Ulrich Schnabel: »Die Vermessung des Glaubens«

Ulrich Schnabel: »Die Vermessung des Glaubens« 
Forscher ergründen, wie der Glaube entsteht und warum er Berge versetzt. Der religiöse Glaube ist wie eine starke Arznei: Er kann heilsame Kräfte entfalten oder verheerende Nebenwirkungen. Zum Glück gibt es nun den richtigen Beipackzettel. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit – die seit Jahrzehnten die immer gleichen Gottesbeweise nebst prompter Widerlegung hin und herwälzt – hat sich eine neue Forschungsrichtung etabliert: eine Glaubensforschung, die auf knallharten empirischen Daten gründet, so Ulrich Schnabel in seinem Buch »Die Vermessung des Glaubens«. In hoch spannenden Experimenten untersucht sie aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, was der Glauben bewirkt und was nicht. – Ulrich Schnabel, Wissenschaftsredakteur der ZEIT, nimmt uns mit auf eine Forschungsreise, die den angestaubten Gegensatz zwischen Wissenschaft und Religion aus den Angeln hebt.

Ulrich Schnabel zeigt verblüffende Parallelen zwischen dem Placeboeffekt und religiösen Heilserwartungen, beschreibt Gebetsexperimente und die Bedingungen, unter denen ein Glaube heilen kann. Er stellt die Nächstenliebe auf den Prüfstand und setzt sich mit dem evolutionären Nutzen der Religion auseinander. Auch Hirn- und Kognitionsforscher kommen zu Wort, die heute die biologischen Grundlagen religiöser Erfahrungen aufdecken. www.blessing.de

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