Gustav Mahler »Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche« – Bremer Philharmoniker eröffnen ihre Konzertsaison 2011/2012

Die Bremer Philharmoniker eröffnen ihre Konzertsaison 2011/2012 mit dem „König der Revolutionäre“ – so jedenfalls sprach Johannes Brahms über Gustav Mahler. Bremens General-musikdirektor Markus Poschner präsentiert die 2. Sym-phonie des großen Provokateurs, der nach Poschners Worten „die Tonkunst implodieren“ ließ.

„Mahler wollte schlicht Musik machen, dass den Leuten Hören und Sehen vergeht, wie er es selbst formulierte. Damit stieß er die Tore in das 20. Jahr-hundert auf“, berichtet Markus Poschner. Für die nächsten Jahre haben sich die Bremer Philharmoniker vorge-nommen, auf ihre ganz eigene Art Mahlers Werke auf die Bühne der Bremer Glocke zu bringen. Im März steht Mahlers 4. Symphonie auf dem Programm, weitere dann in den folgenden Spielzeiten. „Wir betrachten dieses Unterfangen als ein ´Auf der Suche` nach einem Genie, aus allen Richtungen kommend, in alle Nischen und Winkel blickend. Eine faszinierende Entdeckungsreise steht uns bevor“, so Poschner weiter.

Gemäß dem berühmten Zitat von Gustav Mahler „Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche“ setzen die Bremer Philharmoniker mit diesem Auftaktkonzert ein deutliches Ausrufungszeichen und versprechen in der kommenden Konzertsaison für Leidenschaft, Kompromisslosigkeit und Begeiste-rung im Bremer Musikleben zu sorgen. Weitere Informationen: www.bremerphilharmoniker.de

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