Schweden – »Der nördliche Nachbar auf der anderen Seite der Ostsee scheint eine unwiderstehliche Anziehung auszuüben«

Der nördliche Nachbar auf der anderen Seite der Ostsee scheint eine unwiderstehliche Anziehung auf Deutsche auszuüben: Mehr als zwei Millionen Urlauber reisen jedes Jahr nach Schweden, elf Millionen Leser begleiten Kommissar Wallander bei seinen Ermittlungen im trügerisch lieblichen Schonen, und 63 Millionen Deutsche haben im vergangenen Jahr eine Ikea-Filiale besucht.

Inzwischen behandeln deutsche Ärzte auch in schwedischen Kliniken, entwerfen deutsche Ingenieure den neuen Volvo, und deutsche Arbeiter zieht es auf Baustellen zwischen Göteborg und Stockholm. Was erwartet einen im Alltag, auf welche Mentalität sollte man sich einstellen, was sind die sensiblen Themen in den gemeinsamen Beziehungen?

Mit Esprit und Humor führen die Autoren in Geschichte, Kultur und Alltag Schwedens ein, wobei sie mit Halbwahrheiten und Stereotypen aufräumen. – Ein Leitfaden für Intensivurlauber und Langzeitgäste im weiten Land der Elche. Weitere Informationen: www.christoph-links-verlag.de

Kalevala: »Finnischer Mythos«

»Die Kälte hat mir Lieder gesungen, der Regen Verse gebracht, andere Weisen trugen die Winde, trieben die Wellen herbei, die Vögel legten Wörter dazu, die Baumwipfel ganze Sätze«, so beschreibt es Elias Lönnrot, geboren 1802 in Sammatti.

Der Arzt und spätere Professor für finnische Sprache und Literatur in Helsinki sammelte bei seinen Forschungsreisen mündlich tradierte alte finnische Lieder und schuf auf der Grundlage von über 100.000 Versen das Epos Kalevala, dessen endgültige Fassung 1835 erschien. Elias Lönnrot starb 1884 in seinem Heimatort.

Es ist ein Verdienst des Autoren Gisbert Jänicke, geboren 1937 bei Heidelberg. Er lebt heute in Helsinki. Er übersetzt Lyrik, Prosa und Dramatik aus dem Finnischen, Estnischen und Schwedischen. Das finnische Epos »Kalevala« erschien 2011 im Jung und Jung Verlag, Salzburg und Wien. Sowohl die Bildende Kunst, die Musik, der Film als auch die Populärkultur wurden von diesem Epos beeinflusst. Zudem sind zahlreiche Inspirationen und Initiativen sind seither vom Epos »Kalevala« ausgegangen: das in der Welt einzigartige Hotel »Kalevala« nahe der finnischen Stadt Kuhmo, die Gründung des Unternehmens »Kalevala Spirit« sowie die Innenausstattung des Design Hotels »Klaus K« in Helsinki. Weitere Informationen: www.jungundjung.at

C h. Links Verlag, Berlin: »Schweden – Eine Nachbarschaftskunde«

Der nördliche Nachbar auf der anderen Seite der Ostsee scheint eine unwiderstehliche Anziehung auf Deutsche auszuüben: Mehr als zwei Millionen Urlauber reisen jedes Jahr nach Schweden, elf Millionen Leser begleiten Kommissar Wallander bei seinen Ermittlungen im trügerisch lieblichen Schonen, und 63 Millionen Deutsche haben im vergangenen Jahr eine Ikea-Filiale besucht.

Inzwischen behandeln deutsche Ärzte auch in schwedischen Kliniken, entwerfen deutsche Ingenieure den neuen Volvo, und deutsche Arbeiter zieht es auf Baustellen zwischen Göteborg und Stockholm. Was erwartet einen im Alltag, auf welche Mentalität sollte man sich einstellen, was sind die sensiblen Themen in den gemeinsamen Beziehungen?

Mit Esprit und Humor führen die Autoren in Geschichte, Kultur und Alltag Schwedens ein, wobei sie mit Halbwahrheiten und Stereotypen aufräumen. – Ein Leitfaden für Intensivurlauber und Langzeitgäste im weiten Land der Elche. Weitere Informationen: www.christoph-links-verlag.de

Berlin: »Lobbyisten ins Zentrum der Macht«

»Mehr Lobbyisten und Politikberater als je zuvor haben im politischen Berlin die Fäden in der Hand » Der Einfluß der Wirtschaft ist immens und wird unsere Demokratie nachhaltig ändern » Namen, Fakten, Stories und jede Menge Beweise für die Verflech-tung von Politik, Wirtschaft und Medien – umfangreiches Namens- und Firmenregister sowie ein politischer Stadtplan Berlins inklusive » Ein brisantes und längst fälliges Buch.

