Händels Geniestreich nach 75 Jahren wieder in Dresden: »Giulio Cesare in Egitto«

 
Nach der Dresdner Erstaufführung im Jahre 1934 im Festspielhaus Hellerau unter Karl Böhm kommt Händels Geniestreich nach 75 Jahren wieder nach Dresden zurück.

Händels Geniestreich nach 75 Jahren wieder in Dresden: »Giulio Cesare in Egitto«

Am kommenden Sonntag, 13. Dezember 2009 wird die Inszenierung von Jens-Daniel Herzog, der erstmalig an der Sächsischen Staatsoper Dresden inszeniert, ihre Premiere feiern. Zusammen mit Mathis Neidhardt, der verantwortlich für Bühnenbild und Kostüme zeichnet, knüpft Herzog, erfahren im Umgang mit Barockoper, an Grundgegebenheiten aus der Zeit der Händel-Oper an. »Wir versuchen, das Barocke u.a. durch choreografische Elemente zu bedienen, zudem assoziiert das Bühnenbild etwas von einer barocken Zaubermaschine. Es ist ein solitär stehendes Gebäude, welches durch Verwandlungen immer neue Räume öffnet, ohne den Spiel- und Musikfluss zu unterbrechen.«, so Mathis Neidhardt. Die musikalische Leitung übernimmt der renommierte Barockspezialist Alesandro De Marchi. De Marchi war in Dresden neben dem Dirigat von diversen Vorstellungen schon für die musikalische Leitung der Produktion von Johann Adolf Hasses »Cleofide« verantwortlich.

Als Giulio Cesare gibt Anke Vondung ihr Rollendebüt an der Semperoper. An ihrer Seite wird Laura Aikin als Cleopatra zu erleben sein. Weiterhin konnten für diese Produktion die beiden herausragenden Countertenöre Max Emanuel Cencic als Tolomeo und Christopher Field als Nireno gewonnen werden. Christa Mayer singt die Partie der Cornelia, die ihres Sohnes Sesto wird von Janja Vuletic interpretiert. Für die choreografische Umsetzung der tänzerischen Elemente zeichnet Ramses Sigl verantwortlich. Weitere Informationen: www.semperoper.de

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