Werner Kieser: »Krafttraining jenseits von Sport und Show«

Werner Kieser, Begründer des KIESER TRAINING, hat eine andere Art von Krafttraining entwickelt: Stärkung der Muskeln muss nichts mit Drill zu tun haben, muss und kann ohne die überzogenen Körperideale von Fitnessindustrie und Bodybuil-dingszene auskommen. Sein Grundlagenwerk zum weltweit verbreiteten KIESER TRAINING macht deutlich: Die Kräftigung des Körpers ist therapeutisch und präventiv sinnvoll und für die psychisch-physische Hygiene des Körpers unumgänglich.

Holger Paul beschreibt die Arbeit Kiesers wie folgt: »Aus seinem Leben und aus dem, was ihn antreibt, macht Werner Kieser schon lange keinen Hehl mehr. Darin unterscheidet sich der inzwischen 70 Jahre alte Schweizer grundlegend von vielen anderen mittelstän-dischen Unternehmern, die gerne über ihre Produkte, aber nur äußerst spärlich dosiert über ihr Seelenleben reden. Kieser dagegen, der dem Krafttraining mit seiner inzwischen 153 Standorte umfassenden Kette von Fitness-Studios einen neuen Anstrich gegeben hat, lässt die Menschen nicht nur nach seinen streng vorgegebenen Methoden Muskeln aufbauen, er fordert sie auch auf, sich mit seinen Ideen und Philosophien auseinanderzusetzen«. Weitere Informationen: www.patmos.de

Ein weit verbreitetes Gefühl – »Ich bin am Ende meiner Kräfte!«

„Ich bin am Ende meiner Kräfte!“ – ein weit verbreitetes Gefühl. Wer dann keine Kraftquellen findet, dem drohen Erschöpfung und Krise. Dieses Buch ist eine spirituelle Wohltat für alle, die im Alltag an Belastungsgrenzen stoßen. Für alle, die spüren, dass das Leben so nicht weitergehen kann – und die es nicht bis zum Burnout kommen lassen wollen.

Als Klinikseelsorger ist Josef Epp beinahe täglich mit tragischen Lebensgeschichten konfrontiert … ‚Ich wusste, dass ich ein Buch über das Thema Burn-out schreiben muss und wie man den körperlichen Erschöp-fungszuständen begegnen kann.‘ … In seinem Buch versucht er aufzuzeigen, welche Quellen den Menschen mitge-geben wurden. Und welche Möglichkeiten es gibt, diese nicht versiegen zu lassen.

So schrieb die Allgäuer Zeitung: »Ein aktuelles Thema. Immer mehr Menschen leiden in Deutschland an mentalen Erschöpfungszuständen. Insbesondere die helfenden Berufsgruppen sind betroffen, aber auch Sportler, Politiker, Lehrer, Verkäufer.« Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Barbara Berckhan: »Beste Kniffe und fünf Werkzeuge«

Ob wir uns mit jemandem verstehen oder nicht, hat weder mit Glück noch mit Fügung zu tun. Es ist vielmehr eine Kunst, die wir lernen können. Wenn es uns gelingt, mit unserem Gegen-über in einen guten Kontakt zu kommen, entsteht eine tragfähige Brücke. Sympathische Kommuni-kation führt zu einem entspannteren Miteinander und zu besseren Beziehungen– beruflich wie privat.

Kommunikationsexpertin Barbara Berckhan verrät die besten Kniffe und gibt dem Leser fünf von ihr entwickelte Werkzeuge an die Hand, die auch in vertrackten Situationen weiterhelfen. In ihren zahlreichen Beispielen erkennt sich jeder wieder und ihre praktischen Lösungen funktionieren im Alltag tatsächlich.

Barbara Berckhan ist Kommunikationstrainerin und Sachbuchautorin – die Expertin für Selbstsicherheit und gute Kommunikation. Sie hat Pädagogik und Psychologie studiert, seit über 20 Jahren hält sie Vorträge und führt Trainings-seminare in Firmen, Behörden und Verbänden durch. Ihre erfolgreichen Bücher wurden in 12 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von über 1,5 Mio. Exemplaren. Barbara Berckhan lebt in der Nähe von Hamburg. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Dalai Lama: »Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen und übernimm Verantwortung für deine Taten.«

Respekt wünschen sich alle. Kein Wunder! Denn nur in einer Atmos-phäre gegenseitiger Wertschätzung macht der Job Freude und wird zur Quelle von Zufriedenheit und Glück. Die Frage ist bloß: Wie gelingt das?

Längst erwiesen ist, dass ein Unter-nehmen, das seine Mitarbeiter/innen mit Achtung behandelt, gewinnt –
nicht nur im materiellen Sinn. Denn: Wertschätzung ist Wertschöpfung!

