Hölle? Wie die Kindheit unser Leben bestimmt. »Erfahrungen, die wir in der Zeit unserer Kindheit machen, wurzeln tief. Sie können glücklich und stark machen. Wir können aber auch an ihnen leiden und durch sie verstört werden.

Was aber eine „gute“ und was eine „schlechte“ Kindheit ausmacht, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Und ebenso unklar ist es, welche Folgen eine „normale“ oder eine extreme Kindheit später haben werden. Die Art und Weise, wie man sich als Erwachsener mit der eigenen Vergangenheit auseinandersetzt ist so unterschiedlich und individuell wie die Kindheit selbst.

Kann man bestimmte Kindheitsmuster unterscheiden und Prägungen für das weitere Leben herausfiltern? Wie nähert man sich am besten der eigenen Kindheit an? Warum empfinden die einen diese Zeit als lebenslange Last, während die anderen sie als Ansporn zu Veränderungen im Leben begreifen? Sollte es das Recht auf eine glückliche Kindheit geben? Und wie sähe die aus?« Darüber diskutiert Holger Noltze am Nikolaustag mit:

Monty Arnold
Der Schauspieler, Comedian und Kabarettist flüchtete als Kind aus seinem tristen Alltag in die Welt von TV- und Comic-Stars. Sie waren für ihn die „Helden meiner Kindheit“, die ihn später auch beruflich prägten.

Charles Brauer
Der Schauspieler hat seine Kindheit in Berlin während des Kriegs und in der Nachkriegszeit verbracht. Seine ersten Erfolge beim Film feierte er 1946 als Elfjähriger.

Regina Eppert
Sie wurde mit sieben in ein Kinderheim der DDR und später als Jugendliche in ein Erziehungsheim der Bundesrepublik eingewiesen. Ihre Erfahrungen schildert sie in dem Buch „Der Albtraum meiner Kindheit und Jugend“.

Sigrid Klausmann
Die Regisseurin porträtiert in ihrem Dokumentarfilm „Lisette und ihre Kinder“ eine außergewöhnliche Erzieherin, für die die Individualität und Menschlichkeit jedes einzelnen Kindes im Vordergrund steht.

Hanns-Josef Ortheil

In seinem autobiografisch geprägten Roman „Die Erfindung des Lebens“ schildert der Schriftsteller die Biografie eines Kindes, das sein Leben erfinden muss, um sein Glück zu machen. Weitere Informationen: www.wdr.de

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