Die verführte Republik – Regieren ohne Mandat? Das ist in Deutschland qua Verfassung untersagt. Tatsächlich tritt aber nahezu kein Gesetz in Kraft, auf das die Wirtschaft nicht Einfluß genommen hätte. Dieses Buch beschreibt den Weg der Lobbyisten ins Zentrum der Macht. Es zeigt, wie sie ihn gehen und wie sie ihn unter dem Kanzler der Bosse weiter ausgetreten haben als je zuvor. Gammelin und Hamann nennen Namen, legen Dokumente offen, die nur für wenige Eingeweihte bestimmt waren, und führen den Leser an die Orte heimlicher Macht. So entsteht ein komplexer Stadtplan des politischen Berlins, der an keinem Kiosk zu kaufen ist. Wer ihn kennt, läßt sich in dieser Republik nicht länger an der Nase herumführen. Weitere Informationen: www.ullsteinbuchverlage.de

Warschau: »Luxusrestaurants und urige Kneipen«

Glitzernde Konsumtempel und alter-native Galerien, enge Gassen und weitläufige Boulevards, Luxusrestau-rants und urige Kneipen. Keine Frage, Warschau profitiert von seiner Vielfalt – auch architektonisch: hier die nach dem Zweiten Weltkrieg detailgetreu wiederaufgebaute mittelalterliche Altstadt mit ihrem prächtigen Marktplatz, dort das manchmal bizarre bauliche Erbe aus eigentlich noch gar nicht so entfernten sozialistischen Zeiten und schließlich die architektonischen Meilensteine des postsozialistischen Aufbruchs mit hypermodernen Wolkenkratzern und »Manhattan-Skyline«. Mittendrin der Kulturpalast, einst als »Stalins Rache« verspottet, heute fast schon lieb gewonnenes Wahrzeichen der boomenden Stadt. Jan Szurmant, Jahrgang 1976, ist als Musiker, freier Journalist und Deutschlehrer tätig. Seit März 2007 lebt er in Krakau, über das er auch zusammen mit Magdalena Niedzielska den Städteführer für den Michael Müller Verlag verfasst hat. Seine Tourneen mit verschiedenen Bands und private Reisen brachten ihn schon bis nach Afrika, Südamerika, in die USA und in beinahe alle europäischen Länder. Weitere Informationen: www.michael-mueller-verlag.de

Institut50plus: »Norwegen – Reiseziel für Individualisten«

Norwegen ist vielleicht das europäi-sche Individualreiseziel schlechthin und wie geschaffen für traumhafte Überlandfahrten. Zwischen der sonnigen Südküste und dem wilden Nordkap, zwischen der zerklüfteten Fjordlandschaft des Westens und den einsamen Wäldern an der östlichen Landesgrenze eröffnet sich eine landschaftliche Vielfalt, die ihresgleichen sucht.

Man erlebt grandiose Naturdenkmäler wie die atemberaubende Felskanzel Preikestolen oder gewaltige Wasserfälle wie den Vøringsfossen, der knapp 150 Meter in die Tiefe stürzt. Zwischendurch lohnen immer wieder Streifzüge durch die städtische Kultur des Landes, durch die Museen Oslos etwa oder durch Bergens altes Handelsquartier Bryggen aus der Zeit der Hanse, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt.

Wer nicht gleich zur großen Norwegen-Tour aufbrechen will, startet mit dem Süden, der meistbesuchten Urlaubsregion des Landes. Los geht’s in der heimeligen Hauptstadt Oslo, die ganz ohne das übliche Metropolen-Getöse auskommt. Am beeindruckenden Oslofjord vorbei erreicht man schnell die »norwegische Riviera«, die zerklüftete Schärenküste mit ihren blitzblanken Badeorten, in denen wie anno dazumal Holzhäuser den architektonischen Ton angeben.

Das Hinterland ist geprägt von urwüchsigen Tallandschaften mit tiefen Wäldern und unzähligen glasklaren Seen. Und an der Westküste beginnt Norwegens Fjordland mit den charakteristischen Meeresarmen, die sich weit bis ins Landesinnere schieben und sogar bis zu Europas größtem Hochplateau reichen, dem Trekker-Eldorado Hardangavidda. Weitere Informationen: www.michael-mueller-verlag.de

St. Petersburg – »Begehrtes Reiseziel der Reederei Finnlines«

 
St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des russischen Reiches, wurde erst
1703 von Peter dem Großen gegründet und konnte seinen Glanz als einstige
Zarenresidenz bis heute bewahren.

