Claudia Ott, TausendundeineNacht – Der Anfang und das glückliche Ende

Der grausame König Schahriyar heiratet jeden Tag neu und lässt jeden Morgen die Frischvermählte töten, bis er an die kluge Schahrasad gerät … Die Rahmengeschichte von Tausendundeine Nacht, das Spannungselixier des weltberühmten Werkes, ist in diesem Buch erstmals vollständig nach den ältesten arabischen Originalen in einem Band zu entdecken.

Selbstbewusste Frauen, die ihre Männer düpieren, exotische Genüsse im Palastgarten, heimliche Blicke durchs Fenster und die Suche der Männer nach dem Wesen der Frau: Die Rahmengeschichte von Tausendundeine Nacht gibt für das ganze Werk den Ton vor und baut eine unwiderstehliche Spannung auf, die in den folgenden Nächten in den unterschiedlichsten Registern aufrechterhalten wird. Lange war das Ende der Geschichte von Schahrasad verschollen. Claudia Ott hat es in einer alten Bibliothek in der Türkei entdeckt und aus dem Arabischen übersetzt, so dass das berühmte Entrée in das Labyrinth der tausendundein Nächte erstmals zusammen mit seinem glücklichen Ausgang gelesen werden kann.  Weitere Informationen: www.chbeck.de

Claudia Ott, TausendundeineNacht – Das glückliche Ende

In einer kleinen Bibliothek in Zentralanatolien, die vor 250 Jahren ein Sammler alter Handschriften erbaute, liegt – versteckt in einem falsch beschrifteten Schuber – ein uraltes Manuskript des Endes von „Tausendundeine Nacht“. Diese sensationelle Entdeckung macht Claudia Ott mit ihrer Übersetzung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.

Über das Ende der Rahmenerzählung von der klugen Schahrasad, die durch ihre Geschichten König Schahriyar davon abhält, sie zu töten, war bisher so gut wie nichts bekannt. Die vollständigen arabischen Manuskripte, die erst im 19. Jahrhundert unter europäischem Einfluss entstanden sind, blenden die Rahmenerzählung fast völlig aus. Erstmals werden nun die letzten 125 Nächte des Zyklus sowie der ausführliche Schluss in einer arabischen Fassung zugänglich, die viele Jahrhunderte älter ist. Claudia Ott versteht es meisterhaft, die Unmittelbarkeit und Frische des arabischen Originals zu vermitteln. Frei von allen europäischen Übermalungen und Ausschmückungen entführt sie den Leser in eine zauberhafte Welt der Paläste und Basare, der weisen Wesire und verschlagenen Händler, eine Welt voller erotischer Abenteuer und böser Streiche. „Ach, Schwester“, seufzte Dunyasad, „wie köstlich ist deine Geschichte und wie schön und süß und angenehm!“ Weitere Informationen: www.chbeck.de

 

Claudia Ott, TausendundeineNacht – erstmals in deutscher Übersetzung

Diese Neuübersetzung von Tausendundeine Nacht macht erstmals die älteste arabische Fassung der berühmten orientalischen Erzählsammlung auch deutschen Lesern zugänglich. Die Übersetzerin Claudia Ott führt uns mit einer Frische und Ungezwungenheit durch das Labyrinth der kunstvoll verwobenen Erzählfäden, dass man meint, Schahrasad selbst zu hören. Nicht mehr ein europäischer Orientalismus spricht durch Tausendundeine Nacht zu uns, sondern endlich der Orient selbst. Die nächtlichen Erzählungen von Schahrasad, mit denen sie ihren königlichen Gatten verzaubert und so ihre Tötung immer wieder aufschiebt, entführen den Leser in die Welt der Basare und Karawansereien, der weisen Kalifen und verschlagenen Händler, der vornehmen Damen und klugen Ehefrauen, der mächtigen Zauberinnen, Dschinnen und bösen Dämonen.

Sie berichten von erotischen Vergnügen und harten Schicksalsschlägen. Wie kein anderes Werk ist Tausendundeine Nacht Inbegriff eines romantischen, exotischen Orientbildes. Dieses Orientbild geht allerdings nicht unmittelbar auf Tausendundeine Nacht zurück, sondern wurde seit dem 18. Jahrhundert von Europäern in die verschiedenen Übersetzungen und Sammlungen hineingetragen. Zudem wurden die Erzählungen dem europäischen Geschmack angepaßt, indem die zuweilen derbe Ausdrucksweise und unverblümte Erotik des Originals durch einen biederen Märchenstil ersetzt wurden. Nachdem Muhsin Mahdi 1984 die weitaus älteste Handschrift aus dem 14./15. Jahrhundert ediert hat, ist es jedoch möglich, die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht in einer von allen Übermalungen, Ausschmückungen und Prüderien der letzten Jahrhunderte freien Form kennenzulernen.  Weitere Informationen: www.chbeck.de

Claudia Ott, TausendundeineNacht

Claudia Ott, Übersetzerin u.a. von Tausendundeiner und Hundertundeiner Nacht und Musikerin, ist eine der gefragtesten Vermittlerinnen arabischer Kultur im deutschen Sprachraum. Sie studierte Orientalistik in Jerusalem und Tübingen, wurde an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur arabischen Epik proviert und unterrichtet heute an der Universität Göttingen. Außerdem leitet sie im Auftrag des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Celle sowohl einen Arabisch-Intensivkurs als auch das IBTAHIDSCH Ensemble für arabischsprachige Flüchtlinge.

