Michael Winterhoff, Die Wiederentdeckung der Kindheit

Die Welt hat sich verändert, die Bedürfnisse von Kindern aber nicht. An Alltagssituationen des 1995 geborenen Alexander sowie von Luis (Jahrgang 2016) zeigt Winterhoff, wie unsere Kinder fast unbemerkt ihre Kindheit verloren und sich dadurch stark verändert haben – nicht immer zum Guten. Eltern und Erziehende erleben das jeden Tag – mit allen Auswüchsen, Unsicherheiten und Sorgen.

Kinder brauchen eine Kindheit, die diesen Namen verdient. Winterhoff erklärt, was dazu gehört. Seine kluge Analyse zeigt Wege, wie Eltern ihren Kindern in einer digitalen Welt Rückzugsorte schaffen können, die für ihre Persönlichkeitsentwicklung unverzichtbar sind. Mit seiner fundierten Kritik am Bildungswesen spricht er Lehrern und Erziehern aus der Seele und ermutigt sie eindrucksvoll, vom Ideal eines beziehungsorientierten Miteinanders nicht abzuweichen. Weitere Informationen: www.gtvh.de

Hans-Werner Wahl, Die neue Psychologie des Alterns

Wir werden nicht nur deutlich älter als die Generationen vor uns, sondern das Älterwerden an sich „funktioniert“ heute ganz anders als noch vor 30 oder 40 Jahren. In unseren Köpfen spuken jedoch noch Bilder und Vorurteile vom Altern und Altsein herum, die längst keine Gültigkeit mehr haben. Was sind die Herausforderungen des höheren Alters heute? Wie muss sich unser Verständnis vom Altern in Zukunft ändern? Wie können wir uns ganz individuell gut auf das Alter vorbereiten?

Antworten auf diese Fragen gibt der renommierte Alternspsychologe Prof. Dr. Wahl in seinem Buch über die vielleicht vielschichtigste und komplexeste Phase unseres Lebens. Er zeigt darin, dass wir keine Angst vor dem Älterwerden haben müssen und wie wir uns aktiv darauf einstellen können. Anhand gesicherter Erkenntnisse aus Langzeitstudien (über mehrere Jahrzehnte), korrigiert er unsere hartnäckig negative Bewertung des Alters, und er zeichnet ein neues, differenzierteres Bild vom Älterwerden, das viele erstaunlich positive Facetten hat (z.B. Anpassungsfähigkeit, Ausgeglichenheit und seelische Gesundheit). Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Wir haben die Zeit – Denkanstöße für ein gutes Leben

Die Menschen in Deutschland leben immer länger und bleiben dabei lange gesund. Wir hätten also allen Grund, uns Zeit zu lassen. Aber wem gelingt das schon? – Sich von zu vielen widersprüchlichen Anforderungen und Angeboten gejagt zu fühlen, ist fast schon ein Markenzeichen unserer Gesellschaft.Patentrezepte für einen Ausstieg aus dieser permanenten Rush Hour hat Christian Schüle nicht, aber jede Menge Anstöße für eine Neuordnung des Denkens: Wie lassen sich prägende Faktoren unseres Lebens – Arbeit, Familie, Freizeit – in Einklang bringen? Wie können wir unsere Biografien so gestalten, dass wir uns und unsere Umwelt zufrieden machen?

Wir sind nicht auf uns allein gestellt beim Versuch, mit unserer Lebenszeit gut umzugehen. Wie wir Zeit gestalten, ist für Christian Schüle auch eine gesellschaftliche Aufgabe. In unserem ambivalenten Verhältnis zur Arbeit zeichnet sich das am deutlichsten ab: Sie ist Quelle sozialer und materieller Bestätigung und zugleich dauernder Zwang. Schüle prüft Modelle für eine Neudefinition der Lebensarbeitszeit und die Rückgewinnung von Autonomie und Selbstwirksamkeit.

