Günter Kunert: Katzen – Gedichte, Geschichten und Zeichnungen

„Beim Beobachten verspielter Katzen erkennst du, dass das wahre Glück keinen Namen hat. Sie spüren nicht das Rätsel des Seins. Sie leben es“, so Günter Kunert.

Er liebt und besitzt seit vielen Jahren Katzen. Immer wieder tauchen sie nicht nur in seiner Lyrik und Prosa auf, son-dern er widmete ihnen auch zahlreiche Grafiken und andere bildkünstlerische Arbeiten, die in diesem liebevoll gestal-teten bibliophilen Band erstmals veröf-fentlicht werden. In den dazugehörigen Texten finden feinsinnige Beobachtungen der eleganten und eigenwilligen Tiere zusammen mit humorvollen Überle-gungen über die Herkunft des Begriffes Katzentisch und warum Großstadtkinder so oft auf elektronische Hausgenossen zurückgreifen müssen, die sie mit nicht weniger Liebe bedenken, als handele es sich um echte Vierbeiner.

Günter Kunert bietet uns Gedichte, Geschichten über Katzen und wunderbare Zeichnungen. Weitere Informatonen: www.aufbau-verlag.de

Hans-Jürgen Heinicke: Wohnungsräumungen sind eine recht intime Angelegenheit

»Man weiß nie, was man findet. Das ist das Spannende an dem Job …« Seit dreißig Jahren räumt Hans-Jürgen Heinicke Wohnungen und Häuser aus. Dabei findet er Schönes und Hässliches, Anrührendes und Kurioses und manchmal auch Kostbares. Mit feinem Gespür für die Schicksale hinter den Dingen sammelt er Geschichten, die nur das echte Leben schreiben kann.

»Auf den ersten Blick mag es nicht so scheinen, doch Wohnungsräumungen sind eine recht intime Angelegenheit. Man dringt in das Leben wildfremder Menschen ein, auch wenn es die nicht mehr gibt, zumindest nicht an diesem Ort. Wenn man mit offenen Augen durch die Zimmer geht, erfährt man sehr viel über die Menschen, die darin gelebt haben. Obwohl ich den Job schon lange mache, ist das für mich immer noch aufregend.«

1951 in Görlitz geboren, lernte Hans-Jürgen Heinicke zunächst Betriebs-schlosser, später holte er das Abitur per Abendschule nach, arbeitete als Requisiteur bei der DEFA und begann noch in der DDR, alte Möbel und Antiquitäten zu sammeln. Sein Buch entsteht in Zusammenarbeit mit Fred Sellin, geboren 1964 in Wittenberg, der als freier Autor in Hamburg lebt.
Fred Sellin veröffentlichte u.a. Biographien über Heinz Rühmann und Ben Becker veröffentlicht. Weitere Informationen: www.fischerverlage.de

Gütersloher Verlagshaus: Mogelpackung Feminismus? Was haben Alice & Co. wirklich erreicht?

Leben wir heute in einer Gesell-schaft, in der Mann und Frau gleichberechtigt sind? Ganz klar: Nein! Wir haben zwar eine Kanzle-rin, Frauen erhalten selbstverständ-lich eine Berufsausbildung, stellen die Mehrzahl der Studierenden. Aber in den Führungsetagen der Wirtschaft sind sie kaum zu finden, verdienen bei gleicher Qualifikation weniger als ihre männlichen Kollegen und haben schwer an der Doppelbelastung durch Familie und Beruf zu tragen.

Ursula Caberta unterzieht die Erfolge von Alice Schwarzer & Co. einer kriti-schen Analyse – mit entlarvendem Ergebnis. Mit scharfer Feder zeichnet sie ein schonungsloses Bild der aktuellen Situation von Frauen in unserer post-modernen Gesellschaft. Herausfordernd fragt sie: Wo bitte bleibt die »moderne« Feministin? Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Gütersloher Verlagshaus: Zum Glauben gehört das freie und furchtlose Denken

Updates sind schon ein Erfolgsmo-dell gewesen, als es den Begriff noch gar nicht gab: Wenn Religio-nen nicht an ihrer Rechtgläubigkeit ersticken oder durch sie belanglos werden wollten, haben sie auf die Fragen gehört, die sich in ihrer Gegenwart stellten. Und sie haben die Gestalt ihres Glaubens verändert.

