»Das müsste nicht sein: Durch Rechthaberei machen wir uns und anderen das Leben schwer«

 
Rechthaberei„Sorry seems to be the hardest word“, sang Elton John. Ob Finanzkrise oder verfehlte Kriegs-einsätze, Umweltzerstörung oder Foltervorfälle im Irak – unermess-licher Schaden ist angerichtet worden, aber nirgends ist ein Schuldiger in Sicht, und schon gar keine Entschuldigung. Daher flüchten Verantwortliche auch gern in die passive Satzkonstruk-tion: „Fehler wurden gemacht“. Wie schaffen es all diese Leute, mit sich selbst klar zu kommen?

Die Antwort des Autorenduos ist unbequem: mit denselben psychologischen Tricks, die wir alle anwenden, um unsere kleinen und großen Sünden vor uns selbst schön zu reden. Der Mann, der seine Frau schlägt, der Steuerzahler, der einen Teil seiner Einkünfte verschweigt, der Hotelgast, der sein Zimmer ramponiert, ohne den Schaden zu bezahlen – sie alle sind Meister in der Kunst der Selbstrechtfertigung. Zwei große Sozialpsychologen haben mit diesem enthüllenden Buch ein Psychogramm des Selbstbetrugs geschaffen. Sie ermutigen zur Selbster-kenntnis und zeigen Wege aus dem Teufelskreis von Irrtümern, Fehleinschätzungen und Rechthaberei. Aus Fehlern können wir lernen – aber nur, wenn wir zugeben, dass es sich überhaupt um Fehler handelte.

„Tavris und Aronson lassen niemanden von uns ungeschoren davonkommen, aber sie zeigen uns, wie wir es vermeiden können, immer und immer wieder in die gleiche Falle zu tappen. Eines der notwendigsten und wichtigsten Bücher unserer Zeit.“ Warren Bennis, Autor von „On Becoming a Leader“. Weitere Informationen: www.randomhouse.de und www.institut50plus.de

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