Rolf Sellin, Mein Kind ist hochsensibel

Manchmal haben wir uns damals als Schüler an einem klitzekleinen Zettel festgehalten. Bei uns im Norden nannten wir ihn Schummelzettel, im Süden heißt er Spickzettel. Manchmal war er sogar ganz papierlos: ein paar Formeln vor der Mathearbeit in die Handfläche geschrieben. Übrigens wurde er manchmal nicht einmal benutzt, er gab dem Schüler trotzdem ein Gefühl der Sicherheit, falls er vor lauter Prüfungsangst einmal vergessen haben sollte, was er zuvor gelernt hatte. Im Grunde war der Spickzettel sogar so etwas wie eine Form von Selbstvergewisserung zur Stressprophylaxe.

Geht es Ihnen auch so, dass Sie manchmal vergessen haben, was Sie alles wissen? Ich meine nicht mathematische Formeln oder schwierige Vokabeln. Ich meine, was Sie alles gelernt haben oder selbst erkannt und sich erarbeitet haben, und das Ihnen in Notfällen, in Krisen oder bei Stress helfen könnte, wenn Sie es tatsächlich brauchen. Denn zum Beispiel im Stress fallen Ihnen ausgerechnet alle die schönen Methoden zum Stressabbau nicht ein, weil Ihr Gehirn dann anders arbeitet als im Normalzustand! Erst später, wenn der Stress vorbei ist, wissen Sie es wieder, womit Sie Ihre Situation hätten verbessern können. Weitere Informationen: www.koesel.de

Judith Glück, Weisheit

Fünf Ressourcen für ein besseres Leben. Es ist einfacher, einen weisen Menschen zu erkennen, als Weisheit selbst zu beschreiben. Viele von uns denken spontan an den Dalai Lama, an Nelson Mandela, vielleicht an Papst Franziskus. Aber was macht deren Weisheit aus? Und was bedeutet Weisheit eigentlich genau? Fällt sie einem Menschen zu wie eine Gabe, oder beruht sie auf Fähigkeiten, die sich unter Umständen sogar erlernen lassen?

Die Weisheitsforscherin Judith Glück ist diesen Fragen auf den Grund gegangen und hat fünf Eigenschaften festgemacht, über die weise Menschen verfügen: Offenheit für neue Perspektiven, Einfühlungsvermögen, Reflektiertheit, ein kluger Umgang mit den eigenen Gefühlen und Selbstvertrauen. Wenn wir auf diese Ressourcen zurückgreifen, kann es uns gelingen, aus Lebenserfahrungen Weisheit zu gewinnen. Weitere Informationen: www.koesel.de

Fritz Breithaupt, Die dunklen Seiten der Empathie

Empathie gilt als Grundlage moralischen Handelns – und damit selbst als gut. Sieht man aber genauer hin, erweist sich die Fähigkeit, »sich in andere Menschen hineinzuversetzen«, auch als Voraussetzung für gezielte Erniedrigungen und Grausamkeiten. Zudem hat selbst das wohlmeinende Mitgefühl zahlreiche unbeabsichtigte Konsequenzen. Aus diesen Gründen sind es gerade die dunklen, bisher verdrängten Aspekte der Empathie, die auf dem Weg zu einer besseren Gesellschaft in den Blick genommen werden müssen. Fritz Breithaupt lädt seine Leser dazu ein, diese Seiten zu bedenken oder gar an sich selbst zu entdecken, und führt uns dabei von Narzissmus und Nietzsche bis zu den Helikopter-Eltern und Angela Merkels Flüchtlingspolitik. Weitere Informationen:  http://www.suhrkamp.de