Business-Coach und Management-trainerin Andrea Lienhart zeigt, wie respektvolle Zusammenarbeit und Unternehmensführung in der beruf-lichen Praxis aussehen: Respekt ist nicht nur eine ethische Frage, sondern heute auch ganz klarer Wettbewerbs-vorteil.

Ein Buch von großer Anschaulichkeit und Klarheit der Gedanken, mit vielen Übungen aus der Praxis – und einem ordentlichen Schuss Humor!
Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Hochsensibilität – »Musst du immer so empfindlich sein?«

Etwa 20 % aller Menschen nehmen wesentlich intensiver wahr als andere. Die besondere Gabe der Hochsensibilität wird jedoch von vielen Betroffenen als Belastung empfunden. Auch das Umfeld reagiert oft mit Unverständnis: Musst du immer so empfindlich sein? Dieser Praxisratgeber hilft Hochsensiblen endlich zu verstehen, warum sie »anders« sind. Er verrät, wie sie mit Stolpersteinen im Privaten wie im Beruf umgehen und das eigene Potenzial nutzen.

Der Autor Rolf Sellin, selbst hoch-sensibel und Gründer und Leiter des Instituts HSP – Kompetenz für Hoch-sensible in Stuttgart , hat sich die Frage gestellt, wieso es Hochsensible gibt, die glücklich und erfüllt mit ihrer Begabung leben und sie zu ihrer Entfaltung nutzen können, während die Mehrzahl der Hochsensiblen ihre Begabung als Last erlebt und häufig sogar darunter leidet. Dabei zeigte sich, dass der Unterschied in der Einstellung zu sich selbst liegt. Während die einen ihr eigenes Wesen annehmen konnten, versuchen die anderen ihr Leben lang, »nicht so sensibel« zu sein. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Spiritualität: »Der Autor hält die spirituelle Erfahrung für eine Erfahrung von Wirklichkeit«

Das Buch von Harald Walach stellt einen Tabubruch dar, indem ein Wissenschaftler, der für seine klare und unbestechliche Methodik bei der Forschung im Bereich komplemen-tärer Heilverfahren berühmt ist, ein Thema aufgreift, über das in der akademischen Zunft – und generell im modernistischen Mainstream – nicht gesprochen werden darf.

Der Autor hält die spirituelle Erfahrung für eine Erfahrung von Wirklichkeit; sie ist nicht nur Einbildung oder Hallu-zination. Dies wissenschaftlich zu fassen ist außerordentlich schwierig. Harald Walach gelingt hier ein großartiger Wurf, der seine These, dass die Aufklärung ohne eine reflektierte, undogmatische Spiritualität unvollständig ist, nachvollziehbar untermauert.

Für den Autor ist eine »undogmatische« Spiritualität im tiefsten Grund nichts Neues, sondern eine erneute Betonung von an sich Selbstver-ständlichem. Die Selbstverständlichkeit wird jedoch zu einer gesell-schaftlichen Notwendigkeit, die neu betont werden muss, wenn sie droht, in Vergessenheit zu geraten. Für ihn ist die undogmatische Spiritualität eine Gegenbewegung zur doktrinären Verkündigung und ein möglicher Weg, zu den Quellen von Religion auf neue Weise zurückzufinden. Dies könnte der Beginn eines neuen Denkens sein, das dazu beiträgt, den dauernden Kampf zwischen Glaubenssystemen und Fundamentalpositionen zu beenden. Weitere Informationen: www.drachenverlag.de

Gudrun Pausewang – eine eindringliche Mahnerin

Spannend, beängstigend und tief berührend. Wer im Jahre 2006 in Leipzig die Uraufführung des Films DIE WOLKE nach dem gleichnamigen Buch von Gudrun Pausewang gesehen hatte, kam zu dem Schluss, dass der Film »Die Wolke« sehr deutlich aufzeige, welche Auswirkun-gen ein Unfall in einem Kernkraft-werk haben kann. Vielen ist seither unklar geblieben, warum sich unsere Regierungen nicht stärker für erneuerbare Energien einsetzen. Stattdessen wurde die Laufzeit der Atomkraft-werke verlängert. Die derzeitigen Beschlüsse der Bundes-regierung lassen vermuten, dass taktische Überlegungen vor der Wahl in Baden-Württemberg eine Rolle spielten.

Und es war kein reißerischer Film, dem man sich nicht entziehen konnte. Die Kultur-filiale meinte: »Statt im genreüblichen Katastrophen-Voyeurismus zu schwelgen, zeichnete er mit feinem Strich ein eindringliches Bild der menschlichen Folgen, die ein atomares Großunglück hinterlässt.« Für viele Menschen war damals die Verfilmung von Gudrun Pausewangs Bestseller eine Sternstunde des politisch engagierten Films.