Auch wache Christen haben sich immer wieder bemüht, das Leben und die revolutionäre Botschaft Jesu als ihr religiöses »Betriebssystem« festzu-halten. Aber sie haben zugleich dafür gesorgt, dass es, von kirchlichen Überwucherungen befreit, seine ursprüngliche Kraft wieder entfalten und neue Themen in sich aufnehmen konnte. Darum geht es auch bei dem »Update«, das Klaus-Peter Jörns vorlegt. Möglichst viele sollen wieder erkennen können, dass es in Jesu Botschaft um ihre »Sache« geht und dass zum Glauben auch das freie und furchtlose Denken gehört und ein Handeln, das zu allererst von der Ehrfurcht vor dem Leben geprägt wird. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Gütersloher Verlagshaus: Würde im Leben – Würde im Sterben

Wie wollen wir sterben? Wann wollen wir sterben? Und dürfen wir solche Fragen überhaupt stellen? Die Menschenrechtskonventionen fordern die Würde im Sterben ebenso wie die Würde im Leben. Und Würde beinhaltet in erster Linie das Recht auf Selbstbestimmung.

In unserer heutigen, technisierten westlichen Welt ist der Tod weitgehend verdrängt, die Spitzenmedizin hat geniale Möglichkeiten, unser Leben zu verlängern, und gaukelt uns so beinahe ewiges Leben vor. Damit rauben wir uns die Chance, uns aktiv auf den Abschiedsprozess vorzubereiten.

Michael Frieß und Markus Reutlinger beleuchten die Frage nach der Selbstbestimmung des Menschen am Lebensende aus unterschiedlichen Perspektiven und lassen Expertinnen und Experten aller Richtungen zu Wort kommen. Die Frage der Selbstbestimmung am Ende des Lebens – pro und kontra. Weitere Informationen: www.randomhouse.de</a>

Institut50plus: »Sicherungsverwahrung in Deutschland«

Unter dem Schlagwort „Sicherungs-verwahrung“ ist seit einiger Zeit eine teilweise sehr emotional geführte Debatte in Deutschland entbrannt.

Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und der Entlassung einiger für gefährlich gehaltener Straftäter geht die Angst vor dem Rückfall in der Bevölkerung um. Unmöglich scheint ein absoluter Schutz vor diesem: Verunsicherung hier, dort das Recht auf Resozialisierung.

Peter Asprion berichtet vom schwierigen Weg von Menschen, die jahrelang als Sicherungsverwahrte lebten, zurück in die Freiheit. Er gibt den Gefährlichen ein menschliches Gesicht und plädiert für einen Umgang mit diesen ohne Dämoni-sierung und Panik.

Peter Asprion arbeitet als Bewährungshelfer, Supervisor, Mediator und Dozent, er lebt in Freiburg i. Breisgau. Weitere Informationen: www.herder.de

Grundlagen der Emotionsgeschichte: »Gefühle schreiben Geschichte, sie bestimmen Macht und Politik«

Wie verändern sich Moral und Ehre im Laufe der Zeit, was bedeutet Ver-trauen in der Wirtschaftsgeschich-te, was richtete die sprichwörtliche »German Angst« im 20. Jahrhun-dert an, und wieso befinden wir uns im sogenannten therapeutischen Zeitalter?