Der Stadtgründer und seine Nachfolger holten die besten europäischen Baumeister an die Newa, die prächtige Paläste und monumentale Kathedralen von barocker Pracht und klassizistischer Schönheit entstehen ließen. Über 300 Brücken, vergoldete Kuppeln und Turmspitzen spiegeln sich in den Flüssen und Kanälen der Stadt. Das „Venedig des Nordens“ ist wie ihr italienisches Gegenstück auf Millionen von Pfählen im sumpfigen Gebiet des Fluss-Deltas gegründet.

Über 240 Bilder zeigen das Gesamtkunstwerk St. Petersburg, das Revolutionen, Bürgerkrieg, grausame Belagerung und Sowjetherrschaft überstanden hat. Specials berichten unter anderem über die Schatzkammer Eremitage, Peter den Großen und den geheimnisvollen Rasputin. Weitere Informationen: www.verlaghaus.com und www.finnlines.com

Institut50plus: Berlin – eine der großen europäischen Metropolen

 
Berlin ist Hauptstadt und Weltstadt, eine der großen europäischen Metropolen, in der Gestern, Heute und Morgen so unmittelbar aufeinanderprallen wie kaum an einem anderen Ort. Bauten wie das Brandenburger Tor, der Reichstag oder die Reste der Mauer erzählen von der wechselvollen Vergangenheit und jüngsten deutschen Geschichte, während man sich angesichts mancher moderner Bauten in die Zukunft versetzt fühlt. In den Berliner Museen werden mehr als 6000 Jahre Geschichte dokumentiert, die gegenwärtige Kulturlandschaft bietet vielfältigste Facetten, vom Varieté bis zur Oper, vom klassischen Schauspiel bis zur Aktionskunst.

In Kneipen, Bars, Diskotheken und Szeneclubs macht man die Nacht zum Tag, traditionsreiche Prachtboulevards wie Unter den Linden oder der berühmte Kudamm laden zum Flanieren ein. Spürt man in den Innenstadtzentren das „Vibrieren der Weltstadt“, findet man Erholung in zahlreichen Parks und Naherholungsgebieten in und um die Stadt, wobei man in den Außenbezirken noch immer Winkeln mit fast ländlich verträumter Idylle begegnet. Berlin lockt mit seinen Gegensätzen, aber auch mit seinem steten Wandel – bei jedem Besuch lässt sich Neues entdecken!

Circa 350 Bilder zeigen Berlin als schillernde Hauptstadt, mit ihren geschichtsträchtigen Gebäuden und modernen Architektur, mit den vielen unterschiedlichen Menschen und Kulturen, mit ihrem Nachtleben und der Kunstszene – so facettenreich, wie die Metropole selbst. Weitere Informationen: www.verlagshaus.com

Neubauer Reisen: »Schönes entdecken – Neues erfahren«

 
Dieser Bildband offenbart dem Betrachter mit über 600 brillanten Fotos das Licht des Nordens in seiner ganzen Schönheit. Ob in Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Island, Grönland oder auf den Färöer-Inseln – überall zeigt sich die Landschaft in ein einzigartiges Licht getaucht – ein Licht der Natur, das die Bilder mit Leben füllt. Zusätzlich berichten zehn Specials unter anderem über Kirchen und Burgen, nordische Literatur, geheimnisvolle alte Völker und Feste des Nordens.

Schweden. „Wenn ich auch in meinem Leben nicht wieder nach Schweden komme, so wird mir doch immer eine sehr angenehme wohltätige Erinnerung daran bleiben.“Auch wenn Johann Gottfried Seume Schweden nur unter anderen Ländern auf seiner Reise im Sommer 1805 besucht, hinterlässt das Land einen uneinge-schränkt positiven Eindruck bei dem Aufklärer. Und heute wie damals sind es vor allem die Landschaften, die den Reisenden in den hohen Norden locken. Schweden ist das Land der großen Weiten, der endlosen Wälder, der glitzernden Seen und der Schären, die die Grenze zwischen Land und Meer verschwimmen lassen.

Es ist das ganz besondere Licht des Nordens, das die Natur in einzigartigen Farben erscheinen lässt: von den Sandstränden des Südens über die felsigen Inseln vor der Westküste, den Berggipfeln der Skanden, den vielen großen und kleinen Seen bis zur kargen Wildnis Lapplands.Die Anziehung des Landes allein mit seiner Naturschönheit zu erklären, reicht nicht aus. Überall lassen sich Spuren einer bedeutenden Geschichte mit langen Phasen politischer und wirtschaftlicher Vormachtstellung finden. Zeugen der Vergangenheit sind zum Beispiel allein an die hundert mittelalterliche Kirchen auf Gotland, zahlreiche Burgen, Schlösser und Herrenhäuser.

