Cultura Tours: »Auf Entdeckungsreise zu Skandinaviens schönsten Plätzen«

 
Cultura Tours: »Zur Mittsommerzeit auf Entdeckungsreise zu Skandinaviens schönsten Plätzen – das Rezept für einen gelungenen Urlaub!«Man nehme etwas Ostsee, tausend blaue Seen, bunte Holzhäuser und Windmühlen, einige prächtige Schlösser und Kirchen, eine Handvoll Inseln mit freundlichen Bewohnern, dazu stelle man eine helle Sommersonne an den blauen Himmel, die auch nachts kaum unter geht…… so könnte das Rezept für eine erlebnisreiche Reise in den Norden Europas aussehen. Im Internet Reiseportal www.culturatours.de findet sich für die Sommerzeit 2008 mehr dazu.

Mit dem Auto setzt man von Travemünde oder Rostock nach Malmö über die Ostsee. Über das reizvolle Städtchen Ystad führt die Reiserroute an der größten Schiffssetzung „Ales stenar“ der Wikingerzeit vorbei zur malerischen Südwestküste Schwedens. Lange Sandstrände ziehen sich der Ostsee entlang zum Fischerstädtchen Simrishamn. Dort haben sich viele Künstler niedergelassen, die das milde Klima und die unberührte Natur zu schätzen wissen. Die Reise führt durch das Glasreich bei Vaxjö weiter zum Heimatort der bekannten Autorin Astrid Lindgren nach Vimmerby. Kinder werden sich hier über den Besuch der Astrid Lindgren World und ein persönliches Treffen mit Pippi Langstrumpf freuen. Am Vätternsee vorbei gelangt man schließlich nach Stockholm. Es gilt als das Venedig des Nordens und ist sicherlich die prächtigste der nordischen Hauptstädte. Die wunderschöne Altstadt Gamla stan ist eine Augenweide. Das Königliche Schloss von Stockholm ist das Größte Europas und mit etwas Glück kann man den König morgens beim Weg zur Arbeit sehen. Im Vasa Museum ist das stolze Kriegsschiff aus dem Mittelalter zu sehen, dass jedoch schon bei der Jungfernfahrt mit seinem Untergang im Hafenbecken für einen Staatsskandal sorgte.

Das nächste Ziel sind die autonomen Aland – Inseln, die zu den schönsten Insellandschaften der Welt zählen. Alte Feldsteinkirchen mit kunstvollen Innenausstattungen, Seemannsgräber und das Segelschiff Pommern erzählen von der Bedeutung der Seefahrt für die Inseln, die noch im 20. Jahrhundert über die größte Flotte von Hochseeseglern verfügte. Von Mariehamn führt die Überfahrt mit dem Schiff nach Turku, der ersten Hauptstadt Finnlands. Noch heute liefert sich das schwedisch orientierte Turku mit Helsinki so manche Rivalität. In Turku steht mit dem Dom die wichtigste Kirche Finnlands. Die wohlhabende Stadt bietet moderne Arbeitsplätze im Bereich der Bildung und der Hightech-Industrie. Man geht gerne aus und die Restaurantlandschaft bietet neben internationalen Gerichten vermehrt Köstliches aus der Ostsee und dem fruchtbaren Hinterland. Das historische Dampfschiff Ukko Pekka bietet nostalgische Rundfahrten in die Schären an. Unterwegs wird an Bord musiziert und man kann das Tanzbein schwingen. Auf der Schäreninsel Loistokari wartet ein herrliches Inselbüfett im Schein der Mittsommersonne auf hungrige Tänzer. Dabei wird alles aufgetischt, was die einheimische Küche an Spezialitäten kennt. Alleine etliche Sorten eingelegte Heringe, geräucherter Lachs und Weißfisch und finnischer Kaviar wären genug! Dazu gibt es einen traditionellen Koskenkorva-Schnaps, ein Korn, der weitaus verbreiteter als der Wodka ist.