Vivian Dittmar, Beziehungsweise – Beziehung kann man lernen

Wir stecken in einer gesellschaftlichen Beziehungs-krise. Die alten Modelle, in denen klar vorgegeben war, wer das Sagen hat, funktionieren für die allermeisten Menschen heute nicht mehr. Und nicht nur in Paarbeziehungen. Auch in Eltern-Kindbeziehungen, Lehrer-Schülerbeziehungen und Arbeitsbeziehungen zeigt sich immer klarer, dass Beziehungen auf Augenhöhe gelebt werden wollen. Aber wie geht das? Diese Buch hat erstaunlich klare Antworten auf einige der schwierigsten Fragen unserer Zeit:Was ist die Grundlage für gesunde, reife Beziehungen? Warum sind Beziehungen heute oft so schwierig? Wie kann ich Nähe leben, ohne mich erdrückt zu fühlen und wie kann ich Distanz zulassen, ohne Angst zu haben, verlassen zu werden? Wie können wir gut mit den Themen Macht und Abhängigkeit in Beziehung umgehen? Wie können wir gut mit schwierigen Emotionen und Konflikten in Beziehungen umgehen? Unsere wachsende Unabhängigkeit voneinander stellt uns vor nie dagewesene Herausforderungen im Umgang miteinander. Doch Beziehung ist nicht etwas, das funktioniert oder nicht — Beziehung ist ein Prozess, den wir gestalten. Und wie das geht, können wir lernen. Diesen Artikel liefern wir innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. In der Regel versenden wir spätestens am nächsten Werktag. Als Referentin, Seminarleiterin, Autorin und Mutter engagiert Vivian Dittmar sich für eine ganzheitliche Entwicklung von Mensch, Gesellschaft, Wirtschaft und Bewusstsein. Weitere Informationen: http://www.viviandittmar.net

 

Institut50plus – Wilhelm Schmid: »Depressiv sein: Die Melancholie«

Ein Buch, das Mut macht, dem Unglücklichsein seinen Raum zu geben, und das tröstliche Erkenntnisse bereithält.

Ein Buch, das Mut macht, dem Unglücklichsein seinen Raum zu geben, und das tröstliche Erkenntnisse bereithält. Über das Glücklichsein scheint alles gesagt zu sein. Aber was ist mit dem Unglücklich-sein? In der ausufernden Glücksdebatte sind die Schattenseiten des Glücks etwas in Vergessenheit geraten. Stattdessen entstand eine neue Art von Pflicht: die Pflicht zum Glück. Der Glücksstress, der sich daraus ergibt, macht viele nicht glücklicher. Und was ist mit all denen, die vom Glück allenfalls träumen können? Wilhelm Schmid bezieht kritische Position zur Glücksdebatte, zu der er 2007 mit seinem Bestseller Glück beigetragen hat mit der Behauptung, Glück sei nicht das Wichtigste im Leben. Nun unternimmt er eine Ehrenrettung des Unglücklichseins.

Der Autor zeigt Wege auf, wie es besser bewältigt werden kann. Er unternimmt eine Ehrenrettung des Unglücklichseins. Und zeigt Wege auf, wie es besser bewältigt werden kann. Weitere Informationen:

Institut50plus – Wilhelm Schmid: »Wie es gelingt, die Liebe erfolgreich und erfüllend zu leben«

Kann man Liebe erlernen? Wie es gelingt, die Liebe erfolgreich und erfüllend zu leben, zeigt Bestsellerautor Wilhelm Schmid (Glück) in seinem neuen Ratgeber für mehr Glück in der Liebe. Amüsant, leicht lesbar und teils sehr persönlich erzählt er darin von seinen Erkenntnissen über die Liebe, stellt sich den großen Fragen von Macht, Sex und Geld und unterschlägt auch nicht den alltäglichen Kleinkram, der das Zusammenleben so sehr erschwert.

Hier erfährt der Leser, die Leserin, wie aus einem Flirt eine Affäre fürs Leben werden kann, wie Beziehungsturbulenzen zu überstehen sind, wie Gefühl mit Kalkül und Romantik mit Realismus kombiniert werden können und wie sich diese paradoxe Mischung leben läßt. Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig. Weitere Informationen: www.suhrkamp.de

Institut50plus – Wilhelm Schmid: »Glücksverlangen im Alltag«

Alle reden vom Glück. Nicht wenige Menschen aber werden unglücklich, nur weil sie glauben, immer glücklich sein zu müssen. Ihnen kann geholfen werden. Nach seinen letzten erfolgreichen Büchern Die Kunst der Balance und Schönes Leben. Einführung in die Lebenskunst beschreibt Wilhelm Schmid, wie das Glücksverlangen im Alltag befriedigt werden kann.

Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig. Weitere Informationen unter: www.lebenskunstphilosophie.de und www.suhrkamp.de

Institut50plus – »Wilhelm Schmid: Mit sich selbst befreundet sein – Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst«


Mit sich selbst befreundet zu sein, davon sprach schon Aristoteles. Daran anknüpfend, erzählt der Philosoph und Erfolgsautor Wilhelm Schmid, wie man den Umgang mit sich selbst lernen kann. Seine Überlegungen zur Lebenskunst versuchen auf die Herausforderungen unserer Zeit zu antworten. »Das Buch, reich an Wissen und Origina-lität, … wird seinem Anspruch gerecht, ›einen Blick auf die gesamte Landschaft des Lebens unter der Perspektive der Lebenskunst‹ zu tun«, so der Tages-Anzeiger.

»Schmid ›lehrt‹ mit eleganter Tiefgrün-digkeit und einer geradezu griechischen Leichtigkeit und Weite im Denken, daß zunächst jeder Mensch nichts Wertvolleres auf der Welt hat als sich selbst.« Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland

Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig. Weitere Informationen unter: www.lebenskunstphilosophie.de und www.suhrkamp.de

Institut50plus – Wilhelm Schmid: »Die Liebe, das Verlangen, die Lüste«

Die Liebe, das Verlangen, die Lüste – kaum etwas hat die Menschen, quer durch die Zeiten, mehr fasziniert als der Eros. Aber mit der angenehmen erotischen Erfahrung gehen seit jeher unangenehme Irritationen einher. Wie lassen sich die überbordenden Lüste mäßigen? Was ist der richtige Umgang mit den Lüsten? Denn die am erotischen Spiel Beteiligten laufen Gefahr, zu Sklaven der Lust zu werden. Oder sie werden um der Lust willen nur „benutzt“, verletzt, entwürdigt.

In der Antike kümmerte sich die Philosophie um solche Fragestellungen, die der modernen Philosophie keiner Beachtung mehr würdig zu sein scheinen – ohne daß man sage könnte, die entsprechenden Erfahrungen seien modernen Menschen fremd. Wer Erotik und Asketik wieder zum Gegenstand einer bewußten Lebensführung machen will, kann sich inspirieren lassen von der antiken Philosophie, für die der richtige Umgang mit den Lüsten ganz selbstverständlich ein grundlegender Bestandteil der Lebenskunst war.

Wilhelm Schmid, einem breiten Publikum bekannt geworden durch sein Buch „Philosophie der Lebenskunst“, skizziert die antike Landschaft der Lüste, in deren Umfeld die Philosophie überhaupt erst „geboren“ worden ist. Er folgt dabei Überlegungen des französischen Philosophen Michel Foucault (1926-1984) und interpretiert das wichtigste Werk der antiken Philosophie des Eros, Platons Symposion, neu. Denn hier wird ein Denken entfaltet, das große Bedeutung für die abendländische Kultur gewinnen sollte: Entgöttlichung des Eros und seine Anbindung an das Subjekt, das für ihn Verantwortung trägt; Umwendung der Macht der Lust in das Verlangen nach Wahrheit; Orientierung des Lebens an der Idee der Schönheit, die zum Leitstern für die philosophische Lebenskunst wird.

Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig. Weitere Informationen unter: www.lebenskunstphilosophie.de und www.suhrkamp.de

Institut50plus – Wilhelm Schmid: »Die Kunst der Balance – 100 Facetten der Lebenskunst«

Hundert Facetten der unerschöpf-lichen Themenvielfalt der Lebens-kunst werden hier präsentiert. Das Leben in seiner alltäglichen Banalität kommt zum Vorschein, aber gerade durch die unscheinbaren Neben-aspekte des Lebens schimmern die großen Lebensfragen hindurch. Vom kleinen Glück der Erkältung, vom Blick in den Spiegel am Morgen, von einem Örtchen, an dem es sehr still ist, von der kulturellen Bedeutung des Wurstsalats, von der Kunst des Pfeifens, vom Sinn des Schlitten-fahrens, aber auch vom Novembertag am Grab und vielem mehr handeln diese kleinen Texte, die mit leichter Feder geschrieben sind, ursprünglich für die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag. Menschlichkeit, Heiterkeit, Ironie und Selbstironie sind ihre Kennzeichen. Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig. Weitere Informationen: www.lebenskunstphilosophie.de und www.suhrkamp.de