Institut50plus: »Das erste Musikfest Erzgebirge geht mit zwei außergewöhnlichen Konzerten zu Ende«

Die Festivalpremiere des Musikfestes Erzgebirge ist ein überwältigender Erfolg. Das Musikfest Erzgebirge konnte ca. 5.500 Besucher in den Kirchen des Erzgebirgskreises begrüßen. Das bedeutet eine Gesamtauslastung von
über 90%.

Dank der Rundfunkübertragungen von MDR (angeschlossen waren das ARD Radiofestival und die European Broadcasting Union), Deutschland-radio Kultur, Deutschlandfunk und Deutsche Welle verfolgten ca. 1,5 Millionen Menschen die Konzerte und Gottesdienste im Radio.

Das Musikfest Erzgebirge kreiert mit den 10 Konzerten an 10 Orten einen Zusammenklang von Landschaft, Architektur und Musik. Im Zentrum standen herausragende künstlerische Leistungen, etwa von Philippe Herreweghe und seinem Collegium Vocale Gent, vom Dresdner Kammerchor und Barockorchester aber auch von jungen Talenten wie dem Jugendbarockorchester Bachs Erben, die von den Besuchern frenetisch gefeiert wurden.

Das Musikfest erzeugte aber noch einen weiteren Zusammenklang: Das Musikfest Erzgebirge konnte verschiedenste Kräfte bündeln, um ein Festival zu intiieren, dass sich bereits zur Premiere auf Augenhöhe mit den bedeutenden Musikfestivals bewegt. „Endlich haben wir hier, in meiner Heimat, ein Festival von nationalem, ja sogar internationa-nalem Rang“ resümiert Prof. Hans-Christoph Rademann, der Intendant des Festivals.

Der Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel spricht voller Stolz und Freude von dem „Musikland Erzgebirge“ als einer neuen Facette des Erzgebirges, die mit dem Musikfest erlangt werde. Sichtbarer Aus-druck der Verbindung von Traditionen der Region mit internationalen Künstlern ist das Musikfest-Maskotten „Picus.“ Jeder Künstler des Festivals erhält diesen handgefertigten Botschafter für das Musikfest Erzgebirge und die Region.

Seien es die Förderer und Sponsoren, die Medien-, Logistik- und Kulturpartner oder seien es der Erzgebirgskreis, die Städte, Gemeinden und Kirchgemeinden. Sie alle vertrauten der künstlerischen und dramaturgischen Vision des Intendanten Prof. Hans-Christoph Rademann, das Erzgebirge als ein Musikland zu etablieren, in dem sich die Traditionen der Region mit den faszinierenden Interpretationen der internationalen Klassikwelt zu einem gemeinsamen Fest verbinden.

Das Abschlusswochenende verdeutlicht mit zwei außergewöhnlichen Konzerten den Brückenschlag zwischen der Jahrhunderte alten Kantoreitradition des Erzgebirges und international gefeierten Künstlern.

Am 11.9. wird mit dem Erzgebirgischen Sängerfest in Lößnitz eine neue Tradition begründet. Die Kantoreien des Erzgebirges vereinen sich zu einem stimmgewaltigen Chor mit über 300 Sängerinnen und Sängern. Sie werden gemeinsam mit dem Dresdner Kammerchor Höhepunkte des Messias von Georg Friedrich Händel musizieren. Es spielt die Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Geleitet wird dieses besondere Konzert-Event von keinem Geringeren als Simon Halsey, dem Berliner Chordirigenten mit europaweitem Kultstatus. Mit ihm wird das Sängerfest zu einem unvergesslichen Ereignis. Weitere Informationen: www.musikfest-erzgebirge.de und www.institut50plus.de

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