Von der Vor- und Frühgeschichte berichten geheimnisvolle Grabhügel und Bootssetzungen wie „Ales stenar“ in Kåseberga an der Südküste Schonens. Die Hauptstadt Stockholm, die Seume „Paradies des Nordens“ nannte, war schon zu Zeiten der Hanse ein wichtiges Handelszentrum und zeigt sich heute als lebendige Weltstadt in unvergleichlicher Lage auf den Inseln und Halbinseln an der Mündung des Mälarsees in die Ostsee. Weitere Informationen: www.verlagshaus.com und www.neubauer-reisen.de

Finnland. Unzählige Seen, tosende Flüsse und das Grün unendlicher Wälder, eine Schärenküste mit tausenden von Inseln und Inselchen – Finnland bietet eine einzigartige urwüchsige Natur. Mittelalterliche Steinkirchen, Burgen und Festungen sowie alte Hafenstädte künden unter dem zauberischen Licht des Nordens von der langen und wechselvollen Geschichte des Landes. Die Hauptstadt Helsinki schlägt als kulturelles Zentrum die Brücke zur Zukunft.

Über 240 Bilder zeigen Finnland in seiner ganzen Vielfalt, sechs Specials berichten über den finnischen Festkalender, christliche Kunst, Saunafreuden, die Samen, den großen Komponisten Jean Sibelius und Karelien – das Land der Mythen. Weitere Informationen: www.verlagshaus.com und www.neubauer-reisen.de

Norwegen. Enge, tief in die Küste eingeschnittene Fjorde mit unzähligen Wasserfällen, glasklare Seen und dichte Wälder, schneebedeckte Hochgebirge und weite Täler, die einzigartige Inselwelt der Lofoten – die Landschaften Norwegens bieten eine faszinierende Vielfalt. Die höchsten Berge liegen im Jotunheimen, der Heimat der Riesen, ewiges Eis in den großen Gletschergebieten des Jostedalsbreen oder Svartisen, urzeitliche Moschusochsen ziehen durch das Dovrefjell.

Das Land im hohen Norden – das Nordkap gilt als nördliches Ende Europas – ist Sinnbild für einzigartiges Naturerleben zwischen Meer und Bergen. Seinen Reichtum erwarb das Land einst durch Fischerei und Handel, von dem heute noch die Städte entlang der Küste künden, allen voran Bergen und Ålesund. Trondheim mit seiner prächtigen Kathedrale ist bis heute Krönungsort des norwegischen Königshauses.

Unbestrittenes Zentrum des Landes ist Oslo, die Hafen- und Hauptstadt im Süden. Hier flaniert man auf der belebten Karl Johansgate oder vergnügt sich im ehemaligen Werftgelände Aker Brygge, wo sich heute unzählige Restaurants, Cafés, Boutiquen und Galerien befinden. Zahlreiche Museen und der Skulpturenpark Vigeland laden zu einem Besuch ein. Weitere Informationen: www.verlagshaus.com und www.neubauer-reisen.de

Überall ist Lönneberga: »Informativ, kritisch und liebevoll«

 
Der Schwede tritt zumeist als multifunktionaler Profi auf: Er trägt Dienst-uniform, Overalls mit 20 Taschen sowie kiloschwere Ohrenschützer und ist jederzeit über drei Handys erreichbar. Den Rasen mäht er hingebungsvoll. Er singt laut und oft, vor allem, wenn er Manager ist.

Das Allemansrätt – das ungeschriebene Gewohnheitsrecht, (fast) überall kurzfristig Quartier aufschlagen zu dürfen – hat ihn tief ge-prägt: Im Traum nicht käme der Schwede auf die Idee, seine Ferien auf nur einem Campingplatz abzusitzen. Er koppelt seinen Wohn-wagen auch nicht ab, sondern fährt damit Brötchen holen. Sein Ordnungs- und Freiheitssinn sind gleichermaßen ausgeprägt. Kein Wunder: Das Land, das er bewohnt, definiert sich seit 1928 als großes „Folkshemmet“ – als „Heim, in dem Gleichberechtigung, Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft herrschen“.

Die Schweden duzen sich, reduzieren die Grußformeln auf drei Buch-staben und reden sich grundsätzlich nur mit Vornamen an. Obwohl sie feiern, lieben oder streiten wie andere Erdenbürger auch, ist ihnen der Begriff „Privatleben“ weitgehend unbekannt, liegen doch die Steuerverzeichnisse sämtlicher Bürger einsehbar in jeder Polizei-wache. Gewohnt, ihren Schnaps nur beim Staat zu kaufen, sind die Schweden offen für vielerlei Schnapsideen – um die meisten beneiden wir sie mit gutem Grund. Christoph Borchelt, von Jugend an mit dieser Welt vertraut, porträtiert sie uns augenzwinkernd und informativ, kritisch und liebevoll. Weitere Informationen: www.randomhouse.de und www.institut50plus.de