Auch heute noch ist Gudrun Pause-wang eine eindringliche Mahnerin. Die Ereignisse von Tschnernobyl und Fukushima rücken ihr Buch und ihren Film wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung. Pädagogen wie Schüler sollten dieses Buch wieder in die Hand nehmen – natürlich auch Politiker. Das Buch erscheint nach wie vor im Ravensburger Buchverlag. Dr. Gabriele Runge erarbeitete dazu eine Arbeitshilfe für die Klassen 7-10. Weitere Informationen: www.ravensburger.de

Ines Pohl: »50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Gesellschaft zu verändern«

Spätestens die aktuelle Atomkraft-debatte und Stuttgart 21 haben gezeigt: Die Zeiten sind vorbei, in denen die Bürger der Politik folgen und vertrauen. Das Motto lautet immer häufiger: Nimm die Dinge wieder selbst in die Hand! Ines Pohl, Chefredakteurin der taz und Heraus-geberin des Buches „50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Gesellschaft zu verändern“, zeigt in 50 Kapiteln, wie wir die zivilgesell-schaftliche, soziale und ökologische Entwicklung voran-bringen und das Gemeinwohl wieder in den Mittelpunkt stellen.

Nimm die Dinge wieder selbst in die Hand! In 50 Kapiteln beschreiben, empfehlen und kommentieren die AutorInnen, was getan werden kann, um die zivilgesellschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung voranzubringen und das Gemeinwohl wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Weitere Informationen: www.westendverlag.de

Wachsen ohne Wachstum: Weniger Ressourcen – bessere Technik – mehr Wohlstand

Wir haben sehr gut ausgebildete Fachkräfte in unterschiedlichsten Bereichen, Ingenieure, um die uns die Welt beneidet, wir haben die Nase vorn in vielen Zukunftstechnologien. Aber die globale Konkurrenz schläft nicht: Wenn wir morgen noch in der ersten Liga spielen wollen, müssen wir uns anstrengen.

Vor allem müssen wir die wichtigste Ressource nutzen, die wir haben: Bildung. Besonders bei der technischen Bildung liegt in Deutschland vieles im Argen, wir haben einen eklatanten Mangel an Absolventen in ingenieur-wissenschaftlichen Studiengängen, und das muss sich ändern: Schon in der Schule müssen naturwissen-schaftlich-technische Fächer ausgebaut werden, müssen talentierte Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert werden, Schulen müssen massiv in technische Bildung investieren.

Die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen – Klimawandel, Energie- und Ressourcenknappheit – können nur von und mit der Technik gelöst werden. Allerdings muss es eine nachhaltige Technik sein: Hochqualifizierte Ingenieure sind gefordert, wenn es um recyclinggerechtes Konstruieren geht, um rationelle Energienutzung und produktionsintegrierten Umweltschutz.

Wir müssen begreifen, dass Technik sich nicht nur für attraktive Produkte nutzen lässt, sondern wichtig ist für unsere Gesellschaft und unsere Kultur, dass sie unseren Wohlstand und unser breites kulturelles Angebot sichert. Weitere Informationen: www.hanser.de

So vielfältig ist die Liebeskunst – und seit Jahrtausenden wird darüber geschrieben

So vielfältig ist die Liebeskunst – und seit Jahrtausenden wird darüber geschrieben. Da belauscht Lukian die Gespräche der Huren, da bricht Walther von der Vogelweide das höfische Tabu und besingt die fleischliche Liebe. Casanova prahlt mit seinen Eroberungen und weist sich zugleich als echter Frauen-versteher aus.

Zärtlich oder grausam, mit dem gleichen oder dem anderen Geschlecht, erlaubt oder verboten – Barbara Sichtermann und Joachim Scholl bringen uns die Liebeslust in all ihren Facetten näher. Ergänzt wird der reich bebilderte Band durch Fakten-seiten mit Biographien, Lese-, Film- und Besichtigungstipps sowie ein ausführliches Personenregister und ein kleines Glossar der Erotik.

Joachim Scholl, geboren 1960, studierte Germa-nistik und Anglistik in Heidelberg und Berlin. Nach seiner Promotion war er bis 1999 Literaturredakteur bei DeutschlandRadio Berlin. Er lebt als freier Journalist und Literaturkritiker in Berlin. Für die Reihe 50 Klassiker hat er die Bände Romane des 20. Jahrhunderts und Lyrik (zusammen mit Barbara Sichtermann) verfasst.

Barbara Sichtermann, geboren 1943 in Erfurt, wuchs in Kiel auf und besuchte nach dem Abitur die Schauspiel-schule in Bochum, wo sie 1965-68 am Theater tätig war. Anschlie-ßend zog sie nach Berlin und studierte Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre. Seit 1978 arbeitet sie als freie Autorin und widmet sich vorrangig den Themen Frauenpolitik, Leben mit Kindern, Geschlechterbe-ziehung, Literatur und Medien. Barbara Sichtermann lebt in Berlin. Weitere Informationen: www.gerstenberg-verlag.de