Gefühle schreiben Geschichte, sie bestimmen Macht und Politik. Triebe, Affekte und Leidenschaften sind kulturspezifisch, zeitlichem Wandel unterworfen und für den Lauf der Geschichte von immenser Bedeutung. Wenn Menschen lieben oder hassen, wenn sie ehrgeizig, rachsüchtig oder stolz sind, wenn sie Freude, Mitleid, Zorn oder Schuld empfinden – dann hat das Einfluss auf ihr Handeln. Diese scheinbar banale Erkenntnis eröffnet völlig neue Perspektiven auf vergangene Zeiten und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart.

Gut erzählt und mit zahlreichen Beispielen aus der Vergangenheit führt Jan Plampers Buch in das boomende Forschungsgebiet der Emotionsgeschichte ein. Zugleich warnt er vor voreiligen Schlüssen und leichtfertigen Anleihen bei den Neurowissenschaften, die viele aktuelle Debatten – wie zum Beispiel die Frage nach der Willensfreiheit – bestimmen. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Michael Feld: »Schlafen für Aufgeweckte – Störenfriede und Dämonen der Nacht«

In einer vor allem durch Smart-phones, iPads und Emails immer schneller und bunter werdenden global vernetzten Welt müssen Schlaf- und Erholungszeiten bewusst und aktiv (ein)geplant und gestaltet werden, damit wir unsere Kräfte und Ressourcen nicht erschöpfen und entladen. Nur wer seinen Organismus (also Körper, Geist und Seele) heute effektiv (wieder) aufzuladen versteht, kann die heute geforderten Leistungen mittel- und langfristig bringen und durchhalten.

Wer hier „schlampt“, den bestraft das Leben in Form von Leistungseinbußen, Erschöp-fung, Gereiztheit, Schlafstörungen, Libidoverlust und diversen „Nervenüberreizungs-Symptomen“. Wie man diese negativen Begleiterscheinungen vermeidet, erfährt man in diesem Buch. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Barbara Schöneberger: »Farid, du bist der Größte!«

Wenn er auf der Bühne oder im Fernsehen auftritt, ist Farid undurchschaubar. Denn er lenkt die Aufmerksamkeit seines Publikums genau da hin, wo er sie haben – oder nicht haben – will.

So entsteht Illusion, so entsteht Magie. Aber auch im Alltag haben wir es immer wieder mit Ablenkungsmanövern zu tun, ob beim wöchentlichen Supermarkt-besuch oder beim Kauf eines Autos. Farid zeigt uns, wie wir diese Phäno-mene durchschauen und wie wir selbst zu einem Meister der Ablenkung werden.

So wird Magie alltagstauglich! Farid zaubert seit seinem zehnten Lebensjahr. 2008 avancierte er in der Sendung „The next Uri Geller“ zum Publikumsliebling, später zeigte er seine spektakulären Illusionen im eigenen TV-Format „Streetmagic mit Farid“. Daneben entwickelte er ein eigenes Show-Programm, mit dem er die Hallen füllt. Farid lebt in Hagen und Berlin. Weitere Informationen: www.droemer-knaur.de

Henning Scherf: »Sich einmischen und nie die Hoffnung aufgeben«

Sein Leben aktiv in die Hand neh-men, die Nähe anderer suchen, sich einmischen und nie die Hoffnung aufgeben: Jeder kann selbst etwas für sein Glück tun, davon ist Henning Scherf überzeugt. Ein Buch mitten aus dem Leben, über das Leben. Kämpferisch, deutlich, authentisch. Und voller Optimismus.

»Ein sehr menschliches, überraschendes und lesenswertes Buch. Es zeigt, dass es auch unter Politikern ungewöhnliche Persönlichkeiten mit der Öffentlichkeit verborgenen Seiten gibt.« (Bernhard Vogel, Ministerpräsident a. D.)

Henning Scherf, Dr. jur., geb. 1938, war lange Jahre Bildungs- und Justizsenator und von 1995 bis 2005 Bürgermeister von Bremen. Er ist verheiratet, hat drei Kinder, ist mehrfacher Großvater und lebt in Deutschlands berühmtester Wohngemeinschaft. Weitere Informationen: www.herder.de