Karl Blessing Verlag: »Bücher für neugierige Leser.«

Als Korrespondent der „Vanity Fair” verbrachte Sebastian Junger fünf-zehn Monate mit einer Einheit von US-Soldaten im Korengal-Tal in Afghanistan. Die Angst, den nächsten Angriff, die nächste Patrouille, die nächste Nacht nicht zu überleben, war allgegenwärtig. Ein brillanter, eindringlicher und persönlicher Mitschnitt aus dem Krieg im 21. Jahrhundert.

»Niveauvolle Belletristik und interessante Sachbücher, auch zur Zeitgeschichte, wollte Karl Blessing veröffentlichen und verstand sich von Anfang an als Autorenverlag, der die Bücher seiner Autoren optimal betreuen und möglichst vielen Lesern zugänglich machen wollte. So entwickelte die Agentur NETWORK! auch das dementsprechende Leitmotiv: Karl Blessing Verlag – Bücher für neugierige Leser.

Am 12. März 2005 verstarb Karl Blessing nach langer schwerer Krankheit in München. Neun Jahre lang hatte er das Gesicht seines Verlags mit spektakulären Bestseller-Erfolgen und unverwechselbaren Programmen geprägt.

Um diese Einzigartigkeit zu bewahren, hat die Verlagsgruppe Random House die verlegerische Verantwortung Ulrich Genzler übertragen, der den Verlag im Sinne Karl Blessings weiterführt. Nach dem Umzug zu Heyne in die Bayerstraße und einigen organisatorischen Umstrukturierungen übernahm zum 1. April 2006 Tilo Eckardt die neu geschaffene Position der Programmleitung des Karl Blessing Verlags im Programm-Geschäftsführungsbereich von Ulrich Genzler. Seine neue Aufgabe nimmt er zusammen mit dem bewährten und erfolgreichen Blessing-Team wahr.

Seither sind weitere erfolgreiche und außergewöhnliche Bücher erschienen von den bekannten Blessing-Autoren, aber auch neue Namen sind dazugekommen, auf die der Blessing Verlag stolz ist, wie David Benioff, Charles Frazier, Rainer Hank, Christopher Hitchens, Sebastian Junger, Thomas Karlauf, David Lodge, Urban Priol, Ulrich Schnabel, Georg Schramm, David Sedaris, Diane Setterfield, Beppe Severgnini, Klaus Ungerer, Shlomo Venezia und viele mehr.« Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Petra Reski: »Mafia – Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern«

Die Morde von Duisburg haben eine unbequeme Wahrheit ans Licht gebracht: Die italienische Mafia hat ihre Tentakel längst nach Deutschland ausgestreckt. Weltweit perfekt organisiert, ist sie eine Gefahr für Staat und Gesellschaft, die von deutschen Politikern und Sicherheitskräften allzu lange unterschätzt wurde.

Petra Reski, exzellente Italien-Kennerin, enthüllt in ihrer Spurensuche in Sachen »ehrenwerte Gesellschaft« Verblüffendes über ein ganz und gar nicht rein italienisches Phänomen. Petra Reski wurde im Ruhrgebiet geboren. Nach dem Studium besuchte sie die Henri-Nannen-Schule und arbeitete als Redakteurin beim Stern, bevor sie in Venedig ihr Herz verlor.

Seit 1991 schreibt sie von dort aus für Zeitschriften wie GEO, DIE ZEIT, Merian und Brigitte, sowie für den Rundfunk. Zuletzt erschien von ihr: „Palazzo Dario“ (1999), „Ein Land so weit“ (2000), „Meine Mutter und ich“ (2002) und „Der Italiener an meiner Seite“ (2006). Mehr zur Petra Reski unter: www.petrareski.com Weitere Informationen: www.droemer-knaur.de

Ute Lauterbach: »Zeit gewinnen wir durch einen anderen Umgang mit unserem Leben.«

»Zeit gewinnen wir nicht durch immer minutiöseres Zeitmana-gement, sondern durch einen anderen Umgang mit unserem Leben.« Das weiß Ute Lauterbach aus langer Erfahrung. Sie zeigt, wie dies in 13 Schritten der Zeitbeschaffung gelingt. Praktische Übungen zur Selbster-kundung helfen, wirkliche Prioritäten zu setzen und nicht vorgegebenen Schemata zu folgen.

