Denk-mal50plus: »Die Aromen der Natur schmecken«

Das Sammeln von Wildkräutern in der freien Natur ist für Seele und Körper gleichermaßen eine Wohltat. Das Suchen, Finden, und Riechen ist ein sinnliches Erlebnis, das man dann durch die Zubereitung aromatisch duftender Gerichte auch schmecken kann. Kein Wunder also, dass Wildkräuter zu DEM Thema in der einfachen wie auch der feinen Küche geworden sind. Inzwischen werden zahlreiche Kräuterwanderungen und -kochkurse angeboten und selbst Sterneköche nutzen immer öfter den einzigartigen Geschmack von Wildpflanzen.

20 ausgewählte Wildkräuter werden in ausführlichen Steckbriefen mit wunder-schönen Pflanzenbildern beschrieben. Sechs der beliebtesten Kräuterköche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter renommierte Namen wie Achim Schwekendiek und Raimar Pilz, bekannt durch die SZ-Bibliothek, stellen ihre Lieblingsrezepte mit Wildkräutern vor: Köstliche Suppen und Salate, raffinierte Fleisch- und Fischgerichte, sogar himmlische Desserts. Das Buch wendet sich an Hobbyköche. Gourmets und an alle, die Freude an schönen Kochbüchern haben und sich an den Gaben der Natur erfreuen. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Spanien: »Interessantete, zeitgenössische spanische Literatur«

»Schon als ich die Rothaarige sah, wusste ich, dass das nichts Gutes bedeutete. Sie kam an einem Gewittertag ins Dorf … und als der Wagen in die Kurve beim Bramadoiro einbog, brach ein Höllenspektakel aus Blitzen los, und es wollte nicht mehr aufhören zu regnen.«

Die Rothaarige, das ist Ainur, die in dem kleinen Dorf an der spanischen Küste Zuflucht sucht. Um sich von ihren eigenen Problemen abzulenken, stürzt sie sich in ihre Doktorarbeit über Selene, eine Heilerin, die im 17. Jahr-hundert in dem Dorf lebte und als Hexe verfolgt wurde. Ainur fühlt sich ihr verbunden, denn sie selbst ist ebenfalls Außenseiterin, auch sie fühlt sich verfolgt, wenngleich aus ganz anderen Gründen. Je tiefer Ainur in die Geschichte von Selene eintaucht, desto stärker scheint sich deren Schicksal auf unheimliche Art mit ihrem eigenen zu verschränken. Eines ist sicher: In Eugenia Ricos Roman über Identität, Schuld und Liebe ist am Ende nichts so, wie es scheint. Weitere Informationen: www.hoffmann-und-campe.de

AT Verlag, Österreich: »Kompetente und anspruchsvolle Sachbücher«

Jahreszeiten: 200 Rezepte – schnell und unkompliziert. Mit ihrem Best-seller »Keine Zeit zum Kochen« hat Donna Hay in Australien wie auch auf dem deutschen Markt alle ihre bishe-rigen Rekorde gebrochen. Ihr neues Buch ist eine Liebeser-klärung an die Jahreszeiten mit allem, was diese zu bieten haben: die besten saisonalen Produkte und 200 Rezepte dazu im typischen, unver-wechselbaren Donna-Hay-Stil – frisch, unkompliziert, stylish und in verführerischen Bildern in Szene gesetzt.

Das neue Buch der australischen »Kochbuch-Queen« -200 frische, unkomplizierte saisonale Rezepte – Opulent und stimmungsvoll fotogra-fiert – Von Donna Hay weltweit bisher über 2,5 Mio. Bücher verkauft Das Buch regt dazu an, den Wechsel der Jahreszeiten intensiv zu erleben: Der Frühling lockt uns nach draußen, weckt die Lust auf frische Kräuter und Salate, der Sommer lädt zu Picknick und Grillver-gnügen ein und verführt mit saftigen Beeren und Früchten. Der Herbst ist die Zeit der Wurzelgemüse und der wärmen-den Suppen, und im Winter sind herzhafte Braten und Schmorgerichte angesagt. Reich und stimmungsvoll bebildert – Inspiration und Genuss gleicher-maßen. Ein Buch für alle, die gerne kochen und gerne in prächtigen Bildern schwelgen. Mit den besten Rezepten für jeden Tag und jede Gelegenheit.

