Eric Siblin: »Auf den Spuren der Cello-Suiten«

 
Eines schönen Herbstabends besucht Eric Siblin ein Cello-Suiten-Konzert von Johann Sebastian Bach. Er verliebt sich unsterblich in diese Musik und nimmt sie zum Anlass, sich auf eine facettenreiche Spurensuche zu begeben. Auf dieser begegnen ihm drei Jahrhunderte an Rätseln, Intrigen, Geschichte, Politik und Leidenschaft.

Dieses faszinierende, biografisch gefärbte Sachbuch präsentiert dem Musikliebhaber drei erzählerische Klangteppiche, die spannend miteinander verwoben sind: Bach und die verlorenen Handschriften seiner Suiten aus dem 18. Jahrhundert, Pablo Casals und seine historische Entdeckung dieser Musik in Spanien Ende des 19. Jahrhunderts und schließlich Siblins eigene Leidenschaft für die Cello-Suiten. Seine „Liebesgeschichte“ mit diesen Meisterwerken Bachs führt Siblin unter anderem in die Seitenstraßen Barcelonas, in ein belgisches Herrenhaus und auf zahlreiche Konzerte. Erfrischend modern und mit dem Blick eines jüngst Erweckten begeistert er mit dieser außergewöhnlichen Lektüre nicht nur den Klassik-Kenner, sondern alle, die sich unterhaltsam auf musikalisches Neuland begeben und infizieren lassen möchten. Weitere Informationen: www.randomhouse.de und www.institut50plus.de

Institut50plus: »Von der Kraft der Improvisation«

 
Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten Jazz-Musiker der Welt. In seinem Buch offenbart Wynton Marsalis, warum Empathie, Vertrauen und Respekt für ihn die Quellen jeglicher Kreativität und Selbstentfaltung sind. Eine leidenschaftliche Liebeserklärung an den Jazz, eine faszinierende Improvisation über die Harmo-nien des Lebens und ein enthusiastisches Werben dafür, sich dem Wunder der Musik zu öffnen.

Wynton Marsalis ist Musiker mit Leib und Seele, der sich verausgabt – wenn er Trompete spielt ebenso wie im Einsatz für andere Menschen. Das Wesen des Jazz liegt für ihn in der richtigen Balance zwischen dem Individuum und seiner Umwelt, der Kunst des Zuhörens und dem Engagement für andere.

In diesem sehr persönlichen Buch begleitet er den Leser durch die Welt des Jazz. Er erzählt aus seinem Leben, beschreibt, was Blues und Swing für ihn bedeuten, und lässt Jazz-Ikonen wie Louis Armstrong, Miles Davis oder Thelonious Monk auferstehen. So werden nicht nur die Grundbegriffe und Besonderheiten des Jazz verständlich. Marsalis zeigt zudem die Tragweite dieser populären Musik auf: für das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft, für die Geschichte Amerikas, für das Leben jedes Einzelnen, der sich von der Musik berühren lässt. Weitere Informationen: www.randomhouse.de und www.institut50plus.de

Institut50plus: »Christa Wolf – Stadt der Engel«

 
»Ein merkwürdiges, ein bemerkenswertes Buch, eine Rettung«, urteilt Richard Kämmerlings in der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Los Angeles, die Stadt der Engel: Dort verbringt die Erzählerin Anfang der Neunziger einige Monate auf Einladung des Getty Center. Ihr Forschungsobjekt sind die Briefe einer gewissen L. aus dem Nachlaß einer verstorbenen Freundin, deren Schicksal sie nachspürt – eine Frau, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte. Sie beobachtet die amerikanische Lebensweise, taucht ein in die Vergangenheit des „New Weimar unter Palmen“, wie Los Angeles als deutsch-sprachige Emigrantenkolonie während des Zweiten Weltkriegs genannt wurde. Ein ums andere Mal wird sie über die Lage im wiedervereinigten Deutschland verhört: Wird der „Virus der Menschenverachtung“ in den neuen, ungewissen deutschen Zuständen wiederbelebt?

In der täglichen Lektüre, in Gesprächen, in Träumen stellt sich die Erzählerin einem Ereignis aus ihrer Vergangenheit, das sie in eine existentielle Krise bringt und zu einem Ringen um die Wahrhaftigkeit der eigenen Erinnerung führt.