So gelingt es, den inneren Leitstern für die eigene Zeitgestaltung zu finden und endlich Zeit für das ersehnte Leben zu haben.

Ute Lauterbach war Studienrätin für Philosophie und Englisch, bevor sie sich 1984 im philosophisch-therapeutischen Bereich selbstständig machte. Leiterin des Instituts für »psycho-energetische Integration«, umfangreiches Seminar- und Vortragsprogramm, Coaching und Firmenberatung, Autorin zahlreicher Bücher. Weitere Informationen: www.kreuzverlag.de

Denk-mal50plus: »Man kann den Mangel an Respekt bedauern. Oder selbst anfangen, andere zu respektieren.«

Mobbing im Büro, Rücksichtslosigkeit im Alltag, Verachtung für sozial Schwächere: Wir werden ständig mit Respekt-losigkeit konfrontiert und leiden darunter.

Jeder Mensch möchte Wertschätzung erfahren, ernst genommen und beachtet werden. Wer niemals und von niemandem ein Mindestmaß an Respekt erfährt, geht seelisch zugrunde.

Mit ihrem Buch will Ingrid Strobl aufrütteln, nachdenklich machen und eine wichtige Debatte anstoßen, damit wir endlich achtsam miteinander umgehen. Denn: „Respekt tut gut – denen die man respektiert und einem selbst.“
Und: „Respekt ist machbar!“

Ingrid Strobl, geb. 1952, Studium der Germanistik, Psychologie und Kunstge-schichte, promovierte über das Thema „Rhetorik im Dritten Reich“. Sie war zunächst beim ORF in Wien tätig, zog 1979 nach Köln und arbeitete als Redakteurin der Zeitschrift Emma. 1986 machte sie sich als freie Autorin und Dokumentarfilmerin selbständig. Sie lebt in Köln. Mehrere Buchveröffentlichungen. Weitere Informationen: www.droemer-knaur.de

Theo Sommer: »In dem Bestreben, eine tolerante, weltoffene Zeitung zu machen, herrschte Einigkeit.«

»Politiker und Journalisten haben eines gemeinsam: Sie sollen heute schon über Dinge urteilen, die sie erst morgen verstehen«, so Helmut Schmidt. »Das ist auch nicht schwie-riger, als wenn man als Politiker in ein neues Ressort kommt und sich einarbeiten muss«, sagte Helmut Schmidt, als er 1983 seinen Herausgeberposten bei der Zeit antrat.

Ganz so einfach scheint es dann doch nicht gewesen zu sein, zumindest nicht für diejenigen, die bereits beim Blatt tätig waren. Er schärfte den Ressortleitern schon mal ein, »die Wohngemeinschafts- und Gossen-sprache der 68er-Generation« zurückzudrängen. Die konterten: »Eine Redaktion ist kein Ministerium.« Dennoch: In dem Bestreben, eine tolerante, weltoffene Zeitung zu machen, herrschte Einigkeit. Pointiert und unterhaltsam zeichnet Theo Sommer den Aufstieg Helmut Schmidts zur politisch-moralischen Instanz nach. Weitere Informationen: www.hoffmann-und-campe.de

Joachim Faulstich: »Wie altes Wissen die Medizin verändert«

Steht die moderne Medizin an einem Wendepunkt? Joachim Faulstich zeigt, wie aktuelle Forschungsergeb-nisse altes Erfahrungswissen bestätigen: Gedanken und Gefühle haben direkten Einfluss auf alle Bereiche des Körpers. Unser Gehirn ist formbar, äußere Erfahrungen und innere Bilder beeinflussen seine Struktur und können sogar zerstörte Bereiche rekonstruieren.

Das Buch zeigt anschaulich, wie in der Kooperation der unterschiedlichen Richtungen eine neue Heilkunst entsteht – eine Medizin, die eine grundlegende menschliche Kraft aktiviert und stärkt: die Kraft der Selbstheilung.

Joachim Faulstich ist Autor und Regisseur wissenschaftlicher Fernsehdokumentationen. Mit seinem Vorgängertitel „Das heilende Bewusstsein“ schuf er einen Bestseller und erhielt für seine Arbeit zahlreiche Preise. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt er sich mit Themen der Bewusstseinsforschung und Komplementärmedizin. Sein neues Buch „Das Geheimnis der Heilung“ vertieft die gleichnamige ARD-Dokumentation. Weitere Informationen: www.droemer-knaur.de