Wärmende Winterküche. Herzhafte Wintergenüsse, die Magen und Seele wohlig wärmen – abwechslungs-reich, frech kombiniert und einfach in der Zubereitung. Welche Fülle und Vielfalt in den oft verschmähten Winter und Wurzelgemüsen, in den letzten Winterfrüchten und herrlich wärmen-den Gewürzen steckt, beweisen die 80 Rezepte dieses Buches. Wie wäre es mit einer Holundersaft-Cassis-Feuer-zangenbowle für einen gemütlichen Abend zu Hause oder einem Kürbis-kuchen in der Kürbisschale gebacken zum Mitnehmen auf die Rodelbahn. Und zum Aufwärmen nach dem Winterspaziergang gibt‘s eine leckere heiße Sanddorn- Honigmilch mit Chili und Schokoladen-sirup. Eine junge, frische, kreative Küche für jeden Tag. Begleitet werden die Rezepte von stimmungsvollen Winter- Impressionen mit Schneeflocken, Eiszapfen und idyllischen Winterland-schaften sowie einem praktischen Saisonkalender für die Wintermona-te. Ein Buch, das Lust macht auf das Kochen und Genießen im Winter.

La vera cucina italiana – Rezepte der Sterneköchin Anna Sgroi. Anna Sgroi, die sternengekrönte Sizilianerin in Hamburg, steht für die »vera cucina italiana«, eine klare und geschmack-volle Küche, eine Küche ohne Schnickschnack oder italienische Folklore. Mit bedingungs-loser Konsequenz und Selbstbe-wusstsein präsentiert sie Gerichte von einer verblüffenden Leichtigkeit.

Ihre Fischzubereitungen sind für viele eine Offenbarung, ihr Klassiker, das Zicklein aus dem Ofen, ist ein Gedicht. Ihre Risotti, darunter beson-ders das Steinpilzrisotto mit Blaubeeren, und ihre gefüllten Ravioli sind umwerfende Geschmackskompo-sitionen. Sie ist eine Meisterin der kleinen Saucen und der Marinaden, die sie lauwarm über originelle Salatkombinationen träufelt. Das Geheimnis ihrer eleganten Küche sind, wie sie selbst sagt, nichts als »frische Zutaten, perfekte Zubereitung und raffinierte Geschmackskombinationen«. Mit diesem Buch lässt uns die Sterneköchin zum ersten Mal in Küche und Kochtöpfe blicken und verrät die Rezepte zu den schönsten Gerichten, die ihre puristische Qualitätsküche so unvergleichlich machen – klassisch-klar von Julia Hoersch fotografiert.

I love cake. Meine Lieblingsrezepte für Kuchen, Torten und Kleingebäck. Ob zum Kaffee, als Dessert oder zum Picknick, Kuchen, Gebäck und andere süße Leckereien passen immer und schmecken allen. Trish Deseine, erfolgreiche Kochbuch-Autorin und vielbeschäftigte Mutter von vier Kindern präsentiert in diesem Buch ihre 140 besten Rezepte für Kuchen, Torten und Kleingebäck. Ihr Markenzeichen ist eine unkomplizierte, schnelle, immer wieder überraschende, oft frisch und fröhlich improvisierte Küche mit Rezepten, die immer gelingen und wunderbar schmecken.

Alles ist hier versammelt: von einfachen Rührkuchen bis zu extrava-ganten Torten, von schnellen Keksen, Küchlein und Schnittchen bis zu überraschenden Varianten »ohne Ofen«, von kreativ abgewandelten Klassikern bis zu verspielten neuen Kreationen. Wie wär‘s mit einem saftigen Ananas- Rum-Kuchen mit roter Paprika, einem beglückend süßen Karamellkuchen, Erdnussbutter-Cookies mit Schokolade oder der ultimativen Brownie-Variante? Das Buch für alle, die Süßes lieben und originelle, einfache Rezepte schätzen. Weitere Informationen: www.at-verlag.ch

Denk-mal50plus: »60 Jahre und ein bisschen weiser«

Ute Karen Seggelke hat 21 Frauen in den Sechzigern fotografiert und ihnen Fragen gestellt. So sehr sich ihre biografischen und sozialen Hintergründe auch unterscheiden mögen, eines ist den Frauen gemein: Sie leben heute mehr denn je im Einklang mit sich selbst und schauen gelassen und neugierig auf das, was kommt.Sie schöpfen aus der Fülle ihrer Lebenserfahrung und genießen es, sich niemandem mehr beweisen zu müssen.