Entlang der Westküste geht es zu den bezaubernden Altstädten von Naantali und Rauma mit ihren bunten Holzhäusern. Über die grüne Industrie- und Theaterstadt Tampere – die Finnen lieben das Theater und verfügen über einen selbstironischen Humor – geht es weiter nach Hämeenlinna, das Geburtsort des berühmten Komponisten Jean Sibelius ist. Die Stadt hat weitere große Söhne hervorgebracht, darunter der ehemalige Präsident J.K. Paasikivi, der Maler Albert Edelfeld und der Dichter Eino Leino. Die Reise führt weiter nach Porvoo, der kleinen Stadt an der finnischen Seite des gleichnamigen Meerbusens, der das Land im Osten von St. Petersburg und im Süden vom Baltikum trennt.

Cultura Tours: »Auf Entdeckungsreise zu Skandinaviens schönsten Plätzen«

Diese Lage brachte dem Städtchen bereits im 14. Jahrhundert einen schwunghaften Handel und Wohlstand ein. Es ist die zweitälteste Stadt des Landes und schon im 19. Jh. kam die Zarenfamilie hierher zur Sommerfrische zum Herrenhof Haikko. St. Petersburg litt damals im Sommer unter großer Hitze und dem schlecht funktionierenden Abwassersystem. Wer konnte suchte im Sommer das angenehme Klima der Südfinnischen Küste oder zog nach Peterhof oder nach Oranienbaum hinaus aufs Land. Ab 1812 ließ der Zar Alexander I das eher dörflich wirkende Helsinki zur repräsentativen Hauptstadt ausbauen. Der deutsche Architekt Carl Ludwig Engel zeichnete die Mehrzahl der repräsentativen Bauten und hatte die Aufsicht zur Fertigstellung. Auf Ihn gehen der monumentale Senatsplatz mit der lutherischen Domkirche von 1830 -52, das Senatspalais und das Hauptgebäude der Universität im Stil des Klassizismus zurück. Das einzigartige architektonische Ensemble diente oft Filmproduktionen, die im benachbarten Russland nicht drehen durften als Kulisse für so manche russische Stadt und den einen oder anderen Agententhriller.

Die finnische Hauptstadt hat aber weit mehr zu bieten. Die bunten Fassaden der Jugendstilviertel Eira und Katajanokka stehen ganz selbstverständlich neben den modernen Schöpfungen von Alvar Aalto und seinen jüngeren Kollegen, deren Arbeiten heute vermehr das Stadtbild bestimmen. Zu einer finnischen Stadt gehören mindestens ein Marktplatz und eine Markthalle. In Helsinki gibt es gleich mehrer von beiden davon. Im Sommer immer und im Winter auch bei minus 20 Grad wird Markt abgehalten. Da kann man sich dann im Kaffeezelt aufwärmen und mit den anderen Marktbesuchern Neuigkeiten austauschen. dabei lässt sicht leicht feststellen, dass die Einheimischen gar nicht so schweigsam und nordisch introvertiert sind. Wer Museen und Kultur mag, der wird fündig. Über 80 Museen, darunter das Nationalmuseum, die nationale Kunstgalerie Ateneum und das Finnische Designmuseum sind nur einige davon. Wer sich nach dem Kulturmarathon stärken muss, findet exotisches in den über 300 Restaurants von Elch, Rentier, Lachs, Waldpilzen und Beeren und anderen Genüssen.

Nach einer Reihe von Erlebnissen unter dem blauen Sommerhimmel – Finnland hat die niedrigsten Niederschläge in Nordeuropa – heißt es Abschied nehmen. Der Heimweg wird einem mit einer erholsamen Überfahrt über die Ostsee erleichtert. Die modernen Fähren der Tallink Silja Line oder der Finnlines bringen die Urlauber in knapp 24 Stunden wieder zurück an die norddeutsche Küste. Weitere Informationen: www.institut50plus.de/blog und www.culturatours.de.

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