Schleswig-Holstein Musik Festival: „Merhaba Türkiye“ begeistert Schleswig-Holstein

Für „Merhaba Türkiye“ begeisterten sich beim diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festival mehr als 118.000 Besucher. Erfreulicherweise wurde mit 88 Prozent dieselbe Konzertauslastung wie im vergangenen Jahr erreicht. Bei der Reihe „Musikfeste auf dem Lande“ gab es wetterbedingt Einbußen im Karten-verkauf. Insgesamt waren von den rund 137.000 Plätzen 86 Prozent belegt.


Piano Duo Ferhan und Ferzan Önder, Foto: ©Dirk Enders

Von den 130 Konzerten, den fünf Musikfesten auf dem Lande und den zwei Kindermusikfesten waren 68 Veranstaltungen ausverkauft – unter anderem die Konzerte mit Anne-Sophie Mutter, Sol Gabetta, Philippe Jaroussky, Martin Stadtfeld, Viktoria Mullova, Tzimon Barto, Sabine und Mischa Meyer, Serge Zimmermann, Albrecht Mayer, Nuria Rial, Ulrich Tukur, den King’s Singers und den 12 Cellisten der Berliner Philharmo-niker. Darüber hinaus waren beide Eröffnungs- sowie Abschluss-konzerte mit dem NDR Sinfonieorchester restlos ausverkauft.

Und auch Projekte, die im Rahmen des Länderschwerpunkts Türkei inhaltliche Akzente setzten, fanden vor ausverkauften Rängen statt: Fazıl Says Konzerte mit Academy of St Martin in the Fields und dem Borusan Quartet, die Auftritte des Ferhan und Ferzan Önder Piano Duo, Konzerte der kurdischen Sängerin Aynur oder auch die anatolische Hochzeitszeremonie mit Selim Sesler and Friends erklangen vor ausverkauftem Haus.

Festival-Intendant Prof. Rolf Beck: „Das Schleswig-Holstein Musik Festival trägt entscheidend dazu bei, Vorurteile abzubauen, Grenzen zu überwinden und den Boden für ein respektvolles Miteinander zu schaffen. Gerade in diesem Jahr zeigte sich mit dem Länderschwer-punkt Türkei, der für ein Klassik-Festival eine ganz besondere Herausforderung bedeutet, dass das Interesse an der Bevölkerung enorm groß war und letztlich wenig Berührungsängste bestanden. Ganz besonders stolz sind wir darauf, dass wir mit unserem Programm auch unsere türkischen Mitbürger erreicht haben, die bei einigen Konzerten sogar für Tanzstimmung sorgten. Wir sind mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden – auch wenn die ‚Musikfeste auf dem Lande‘ wetterbedingt nicht so gut liefen.“ Weitere Informationen:

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