Festspiele Mecklenburg-Vorpommern:»Happy Birthday« Justus Frantz

 
»Happy Birthday« Justus Frantz

Am Montag, dem 18. Mai feiert der beliebte Dirigent und Pianist Justus Frantz seinen 65. Geburtstag. »Wir gratulieren unserem Mitbegründer und Freund der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und freuen uns schon darauf ihn im Sommer wieder hier begrüßen zu dürfen«, betont Festspiel-Intendant Dr. Matthias von Hülsen, den mit Justus Frantz eine lange Freundschaft seid Kindertagen verbindet. 1990 gründeten sie gemeinsam die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und beide sind dem Festival seitdem eng verbunden. So kehrt Justus Frantz, der schon beim Gründungskonzert der Festspiele am 13. Mai 1990 im Staatstheater Schwerin musizierte, Jahr für Jahr als Künstler nach Mecklenburg-Vorpommern zurück. Auch in diesem Jahr ist er wieder mit einem besonderen Konzert zu Gast. »Seid umschlungen, Millionen!«, heißt es in Schillers »Ode an die Freude« und somit auch in Beethovens bedeutender Sinfonie Nr. 9., die Justus Frantz bei der großen Open-Air Veranstaltung im Land Fleesensee dirigieren wird.

Am Samstag, dem 01. August um 19:30 Uhr wird der Appell im Rahmen der Sinfonie-Reihe »9 Mal 9« der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern aus dem Schlosspark aufs Neue in die Welt hinaus gesandt. Unter freiem Himmel laden Orchester, Chor und Solisten das Publikum zum euphorischen Miteinander ein. »9 Mal 9«, das bedeutet: Neun 9. Sinfonien herausragender Komponisten im Jahr 2009 – ein spannender Ausflug in die Welt der mythosbehafteten Neunten.

Mit Justus Frantz gelang es den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern einen Dirigenten zu verpflichten, der es versteht Unterhaltung mit hohem klassischen Anspruch zu vereinen. Der Mitbegründer der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ist weithin für seine TV-Formate »Achtung! Klassik« und »Klassik für alle« im ZDF bekannt, ebenso für seine genreübergreifenden Projekte. So wurde seine Aufnahme des Mozart-Konzertes F-Dur für drei Klaviere gemeinsam mit Christoph Eschenbach und dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt 1981 zu einem der meistverkauften Klassik-Tonträger. 1999 wiederum nahm er zusammen mit anderen populären Künstlern am Benefizkonzert »Michael Jackson and Friends« teil. Dabei ist es Justus Frantz’ besonderes Verdienst, dass er mit derlei unkonventionellen, medienwirksamen Aktionen neue Zuschauerkreise für die klassische Musik erschließen konnte.

Justus Frantz war es auch, der die »Philharmonie der Nationen« ins Leben gerufen hat, die an diesem Abend in Fleesensee zu hören sein wird. Das 1995 gegründete und von Leonard Bernstein sowie Yehudi Menuhin inspirierte Orchester ist weltweit angesehen und vereint, ganz im Sinne der Schillerschen Ode, Musiker aus vierzig Nationen mit Hilfe der universellen Sprache Musik. Als einer der bedeutendsten und traditionsreichsten Berufschöre Europas sorgt der Philharmonische Chor Prag für die Stimmgewalt der Beethoven-Chöre. Er blickt in seiner langjährigen Geschichte auf Zusammenarbeiten mit den renommiertesten, internationalen Orchestern und Dirigenten zurück.

Abgerundet wird dieses Konzertereignis durch die jungen Stimmen von Annika Ritlewski (Sopran), Anne-Theresa Albrecht (Mezzosopran), Thomas Volle (Tenor) und Tobias Hagge (Bass), die sich allesamt bereits einen Namen im aktuellen Musikgeschehen errungen haben. Die Spielstätte im Schlosspark im Land Fleesensee bietet Naturerlebnis pur. Die 1842 erbaute Schlossanlage ist traumhaft gelegen in einer Wald- und Wiesenlandschaft. Das über die Jahre vielen Umbrüchen unterworfene Schloss bzw. Gutshaus dient seit 2000 als Feriendomizil für alle Urlauber, die Entspannung und Erholung suchen. Auf reizvollste Weise gibt die mit alten Bäumen umsäumte Sichtachse im Schlosspark den Blick frei auf kilometerweites Mecklenburger Land.

Karten für das Konzert, das Programm der Saison sowie alle weiteren Informationen sind im Internet unter www.festspiele-mv.de, telefonisch unter 0385 – 591 85 85 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn. Die Abendkassengebühr beträgt 2,- Euro pro Karte.

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