David Servan-Schreiber: »Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl«

“Früher oder später würde er zu-rückkehren, das wusste ich. Ich konnte Zeit gewinnen, gut und ohne Angst leben, ihn fast vergessen. Aber jetzt ist der Rückfall da. The Big One. Er zwingt mich, mir die großen Fragen zu stellen, Rechenschaft abzulegen: Was bleibt von meinem Kampf gegen die Krankheit, vom Antikrebs-Lebensstil, wenn ich diesmal unterliege? Alles, so meine ich. Warum, erkläre ich in diesem Buch. Zugleich möchte ich allen Lebewohl sagen, die meine früheren Bücher gelesen und mich auf meinem Weg begleitet haben. So oder so, ich glaube an ein Wiedersehen: Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl.”

19 Jahre nach seiner ersten Diagnose, nach Jahren intensivster Forschung und zwei Büchern, die Millionen Lesern in aller Welt Alternativen im Umgang mit ihrer Krebserkrankung aufzeigten, muss David Servan-Schreiber sich der Erkenntnis stellen, dass die Zeit knapp wird. Rückhaltlos offen schildert er seine Ängste – aber auch den geglückten Versuch, keinen Tag ohne Freude, ohne Hoffnung zu leben. Er stellt seine Erkenntnisse auf den Prüfstand und bekennt, wo er selbst von seinen Ratschlägen abgewichen ist. Und schreibt, mit ungebrochenem Mut, ein sehr persönliches, bewegendes Buch über die Frage, wie wir leben und uns auf den Tod vorbereiten wollen; weise, ehrlich, inspirierend. Weitere Informationen: www.kunstmann.de

Bartens schreibt mit der ironischen Leichtigkeit eines geborenen Erzählers und der profunden Menschenkenntnis eines Mediziners

Alex ist Verhaltensforscher und be-schäftigt sich mit dem Paarungsver-halten von Primaten. Seine Frau Clara ist Urologin und sieht berufs-bedingt eindeutig zu viele nackte Männer. Er hat noch viel Liebe zu geben und sucht schüchtern ihre erogenen Zonen. Sie ist genervt von seinen Verführungsversuchen und Vorschlägen zur gemeinschaftlichen Beischlafplanung.

Irgendwie lieben sie sich nach langen Ehejahren noch immer. Als seine roten Markierungen im Kalender immer spärlicher werden, entschließt er sich probeweise und um sich selbst zu beweisen, dass er’s noch kann, seine Frau zu betrügen. Kongresse und Vortragsreisen scheinen genug Gelegenheit dazu zu bieten. Doch die eigenen Fantasien in die Tat umzusetzen erweist sich für Alex als sehr viel schwieriger als gedacht.

Mit der ironischen Leichtigkeit eines geborenen Erzählers und der profunden Menschenkenntnis eines Mediziners erzählt Werner Bartens vom Einschlafen des Begehrens und dem Wiederentfachen der Glut, für das man allerdings wissen muss, wie man das Streichholz zu halten hat.
Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Institut50plus: »Wie überholt sind die gängigen Therapiesysteme?«

Durch zweifelhafte Therapieformen wird in unserem ohnehin angespann-ten Gesundheitssystem jede Menge Geld verschwendet. Der Klient muss sich anpassen, ohne auch nur eine leise Ahnung davon zu haben, was ihm widerfährt. Mangelnde Transpa-renz und das Ausblenden von sozialen Ursachen für psychische Störungen bürden dem Klienten eine Verantwortung auf, die dieser gar nicht hat.

Mit seiner Streitschrift will Ulrich Buchner aufklären und Licht ins Dunkel der Psychotherapie bringen. Sein Fazit: Glück und Zufriedenheit kann man lernen – durchaus auch ohne therapeutische Hilfe.

Ulrich Buchner, Dipl.Psychologe, geboren 1960, studierte Psychologie, Philosophie und Pädagogik. Von 1990-1992 führte er eine freie psychologische Praxis, anschließend übte er bis 2007 verschiedene Tätigkeiten in der Filmbranche aus. Er war z. B. Drehbuchautor, u.a. „Hunger – Sehnsucht nach Liebe“ (zusammen mit Dana Vávrová). Seit 2007 bietet er psychologische Beratung und Therapie und Coaching im Großraum München an. Weitere Informationen: http://www.randomhouse.de

Spirituelle Impulse für Menschen, die ihre Zeit zu nutzen wissen

In Minuten lesen, was ein Leben nachhaltig verändern kann: Diese Textsammlung legt Samenkörner für ein besseres Leben in die Seele. Gert Böhm und Johannes Pausch geben alltagstaugliche Anregungen für den Umgang mit den Rhythmen des Lebens, mit Kraft spendenden Alltagsritualen und für eine lebendige Beziehung zu Gott und den Menschen.