Das neue Buch von Christa Wolf ist auch autobiographische Prosa: Sie erzählt von einem Menschenleben, das drei deutschen Staats- und Gesellschaftsformen standhält, von einer Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, von der Kunst, sich zu erinnern. „Du bist dabei gewesen. Du hast es überlebt. Du kannst davon berichten.“ Der neue große Roman von Christa Wolf: Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud spiegelt das Leben der Autorin, wie in Kindheitsmuster immer wieder verbunden mit entscheidenden Momenten deutscher Geschichte. Weitere Informationen: www.suhrkaump.de und www.institut50plus.de

Institut50plus: »Drei starke Frauen«

 
Den neuen Roman der »ungewöhnlichsten Schriftstellerin Frankreichs« beschrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in den knappen und präzisen Worten:
Er handle »von drei vollkommen unterschiedlichen Frauen, die sich von den Schwierigkeiten des Lebens nicht unterkriegen und von ihren Mitmenschen nicht demütigen lassen«.

Die vierzigjährige Norah gibt dem Drängen ihres Vaters nach und besucht ihn in Dakar: Die Juristin soll ihren Bruder aus dem Gefängnis holen. Das schwierige Treffen mit dem Vater führt die Frau an den Rand des Wahnsinns. Fanta hat im Unterschied zu Norah Dakar verlassen, um ihrem Ehemann Rudy in die französische Provinz zu folgen. Sie gibt sich dort vor Langeweile auf, so meint Rudy, durch dessen Perspektive wir von Fanta erfahren – doch ihm entgeht Entscheidendes.

Von Afrika aus betrachtet erscheint ihre Existenz geradezu luxuriös und begehrenswert, weshalb Khady, die junge Afrikanerin, illegal nach Frankreich einzuwandern sich bemüht – doch sie endet, tot, an Grenzen. Drei Lebensläufe, drei starke Frauen, die ihre Würde verteidigen, indem sie sich im entscheidenden Moment weigern, so zu handeln, wie es die Umgebung verlangt. Weitere Informationen: www.suhrkamp.de und www.institut50plus.de

Manfred Lütz: »Lebenslust in unlustigen Zeiten«

 
Vorsicht vor Miesmachern, Fitnesspäpsten und Diätsadisten! Manfred Lütz weiß: Wer auf die hört, jagt einer falschen Vorstellung von Gesundheit nach, vergisst dabei zu leben und macht sich nur unglücklich.

Gerade in unlustigen Zeiten braucht es Humor und Lebenslust. Deshalb plädiert der Autor für einen gelasseneren Umgang mit den körperlichen Unzulänglichkeiten und den kleinen Sorgen des Alltags. Das ideale Geschenk für Menschen, denen es gerade mal nicht so gut geht. Weitere Informationen: www.droemer-knaur.de
und www.institut50plus.de

Institut50plus: »Chopins 200. Geburtstag«

 
Frédéric Chopin ist nicht nur der berühmteste Komponist und Pianist der Romantik, er gilt auch als Inbegriff des romantischen Künstlers. In seiner exzellent geschriebenen Biografie macht Adam Zamoyski den Leser mit dem Menschen Chopin und seinem Leben bekannt: das kurze, von Krankheit geprägte Dasein, seine Kindheit, in der er in den polnischen Adelssalons auftrat, seine schillernde Karriere als Klaviervirtuose, -lehrer und innovativer Komponist in Paris, seine fast 10-jährige Liebesbeziehung zu der exaltierten Schriftstellerin George Sand.

Dabei gelingt es dem Autor meisterhaft, die charakterliche Entwicklung Chopins nachzuzeichnen und ein farbiges Gesellschaftsbild des frühen 19. Jahrhunderts zu entwerfen. Und schließlich entkräftet Zamoyski auf verblüffende Weise den Mythos vom romantischsten aller Künstler. Eine brillant geschriebene Biografie des berühmtesten Klaviervirtuosen und Komponisten der Romantik, erschienen in der Edition Elke Heidenreich bei C.Bertelsmann. Weitere Informationen: www.cbertelsmann.de und www.institut50plus.de

John Hart: »Das letzte Kind«

 
Johnny ist dreizehn – und der einsamste Mensch der Welt. Alyssa und er gehören zusammen, es ist ein Gefühl, das nur sie beide verstehen. Doch seine Zwillings-schwester ist seit einem Jahr verschollen, und nichts ist mehr, wie es war. Johnnys Vater: Auch er ist fort. Die Mutter: Sie ist hinter einem Schleier aus Tabletten und Alkohol verschwunden, ausgehalten und eingesperrt von dem gewalttätigen Ken. Das Haus der Familie: an die Bank gefallen. Die jetzige Bleibe: eine vermüllte Bude am Rande der Stadt, in einem von Kens schäbigen Mietshäusern. Geblieben sind nur Erinnerungen an das Leben vor Alyssas Verschwinden und der Wille, sie wiederzufinden.

