Christian Thielemann dirigiert »Faust«: Sonderkonzert der Staatskapelle Dresden zum 200. Geburtstag von Franz Liszt

Mit einem Sonderkonzert am 20. und 21. Februar 2011 würdigt die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung ihres designierten Chefdirigenten Christian Thielemann den Komponisten Franz Liszt, der vor 200 Jahren – am 22. Oktober 1811 – in Raiding im Burgenland geboren wurde. Zu seinen Lebzeiten pflegte Liszt, als Pianist einer der größten »Musikstars« des 19. Jahrhunderts, enge Kontakte zur damaligen Dresdner Hofkapelle, deren Mitglieder ihn 1873 zum Ehrenmitglied ihres Tonkünstler-Vereins ernannten. Der Verein lebt bis heute in der »Kammermusik der Sächsischen Staatskapelle Dresden« fort.

< Christian Thielemann, Foto: (c) Matthias Creutziger Im programmatischen Zentrum des Sonderkonzerts steht die Aufführung von Liszts »Faust-Symphonie«, die schon frühere Chefs der Staatskapelle wie Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm oder Giuseppe Sinopoli in Dresden dirigierten. Christian Thielemann kombiniert das Werk mit der »Faust-Ouvertüre« von Richard Wagner, deren erste Fassung 1844 in Dresden uraufgeführt wurde und die, ursprünglich ebenfalls als Symphonie geplant, für eine lebhafte Faust-Diskussion zwischen Wagner und Liszt sorgte. Sie führte letztendlich zu den überarbeiteten Endfassungen beider Werke, die im Sonderkonzert der Staatskapelle erklingen. Weitere Informationen: www.staatskapelle-dresden.de

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