In den Büchern des Kreuz Verlages geht es um Lebensfragen und -gestaltung. Unsere Autoren stellen sich der Herausforderung, über aktuelle psychologische Themen zu schreiben. Sie greifen Fragen auf, nach dem, was die Seelen der Menschen belastet und befreit, nach dem, was uns hilft, uns selbst und Andere zu erkennen. Weitere Informationen: www.kreuzverlag.de

Eugen Drewermann: »Ein Märchen am Puls der Zeit«

Märchen aus einer Zeit lange vor der industriellen Revolution können Aufschluss über die Ökonomie unserer Tage geben. Sie führen ganz gegenwärtig vor Augen, was Armut, Hunger und Elend bedeuten. Denn Globalisierung hebt nicht allgemein den Lebensstandard, und was bedingungslose Gewinnmaximierung in der menschlichen Seele anrichtet, auch darin geben sie Einblick: Rumpelstilzchen präsentiert eine Müllerstochter, die unter höchsten Leistungsanforderungen in den Club der Reichen und Schönen aufsteigt, aber in ihrer völligen Entfremdung beinahe unfähig wird, ein Kind großziehen zu können.

Der gestiefelte Kater lässt mit klug kalkulierten Betrugsstrategien seinen Herrn zum König aufsteigen und wird selbst Minister. Was sind das für Leute, deren Unmoral und Zynismus mit Händen zu greifen sind, die uns gleichwohl regieren, dirigieren und regulieren?

Die Bremer Stadtmusikanten zeigen die vom kapitalistischen System vor die Tür gesetzten vermeintlichen Unproduktiven, Alten und Verbrauchten. Die tun sich zusammen, erklären die Großeigentümer für Räuber und Diebe und schließen keinen Hilfsbedürftigen aus ihren Reihen aus – markiert das den Beginn eines neuen Wirtschaftens aus humanerem Geist? Weitere Informationen: www.patmos.de

Paul Watzlawick: »Der Glaube, es gebe nur eine Wirklichkeit, ist die gefährlichste Selbsttäuschung«

Kein Satz hat Paul Watzlawick so berühmt gemacht wie dieser: Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch ohne Worte stehen wir jederzeit im Austausch mit unseren Mitmenschen – ob wir wollen oder nicht.

Der Philosoph und Psychoanalytiker hat mit seinen Axiomen und Theorien unser Verständnis über Kommunikation radikal und nachhaltig verändert. Auf unerreichte Weise verbindet Paul Watzlawick dabei wissenschaftliche Erkenntnisse mit einem großen schriftstellerischen Talent. Viele seiner beispielhaften Geschichten sind eben-so ins kollektive Bewusstein überge-gangen wie jener Satz über die Unmög-lichkeit des Nichtkommunizierens.

Im Sommer 2011 hätte Paul Watzlawick seinen 90. Geburtstag gefeiert. Grund genug, die besten Ansichten und Einsichten des radikalen Konstruktivisten und Kommunikationsphilosophen sorgfältig zusammenzustellen und liebevoll zu editieren. Ergänzt wird der schmucke Band durch ein Nachwort von Friedemann Schulz von Thun sowie durch ein ausführliches Gespräch mit dem Meister, geführt und mit einer biografischen Notiz versehen von Bernhard Pörksen. Weitere Informationen: www.hanshuber.com

Eugen Drewermann: »Vom Weg der Liebe – Aschenputtel, Schneewittchen und Marienkind«

»Nur die Liebe führt vom Abgrund weg ins Herz der Dinge, und Men-schen verfügen über die wunder-barste aller Fähigkeiten, einander so zu begegnen, dass sie in ihrer Liebe füreinander ein Weg ins Unendliche sind.« So lautet Eugen Drewermanns Botschaft, die er an den drei für diesen Band ausgewählten Märchen verdeutlicht.