Das Alter sehen sie gelassen auf sich zukommen, denn in der »Jugend des Alters« spüren sie noch immer eine große Lebenslust, sind vital und neugierig. 21 sehr verschiedene Frauen, die das sechzigste Lebensjahr überschritten haben, darunter eine Musikerin, eine Bäuerin, eine Staatssekretärin a.D., eine Publizistin und eine Kauffrau, Prominente und Nicht-Prominente, berichten offen über ihr Leben, darüber, was ihnen heute wichtig ist, wie sie das Älterwerden erleben und wie sich die Schwerpunkte verändern. Die sehr individuellen Porträts, u.a. von Senta Berger, Mirjam Pressler, Gesine Schwan, Wibke Bruns und der Autorin Ute Karen Seggelke selbst,  fügen sich zu einem facetten-reichen, optimistischen Gesamtbild einer ganzen Generation von Frauen. Weitere Informationen: www.gerstenberg-verlag.de

John Bowe: »Wahre Geschichten von wahren Gefühlen«

Die Liebe: Man könnte meinen, darüber sei alles von allen gesagt, denn jeder hat schließlich seine eigenen Erfahrungen mit diesem Gefühl. Wie völlig unterschiedlich diese Erfahrungen zugleich aber tatsächlich sind, zeigt dieses besondere Buch, das keine Ratschläge erteilt und keine These verteidigt, sondern anhand wahrer Geschichten die Spielarten der Liebe am Anfang des 21. Jahrhunderts dokumentiert.

John Bowe hat dazu Hunderte von langen Gesprächen mit den unter-schiedlichsten Menschen geführt. Er hat Frauen und Männer, Alte und Junge, Reiche und Arme aus allen Milieus getroffen und ihre Geschichte mit der Liebe aufgeschrieben. Dabei ist es ihm gelungen, seinen Gesprächs-partnern, die ihm mit verblüffender Offenheit von ihren Erwartungen und Erfahrungen berichtet haben, jeweils eine eigene, unverwechselbare Stimme zu verleihen. Wie etwa der 5-jährigen Kayla, die überzeugt ist, dass »Gott die Liebe in uns reingetan hat«, oder dem 86-jährigen Fred White, der sagt: »Es gibt wahre Liebe. Sie ist wahr, wenn man sie wahr macht.«

Die Geschichten, die dieses Buch versammelt, sind beglückend und bestürzend, sehr fremd oder auch ganz vertraut, und immer wieder auf überraschende Weise tröstlich, denn sie zeigen, wie unberechenbar die Liebe ist, und dass man gerade deshalb immer und überall mit ihr rechnen muss. Weitere Informationen: www.arche-verlag.com

Denk-mal50plus: »Liegt im Wein die Wahrheit«

Jeder kennt das Sprichwort „in vino veritas“ (Im Wein liegt Wahrheit). Aber welche Wahrheit ist damit gemeint? Der renommierte Philosophieprofessor Roger Scruton ist dieser Frage in seinem neuen Buch nachgegangen. Wein – in der richtigen Stimmung und Dosis zelebriert – ist nicht nur eine Wohltat für die Seele, sondern auch ein Stimulans für freies Denken. Die alten Griechen wussten nur zu gut um diesen Zusammenhang. Guter Wein ist ein Elixier für gute Gespräche. Kein Geringerer als Platon hat es eindrucksvoll beschrieben: Wein versetzt den Menschen in einen Zustand der Offenheit und Selbstgewissheit, den ihm nüchtern wohl nie zuteil würde.

Ein Lobpreis des Rebsaftes und obendrein die Geschichte jener ewigen Liaison zwischen Denkern und Flaschen – von den dionysischen Hellenen bis zum badischen Tiefgeist Martin Heidegger. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Unionsverlag: Tschingis Aitmatow »Dshamilja«

Tschingis Aitmatow arbeitete als Veterinärmediziner auf dem Experimentiergut des Viehzucht-forschungsinstituts von Kirgisien. Er hatte bereits einige kleinere Erzählungen veröffentlicht und absolvierte 1956 ein Praktikum am Maxim Gorki-Literaturinstitut in Moskau. Als Diplomarbeit verfasste er eine Geschichte, gab ihr den Titel »Dshamilja«, und seither geht sie um die ganze Welt.