Schüle liefert einen Denk-Leitfaden für alle, die ihren Lebensplan nicht den Triebkräften der Wirtschaft und den gesellschaftlichen Routinen überlassen wollen. Sein Buch mündet in der Utopie eines real existierenden Humanismus: Wie könnte unsere Welt aussehen, wenn sie sich wirklich am Menschen und seinen individuellen Bedürfnissen orientierte? Weitere Informationen: http://www.koerber-stiftung.ce

Marilee Adams, Question Thinking – Die Kunst der richtigen Frage

Wer kennt nicht das Gefühl, bei einem beruflichen oder privaten Problem scheinbar ausweglos in einer Sackgasse zu stecken. Ben hat eine Leitungsposition angetreten. Fachlich ist er versiert, stößt jedoch bald an die Grenzen seiner sozialen Kompetenz. Er ist überzeugt, dass ein Kollege alles tut, um seinen Erfolg zu boykottieren. Dieses Problem wirkt sich auch auf sein Familienleben aus. So führt Ben einen Mehrfrontenkampf und sieht schließlich den einzigen Ausweg in der Kündigung. Doch seine Vorgesetzte glaubt an ihn und schickt ihn zu einem erfahrenen Trainer. Ben lernt Schritt für Schritt die Technik des Question Thinking (QT). Er wird vom »Kritiker«, der sofort urteilt, zum »Lernenden«, der offen für Neues ist und mit angemessenen Fragen konstruktive Lösungen findet.

Im praktischen Teil des Buches sind alle Tools zusammengestellt, die der Leser braucht, um sich mit QT selbst zu coachen. Unternehmen, Behörden, Krankenhäuser und Universitäten arbeiten mit dieser von Marilee Adams entwickelten und erprobten Methode. Entscheidend ist, nicht bei der Fehlersuche und dem scheinbar Feststehenden zu verharren, sondern unvoreingenommen und aufnahmebereit für Meinungen und Reaktionen des Gegenübers zu sein und mit konstruktiven Fragen weiterführende Perspektiven zu entwickeln. Weitere Informationen: http://www.dtv.de

Hans Jellouscheck, Trennungsschmerz und Neubeginn Wie aus Abbrüchen Aufbrüche werden

Wir alle erleben Trennungen als Ereignisse, die mit viel Leid, Schmerz, Wut und Trauer verbunden sind. Gerade wenn eine Partnerschaft zerbricht, leiden wir besonders: Unser Grundbedürfnis nach sicherer Bindung wird verletzt, und wir werden geplagt von Schuld- und Schamgefühlen. Auf einmal stehen wir vor dem Scherbenhaufen unserer bisherigen Familien- und Lebensplanung. Und doch sind Trennungen manchmal unausweichlich. Wenn es so ist, lautet die entscheidende Frage: Wie gehen wir mit der Trennung um? Wichtig ist, dass wir uns im Blick auf die zurückliegende gemeinsame Zeit weder in Schuldzuweisungen noch in Selbstbezichtigungen verstricken. DiesesVerhaftetbleiben in der vergangenen Beziehung verstellt den Blick für die gegenwärtige Realität mit den vielfältigen Möglichkeiten einer Neuorientierung. Denn darauf kommt es jetzt an: Was lernen wir aus dem Zurückliegenden, was war unser Anteil am Scheitern der Beziehung, und was können wir aus diesen Erfahrungen mitnehmen? Wenn wir uns diesen Fragen stellen, kann jeder Abbruch zu einem neuen Aufbruch werden.Weitere Informationen: http://www.herder.de

Heribert Prantl, Kindheit. Erste Heimat

Eine gute Familie muss keine heilige Familie sein. Aber Familie sollte ein Ort sein, der Sicherheit, Schutz und Nähe gibt: Jeder Ort, an dem Kinder das erfahren, ist Familie. Eine gute Kindheit ist eine Kindheit, die getragen wird von der antiautoritären Autorität des Herzens. Eine gute Kindheit ist eine Kindheit, in der Kinder möglichst wenig Angst haben müssen. Es ist ein Glück für ein Kind, wenn es mit Geschichten aufwächst, die Angst vertreiben und Neugier wecken. Weitere Informationen: http://www.ullsteinbuchverlage.de/

