»Privat war gestern – Warum uns Klatsch und Tratsch so faszinieren«

 
kosel-sich-selbst-auf-die-schliche-kommen.JPGSeit 2001 ist im WDR Fernsehen am Sonntagvormittag Zeit für Diskussionen rund um gesellschaftspolitische und kulturrelevante Themen der Woche. In der 250. Sendung von west.art am Sonntag, dem 17. Januar 2010, 11.00 – 12.25 Uhr widmen sich die Gäste einem populären Thema: dem Klatsch und Tratsch.

Ob im Fernsehen, bei YouTube oder in der Yellow Press: Nichts Privates, Intimes oder Geheimes ist vor der Veröffentlichung sicher, und das Publikum liebt den Boulevard. Prominente machen sich gerne zum Gesprächsthema, um ihrerseits die Medien zur Selbstinszenierung zu nutzen: Öffentlich zelebrierte Liebesbeziehungen oder Trennungen, Exklusivfotos von Neugeborenen und Enthüllungen aller Art sind nur einige Beispiele dafür. Seit einigen Jahren geben aber auch verstärkt völlig unbekannte, „normale“ Menschen, etwa in Castingshows, ihr Innenleben hemmungslos einem Millionenpublikum preis.

Warum ist die Klatschkultur so beliebt, das Interesse an bekannten, berühmten oder vermeintlich bedeutenden Menschen so ausgeprägt? Wie gehen Prominente mit der unersättlichen Suche der Medien nach Sensationen und Skandalen um? Was treibt die an, die sich unbedingt öffentlich präsentieren wollen? Wie weit dürfen Journalisten im Namen der Pressefreiheit gehen, und wo fängt der Schutz der Privatsphäre an? Bettina Böttinger diskutiert in der 250. Sendung am 17. Januar mit: Michael Graeter, Claudia Roth, Sarah Wiener, Roger Willemsen und Thomas Stein. Weitere Informationen: www.wdr.de

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