»Ausgezeichnete Lektüre«, so Holger Sweers im Literaturtest. »John Hart, Jahrgang 1965, hat mit „Das letzte Kind“ bereits seinen dritten Roman nach „Der König der Lügen“ und „Der dunkle Fluss“ vorgelegt – und nicht nur wieder die Bestseller-Liste der New York Times gestürmt, sondern auch den renommierten Ian Fleming Steel Dagger für den besten Thriller 2009 erhalten. In mehr als 30 Ländern sind seine Bücher bereits erschienen (in Deutschland übrigens in hervorragenden Übersetzungen von Rainer Schmidt). Kein Wunder: Hart erzählt höchst spannende Geschichten – und eine packende Story hinter dieser Hochspannung. In diesem Fall von einem einsamen Kind, das viel zu früh erwachsen werden musste. Und davon, dass keiner von uns den Menschen entbehren kann«. Weitere Informationen: www.randomhouse.de und www.institut50plus.de

»Der geteilte Himmel – Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung«

 
Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth.

Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern – Tage und Nächte hindurch! »Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist.« Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glauben, daß Rita ihm folgen wird. Sie muß eine Entscheidung treffen, die sie in eine tiefe Krise stürzt. Weitere Informationen: www.dtv.de und www.institut50plus.de

Friedrich Ani: »Die Tat – Wer nicht sehen kann,sieht tiefer«

 
Eine einfache gelbe Kordel aus Strohseide, bis auf die Farbe identisch mit den Kordeln aus den anderen Mordfällen: Ist die 38-jährige Sonja Piers das dritte Opfer eines Serienmörders, der in der Stadt seit Monaten sein Unwesen treibt? Jedoch gibt es in der Familie des Opfers ebenfalls Verdächtige, findet Hauptkommissar Max Vogel: Sowohl der 17-jährige Sohn Benjamin als auch dessen Vater Hannes Piers verstricken sich in Widersprüche. Als ein Zeuge aussagt, Sonja Piers unmittelbar vor ihrem Tod mit einem Mann gesehen zu haben, schaltet sich der blinde Jonas Vogel ein. Die Ermittlung nimmt eine vollkommen überraschende Wendung …

Friedrich Ani, 1959 in Kochel am See geboren, arbeitete als Polizeireporter, Kulturjournalist und Drehbuchautor. Neben dem Tukan-Preis der Stadt München erhielt er dreimal den Deutschen Krimipreis. Ani lebt in München. Weitere Informationen: www.dtv.de und www.institut50plus.de

Donna Leon: »Schöner Schein«

 
Nichts als schöner Schein – das denken sich wohl die Leute, wenn sie »la Superliftata« in der Calle begegnen. Brunetti aber merkt, dass sich hinter den starren Zügen von Franca Marinello Geheimnisse verbergen. Nicht anders als hinter den feinen Fassaden von Venedig: Den Machenschaften der Müllmafia auf der Spur, entdeckt Brunetti die Kehrseite der Serenissima.

An einem eisigen Winterabend bemerkt Brunetti eine Blondine in Pelz und Highheels, als er mit Paola zu einer Essenseinladung bei den Faliers unterwegs ist. Die blonde Frau erweist sich als seine Tischnachbarin und trotz ihrer maskenhaften Züge als unerwartet profund: Sie hat sowohl Cicero als auch Ovid gelesen und beeindruckt damit Brunetti mehr, als ihm selbst lieb ist. Doch nicht nur hinter die Fassade von Franca Marinello – »la Superliftata« – zu blicken ist schwer. Es gibt auch undurchsichtige Giftmüllgeschäfte, die immer weitere Kreise ziehen.

Der Sonderbeauftragte der Carabinieri hat den Commissario kaum um Amtshilfe ersucht, da wird Guarino auch schon tot aufgefunden. Brunettis einzige Spur: ein Gesicht im Dreiviertelprofil, per Handy in irgendeiner Bar in Venedig aufgenommen. Müllmafia und Metamorphosen: Brunetti braucht mehr Intuition denn je, um diesen Fall zu lösen und Klarheit in seine Gefühle und Gedanken zu bringen. Weitere Informationen: www.diogenes.ch und www.institut50plus.de