In der Neuausgabe erzählt Tschingis Aitmatow, wie die Novelle von Dshamilja und Danijar entstand und wie die »schönste Liebesgeschichte der Welt« zunächst einen Sturm der Entrüstung auslöste. »Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt«, so Louis Aragon in der autorisierten Neuausgabe mit einem Vorwort von Tschingis Aitmatow. Weitere Informationen: www.unionsverlag.com

Arche Verlag: »Georg Kreisler in Höchstform – bissig, hintersinnig, genial!«

Bitte sehr: Georg Kreisler ist zurück. Und zwar nicht mit allerletzten Liedern, sondern mit Anfängen. Richtig verstanden – dieses Buch versammelt lauter Anfänge; Anfänge fiktiver Kriminalromane und Autobiografien, Anfänge von Gedichten, Briefen, Tagebüchern, Zeitungsartikeln und – natürlich – Liedern.

Außerdem: Anfänge von Reden, deren letzter Satz vom Redner verschluckt wird, Anfänge in eigener Sache, Anfänge, die zu Ende kommen sollten, der Anfang eines sechshundert-einundachtzig-seitigen Liebesromans sowie der Anfang eines Haikus – und der Anfang eines Gesprächs zwischen Georg Kreisler und Erich Kästner. Weitere Informationen: www.atrium-verlag.com

Sybil Gräfin Schönfeldt: »Eine literarisch-kulinarische Reise durch das 20. Jahrhundert«

Beim Erzählen fließen das Talent von Sybil Gräfin Schönfeldt, große Zusammenhänge anschaulich darzustellen, und ihre Liebe zu sinnlicher Sprache ineinander. Es geht ihr darum, Geschichte sinnlich erfahrbar zu machen.

Am Anfang des Jahrhunderts aß seine Majestät Kaiser Wilhelm II. im Berliner »Palast Hotel« Marschallsuppe und Rinderbrust auf Schlossherrinnen-Art, während es bei den Buddenbrooks in Lübeck als Höhepunkt des Weihnachtsmenüs den Plettenpudding gab. Am Ende desselben Jahrhunderts entdeckten die Westdeutschen die Sächsischen Quarkkeulchen, nachdem zwei Jahrzehnte vorher für Günter Grass der Butt zum Haupt- und Herzensfisch wurde. Wir erfahren von fürstlichen Menüs und vom bürgerlichen Essen, von Kaiserbällen, Kleinküchen und deprimierenden Kriegswintern, von Charleston und Champagner, Spargelauflauf und grünen Heringen, vom Kochgeschirr, dem Symbol für eine ganze Generation, und verordnetem Sonntagseintopf, von Lebensmittelkarten und Care-Paketen, Cocktailpartys, Barbie-Puppen und der Brigitte-Diät, vom Feinschmecker, Fast-Food und von Fernsehköchen.

Und wie wir lernen Schriftsteller kennen, die diese Zeit in ihren Romanen beschrieben haben, von Thomas Manns Buddenbrooks bis Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues, von Martin Walsers Ehen in Philippsburg bis Uwe Timms Heißer Sommer, von Günter Grass Butt zu Siegfried Lenz Arnes Nachlass. Und für die Köchinnen und Köche gibt es entsprechende Rezepte zum Nachkochen. Weitere Informationen: www.arche-verlag.de

Deutscher Buchpreis – Longlist 2010: »Das war ich nicht«

Ein junger Banker, auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Literatur-übersetzerin, auf der Flucht vor dem schön eingerichteten Leben mit Weinklimaschrank und Salzmühle mit Peugeotmahlwerk. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreib-blockade und ­Altersangst. Drei Menschen, die sich unversehens in abenteuerlicher Abhängigkeit befinden. Wie konnte es dazu kommen? Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert. Das ist das ­Erschreckende, aber auch das Komische an diesem Roman, der mit großer Leichtigkeit von unheimlichen Zeiten erzählt.

Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, machte eine Ausbildung zum Kir­chen­musiker, arbeitete in der Obdach­losenhilfe in New York, studierte am Deutschen Lite­ra­turinstitut Leipzig. Lebt als Autor und Übersetzer aus dem Isländischen in Berlin. Seine Komödie »Männerhort« lief an über 30 Theatern im In- und Ausland, unter anderem in Berlin mit Christoph Maria Herbst und Bastian Pastewka. Sein Debütroman »Zuhause« (Kunstmann 2005) wurde 2006 mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet. Weitere Information en: www.kunstmann.de