Hans Vent – Portrait des Berliner Künstlers

 
Vor wenigen Wochen feierte der Berliner Künstler Hans Vent seinen 75. Geburts-tag. Anlässlich dieses Ehrentages veröffentlichte das kritische Lexikon der Gegen-wartskunst »Künstler« eine Ehrung durch den österreichischen Künstler und ehemaligen Hochschullehrer S.D. Sauerbier.

Dieser Hommage an Hans Vent sind nachfolgende Abbildungen und Texte entnommen: 1934 geboren in Weimar, Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Lehrtätigkeit, 1977 Kunstpreis der DDR, 1982 Käthe-Kollwitz Preis der Akademie der Künste der DDR, 1990 Mitglied der Akademie der Künste
Berlin-Brandenburg, lebt und arbeitet in Berlin.

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Ambivalent II . 2007. Öl auf Leinwand

»Mein Gegenstand ist die menschliche Figur. Das ist kein Programm, eher ein Ergebnis oder eine Erkenntnis, dass ich in der Darstellung des Menschen im weitesten Sinne die einzigen mir möglichen malerischen Formulierungen gefunden habe.«

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Paar am Strand. 1973 . Öl auf Leinwand

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Am Strand . 1973 . Öl auf Leinwand

»Das Festhalten an der Figur oder am Gegenstand stand für den Maler Hans Vent außer Frage, Zweifel und Mißtraunen galten allerdings ihrem hergebrachten
Sinngehalt und damit Gestalt und Form.«

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Begegnung . 2004 . Öl auf Leinwand

»Immer wichtiger wurden Vent die Beziehungen der Menschen unter- und zueinander, in Grenzsituationen der Gefühle und Zustände.«

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Situationen . 2000 . Öl auf Leinwand

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In der Ferne . 2005 . Öl auf Leinwand

»Hans Vent übertreibt bewußt, spitzt zu und verzerrt harakteristische Züge von Prozessen und Zuständen – um sie allgemein wiedererkennen
zu lassen.«

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Vor dunklem Hintergrund . 1993 . Öl auf Leinwand

Wenn Hans Vent einmal nicht in seinem Atelier arbeitet, treffen Sie ihn als Gesprächspartner in der Galerie A in Berlin-Pankow, Breite Straße 2 A.

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In der Zeit vom 29. Januar bis zum 7. März stellt Hans Vent zusammen mit Lothar Böhme, ebenfalls Berlin, Werke aus seinem schaffensreichen Künstlerleben im Kunstspeicher Oldenburg des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte aus. Die Eröffnung findet am 29. Januar 2010, um 20.00 Uhr im Oldenburger Schloss statt.

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