Ilona Bürgel, Warum immer mehr nicht immer richtig ist

Kann es uns gut gehen, so mitten im Stress und bei all den Anforderungen? Unbedingt! Sagt die erfolgreiche Autorin und Psychologin Dr. Ilona Bürgel und zeigt gleich noch charmant und lebensnah ihren persönlichen Gegenentwurf zu unserem Kult um Überforderung und Erschöpfung. Sie entlarvt Anstrengungsfallen und lädt ihre Leser mit dem Prinzip Wohlbefinden zum Umdenken ein. Sie zeigt, wie wir in einer komplexen Welt mit wirksamen Tricks selbst dafür sorgen können, dass es uns gut geht, anstatt uns andauernd fremden oder eigenen Maximierungsansprüchen auszusetzen, die uns nicht gut tun. Herausforderungen anzunehmen ist wichtig für unsere persönliche Weiterentwicklung und für unseren Lebenserfolg. Doch wer ständig nur höher-schneller-weiter will, ist schnell verbraucht und einsam. Wir fühlen uns wohl, wenn wir auf die richtige Art und Weise gefordert sind. Und wenn wir uns wohl fühlen, leisten wir, was wir wollen und sollen – ganz ohne gestresst zu sein. Weitere Informationen: http://www.randomhouse.de

Simone Schmollack, Und er wird es wieder tun … Gewalt in der Partnerschaft

Tatort Beziehung: Jede vierte Frau erlebt Gewalt in der Partnerschaft. Gewalt in der Partnerschaft – jede vierte Frau im Alter zwischen 16 und 85 hat das in Deutschland auf unterschiedliche Weise erfahren. Das reicht von Ohrfeigen, Schlägen, über massive Bedrohung und Psychoterror bis hin zu sexueller Gewalt. Und in 99 Prozent aller Fälle sind Männer die Täter. Simone Schmollack zeichnet auf Basis umfangreicher Studien und zahlreicher Fallbeispiele ein erschreckendes Bild vom Tatort Beziehung. Ein Weckruf... Weitere Informationen: http://www.westend-verlag.de

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Hochbegabte Menschen, mit einem IQ von mehr als 130, denken schnel und haben eine sehr große Vorstellungskraft. Aber oft verstecken sie ihre Begabung, langweilen sich schnell, verbiegen und isolieren sich und leiden nicht selten unter ihrer Situation.

Die Autoren, eine hochbegabte Insiderin und ein Experte für Hochbegabung, zeigen, wie hochbegabte Erwachsene sich endlich wohl in ihrer Haut fühlen, einen selbstbestimmten Weg im Einklang mit sich und ihrer Umwelt finden und voller Wissensdurst die Welt entdecken können. Darüber hinaus wendet sich dieses Buch ausdrücklich an die Eltern hochintelligenter Kinder, denn die Probleme haben oft unbemerkt in der Kindheit begonnen. Weitere Informationen: http://www.koesel.de

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Viele von uns setzen sich selbst enorm unter Druck, um unterschiedlichsten Ansprüchen zu genügen. Für das, was uns wirklich am Herzen liegt, finden wir kaum Zeit. Stress ist unausweichlich, aber steuerbar, daher empfiehlt Sháá Wasmund: Schluss mit den To-do-Listen, Schluss damit, immer möglichst viel auf einmal tun zu wollen. Sie zeigt, an welchen Stellschrauben man drehen muss, um beruflich wie privat gesünder und zufriedener durchs Leben zu gehen – indem man sich fokussiert, die richtigen Prioritäten setzt und Prozesse verschlankt. Weniger ist mehr: Das ist eine wohltuend entlastende Erkenntnis.

Sháá Wasmund, in den USA geboren, in Großbritannien aufgewachsen, ist Absolventin der London School of Economics und gefragte Vortragsrednerin. 1994 gründete sie ihr erstes eigenes PR-Unternehmen, baute mit ihrer Agentur den Staubsaugerhersteller Dyson zu einer globalen Marke auf und arbeitet seitdem mit vielen Prominenten wie etwa Bob Geldof zusammen. Sie erhielt viele Auszeichnungen. Weitere Informationen: http://www.dtv.de