Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: »Hope’s Music«

 
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: »Hope’s Music«Eine weitere Konzertreihe der Fesxtspiele ist eng verknüpft mit dem Künstlerischen Partner Daniel Hope. Für die Konzerte und Projekte der Reihe Hope’s Music hat er seine vielfältigen Kontakte zur internationalen Künstlerszene eingesetzt und schlägt gemeinsam mit den Festspielen eine Brücke zwischen Amerika und MV:

„Meine Idee ist es, Amerika in Meck Pomm zu begrüßen und zu zelebrieren, durch ihre besten Musiker und spannendste Musik, vertreten unter anderem durch drei Institutionen, die einen außerordentlichen Status in der ganzen Welt genießen: Carnegie Hall, Juilliard School mit dem Ensemble ACJW und Lincoln Center.“ (28.07. – 30.07. / 09.09. – 11.09.). Unter dem Motto „Air – eine barocke Entdeckungsreise“ widmet sich die Reihe Hope’s Music aber auch der Musik des Barock (01.08. Rostock) und präsentiert darüber hinaus in einem Musik & Literatur-Abend mit Roger Willemsen (18.07. Heringsdorf) das Programm „Die Perücken trügen“. Außerdem kommen vielversprechende junge Musiker wie Daria Tschaikowskaja (30.06. Fincken) und Suyoen Kim (16.06. Nakenstorf) auf Daniel Hopes Empfehlung hin nach MV sowie Freunde des Geigers, darunter die Sopranistin Jutta Koch und der Pianist Eric Schneider (20.08. Hagenow) mit dem Programm „Brahms meets America“.

Von Zarrentin am Schaalsee im Westen bis hin nach Penkun nahe der polnischen Grenze im Südosten, von Neu Drosedow an der Mecklenburgischen Seenplatte im Süden bis Vaschvitz im Norden auf Rügen – die Spielstätten der Festspiele MV verteilen sich über ganz Mecklenburg-Vorpommern. Neben den großen etablierten Spielstätten wie Ulrichshusen und dem Landgestüt Redefin sind es ebenso die zahlreichen kleinen Spielstätten, die das Profil der Festspiele ausmachen. Allein in Vorpommern finden an mehr als 20 Spielstätten spannende Konzert-projekte statt, so u. a. Fazil Say in Stolpe bei Anklam oder Daniel Hope in Heringsdorf auf Usedom. In diesem Jahr gibt es 28 neue Spielstätten zu entdecken, wovon 5 in der Konzert-Reihe „Sleeping Beauties“ zu besichtigen sind. Zu Beginn der Festspiele vor 20 Jahren waren selbst die traditionsreichsten Spielstätten wie das Schloss Ulrichshusen, die Konzertkirche Neubrandenburg und die Dorfkirche in Landow schlafende Schönheiten, die erst noch wachgeküsst werden mussten.

Im Jubiläumsjahr widmen sich die Festspiele erneut den „Sleeping Beauties“ und machen auf Baudenkmäler aufmerksam, die auch 20 Jahre nach der Wende noch ein Dornröschen-Dasein fristen. So erklingen in der Tudorgotik-Anlage von Schloss Varchentin KIaviertrios mit dem Prager Orbis Trio (08.07.) und Streichquartette interpretiert vom Danish String Quartet in der klassizistischen Atmosphäre von Schloss Retzow (28.07.). Ein Konzert mit Flöte und Gitarre ist im Schloss Rossewitz (09.07.) zu hören, während Populäres von Puccini bis Lennon im Renaissanceschloss Penkun (30.06.) und ein Kinderkonzert des Vokalquintetts amarcord, Ensemblepreisträger 2004, im pommerschen Herzogsschloss Ludwigsburg (01.09.) gegeben wird. Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de und www.institut50plus.de

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