Volker Lechtenbrink: »Seine temperamentvolle Autobiographie imponiert durch größte Offenheit«

 
Schon früh entdeckte er, was er wollte: auf der Bühne stehen, Menschen zum Lachen und Weinen bringen. Der Vielseitige mit der rauchigen Stimme wollte alles, spielte alles – und setzte mitunter auch alles aufs Spiel. Seine tempera-mentvolle Autobiographie imponiert durch größte Offenheit. Mit dem Antikriegs-film Die Brücke wurde Volker Lechtenbrink als Fünfzehnjähriger über Nacht berühmt. Später überzeugte er auch als Sänger, Regisseur und Intendant – und immer wieder auf der Theaterbühne.

Den »Bruder Leichtfuß«, wie er vom Spiegel einmal genannt wurde, retteten manchmal nur eine Portion Glück und geduldige Freunde vor zu viel Alkohol und falschen Beratern. Er erzählt von einer herzlichen, chaotischen Patchworkfamilie, von großen Kollegen wie Hildegard Knef und Anthony Quinn, von Freunden wie Peter Maffay und Kris Kristofferson, von Fußball mit Uwe Seeler und Günter Netzer, von der Neigung älterer Männer zu jüngeren Frauen und vom Glück, ganz allein auf einer kleinen Insel zu sein. Weitere Informationen: www.hoffmann-und-campe.de

Hoffmann und Campe: »Von Meer und Küste, Wracks und Tauchern und dem Glück, einen Fisch zu fangen«

 
Die schönsten Meerestexte von Siegfried Lenz in einem Band versammelt,
von Hanjo Kesting zusammengestellt. Dieser Autor, der mit seinem Roman Deutschstunde Weltruhm erlangte, ist nicht nur einer der letzten großen Geschichtenerzähler, er ist auch ein Schriftsteller des Meeres. Strände, Häfen, Inseln, Küsten, Fjorde, große und kleine Schiffe und Wracks sind die Schauplätze seines Werks.

Dieses Buch ist eine bewegende Therapie-Geschichte, die Mut macht, das Leben wieder zu bejahen – es berichtet über verborgene Kräfte, die wir uns tragen. Weitere Informationen: www.koesel.de und www.institut50plus.de

»Der Mann fühlte, wie eine eigentümliche Unruhe ihn ergriff, der Wunsch, an das Wrack zu gelangen, das kaum zwanzig Meter unter ihm lag und groß war, schwarz und unbekannt. Er war allein auf dem Strom, und er ließ sich mehrmals über die Stelle treiben, wo das Wrack lag, aber er konnte nichts erkennen. Er wußte nur, daß es da war, ein Wrack, das nur er allein kannte. Die anderen Wracks, die im Strom gelegen hatten, waren längst gehoben oder unter Wasser gesprengt worden: was er wußte, wußte er allein.« Weitere Informationen: www.hoffmann-und-campe.de und www.institut50plus.de