»Aschenputtel« erzählt die Geschichte aller Kinder, die auch in widrigen Verhältnissen ihre Hoffnung auf Liebe und Glück sich bewahren können. Im »Schneewittchen« begegnen wir einem Menschen, der das Lieben offenbar nur aus dem Leiden lernt und dessen Erwachen einer Auferstehung gleicht.

Und »Marienkind« zeigt uns, dass nur liebende Menschen in der Lage sind, darauf zu verzichten, sich selbst als Götter zu entwerfen. Drewermann deutet in diesem Buch urtypische menschliche Erfahrungen und lässt tief in unser Herz blicken. Weitere Informationen: www.patmos.de

Verena Kast: »Interesse und Langeweile als Quellen schöpferischer Energie«

Sich interessiert und mit ganzer Aufmerksamkeit einem Menschen oder einer Sache widmen – diese Hingabe an den Augenblick kennt jeder. Interesse ist jedoch eine so »normale« Emotion, dass sie als solche meist nicht wahrgenommen wird. Doch sie hat eine enorm große Bedeutung für unsere Psyche: Sie ist die Grundmelodie des Lebens.

Ihr Gegenpol, die Langeweile, ist ebenso wichtig für unsere psychische Gesundheit: Sie kann eine Quelle schöpferischer Energie sein, wenn wir nur richtig mit ihr umzugehen wissen. Verena Kast beschreibt anschaulich, wie die Grundemotionen Interesse und Langeweile uns Zugang verschaffen zu unserer Lebendigkeit.
Weitere Informationen: www.patmos.de

Karl Josef Wallner: »Äußere Stille bewirkt innere Hörbereit-schaft, bewirkt die Fähigkeit zum inneren Gespräch«

Warum zieht die Einkehr ins Kloster immer mehr Menschen an? Was ist es, das die Menschen gerade am klöster-lichen Leben so fasziniert?

Das Schweigen ist für christliche Ordens-leute ein Hilfsmittel zur besseren, ja zur eigentlichen Kommunikation, damit die Ohren des Herzens die Chance haben, den leisen und doch so konkreten Dialog mit Gott umso intensiver zu führen. Äußere Stille bewirkt innere Hörbereit-schaft, bewirkt die Fähigkeit zum inne-ren Gespräch mit Gott. So ist die Stille des Klosters eine sprechende Stille, eine Stille, in die hinein das Wort Gottes tönt.

Karl Josef Wallner ermöglicht in diesem Buch Einblicke in eine ganz besondere, geheimnisvolle Welt, die für immer mehr Menschen ein Sehnsuchtsort ist. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Meditation: »Sie stehen mit beiden Beinen im Leben, aber nicht ständig unter Strom.«

Spirituelle Intelligenz Mehr Konzen-tration, höhere Leistungsfähigkeit bereits jeder zehnte Manager inte-ressiert sich für Meditation, weil sie „Bodybuilding fürs Gehirn“ (Die Zeit) ist.

Sie arbeiten für bekannte deutsche und internationale Konzerne und Institutionen. Sie stehen mit beiden Beinen im Leben, aber nicht ständig unter Strom. Ihr ‚Geheimnis‘: Sie meditieren. Erstmals berichten Führungskräfte über ihre persönliche spirituelle Praxis und illustrieren damit einen neuen Spirit im Top-Manage-ment.

Die spannenden Erfahrungsberichte aus der Führungsetage zeigen: Medi-tation hilft, den ewigen Konflikt zwischen Management und Mensch-sein, zwischen persönlicher Entfaltung und beruflicher Effizienz zu überbrücken – und führt damit auch zu nachhaltigem wirtschaftlichem Erfolg, denn die Einbe-ziehung spiritueller Intelligenz ist längst ein Performance-Faktor.

Mit Beiträgen von Ludger Beckmann, Antje Boijens, Michael Campo, Jörn Caumanns, Ulrich Freiesleben, Gerald Grisse, Elisabeth C. Gründler, Renate Sophie Hahne, Willigis Jäger, Hans Jecklin, Torsten Jung, Paul J. Kohtes, Monika Luxenburger, Lena Meichsner, Götz Mundle, Alexander Poraj, Christoph Quarch, Uwe Radmacher, Helmut Rümke, Andreas Schröder, Brigitte van Baren, Andreas Wenderoth. Weitere Informationen: www.weltinnenraum.de