Ruhestand ist Privatsache: »Deutsche wollen mit der Zeit nach dem Berufsleben machen dürfen, was sie wollen«

91 Prozent der Deutschen lehnen jede Verpflichtung im Alter ab. Gegen ein soziales Pflichtjahr für Ältere sprechen sich zudem vier von fünf Deutsche (79 Prozent) aus. Das sind die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage »Altern in Deutschland«* von Körber-Stiftung und dem Magazin stern. Zum Auftakt ihres Arbeitsschwerpunkts »Alter neu erfinden« untersucht die Körber-Stiftung die Einstellungen von verschiedenen Generationen zum Alter.

Dass sich Menschen im Alter auf freiwilliger Basis engagieren sollten, meinen 60 Prozent aller Befragten. Insbesondere bei den Älteren wächst das Bewusstsein, dass die Gesellschaft auf ihr Engagement angewiesen ist: 79 Prozent der über 65-Jährigen finden, ihre Altersgenossen sollten sich engagieren, aber weniger als die Hälfte von ihnen (46 Prozent) tut dies derzeit selbst. »Angesichts einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft müssen wir die Potenziale des Alters nutzen. Wir sind auf das Engagement der Älteren angewiesen«, sagt Karin Haist, Leiterin des Bereichs Gesellschaft der Körber-Stiftung. »Statt Verpflichtungen müssen wir ältere Menschen mit attraktiven Angeboten für ein gesellschaftliches Engagement begeistern.«

Eine Broschüre mit ausgewählten Ergebnissen der forsa-Umfrage steht ab 27. April unter www.koerber-stiftung.de/studie-alter zum Download bereit.

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