John Strelecky, Das Café am Rande der Welt

Das Café am Rande der Welt: Zum Verschenken und Selberlesen –
Sonderedition mit einer Weihnachtsgeschichte von John Strelecky

Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen: »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?«

Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung Casey und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen. Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. ›Das Café am Rande der Welt‹ von John Strelecky ist ein lebendig geschriebenes, humorvolles und anrührendes Buch.

»Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich mich einen Augenblick frage, ob mein Erlebnis überhaupt real war. In solchen Momenten gehe ich zu Hause an meine Schreibtischschublade und lese, was auf der Speisekarte steht, die Casey mir gegeben hat. Sie zeigt mir, dass alles wirklich passiert ist. Ich habe nie versucht, denselben Weg zu nehmen und das Café wiederzufinden. Ganz abgesehen davon, wie real der Abend nun war: Etwas in mir möchte gerne glauben, dass das Café gar nicht mehr da wäre. Dass ich es in diesem Moment, in dieser Nacht nur deshalb gefunden habe, weil das so sein musste und es einzig und allein aus diesem Grund existierte«. Weitere Informationen: www.dtv.de

Beatha Karioth, Goodby Stress

Wer Stress sagt, meint Angst. Stress war gestern. Ab morgen wird er für immer vorbei sein. Was? Zu schön, um wahr zu sein? Beata Korioth, Atem- und Bewusstseinstrainerin, zeigt auf der Basis neuester wissenschaftlicher Forschung, dass die weit verbreitete Idee von Stress auf einem großen Irrtum basiert. Dass wir eigentlich über Angst reden, wenn wir Stress sagen – und dass es gar nicht schwer ist, aus dieser großen Negativspirale auszusteigen, sobald wir endlich anfangen, die Gefühle wieder zu fühlen, die wir so lange vor uns selbst versteckt haben. Das Ergebnis ist ein phänomenaler Bewusstseinssprung. Er bringt uns zurück zu unserem Körper, unserem Atem, unseren wahren Bedürfnissen und in die unbändige Freude, lebendig und voller Vertrauen zu sein. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Joe Bausch, Gangster Blues

Sie sind Mörder, Dealer, notorische Betrüger, Vergewaltiger oder haben schwere Raubüberfälle begangen. Und sie alle wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Im Knast haben sie viel Zeit, um sich mit ihren Taten auseinanderzusetzen - und irgendwann wollen sie reden: der psychopathische Serienmörder über eine eiskalte Entführung, die beiden Halbbrüder über einen fast perfekten Mord, oder der Rettungssanitäter über den Zufall, der ihn zum Verbrecher machte - mit verheerenden Folgen. Sie alle vertrauen sich Joe Bausch an und lassen ihn tief in den Abgrund ihrer Seele blicken. Die besten dieser Geschichten hat er hier aufgeschrieben. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen.

Joe Bausch, Jahrgang 1953, arbeitet als Regierungsmedizinal-direktor in der Justizvollzugsanstalt Werl und ist bekannt als Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth im Kölner Tatort.  Auch Autor des Buches'Knast'. Weitere Informationen: www.ullstein-buchverlage.de

Das Geheimnis der Langsamkeit

Wenn der Stress überhand nimmt, kann einem buchstäblich die Luft ausgehen. Die Aufgaben scheinen von Tag zu Tag zuzunehmen und die Zu-Erledigen-Listen wachsen an. Das »Funktionieren« trainieren Menschen lebenslang, aber das Anhalten, Träumen, Zur-Ruhe-Finden gehört nicht selbstverständlich auf den Übungsplan.

Doris Bewernitz kennt die Erfahrung, sich zwischen den vielen Terminen wie verloren zu fühlen. Und sie erzählt, wie sie das Geheimnis der Langsamkeit für ihr Leben entdeckt hat. Ihr Weg führt in verschiedene Momente der eigenen Lebenserfahrung, in denen die Zeit eine andere Qualität gewonnen hat. Ihre Geschichten inspirieren, sich auf die eigene Lebenskraft zu besinnen, und machen Mut, die Zeit des eigenen Lebens selbst in die Hand zu nehmen. Weitere Informationen: www.patmos.de

Nora-Maria Ellermeyer, Lebensnebel

Burnout und Depression können jeden treffen. Die Psychotherapeutin Nora-Marie Ellermayer ist eine Macherin. Studium, vier Kinder, Hausbau, Therapeutenausbildung, Promotion, Praxisgründung, ein kranker Vater: Das alles wuppt sie mit links. Scheinbar. Denn plötzlich geht nichts mehr. Sie ist erschöpft und ausgebrannt, Angst macht sich breit. Bis sie nicht mehr in der Lage ist, morgens aufzustehen, geschweige denn den Alltag oder ihren Beruf auch nur ansatzweise zu bewältigen. Sie stürzt in eine tiefe, dunkle Depression, die über ein Jahr anhält. 

In ihrem Buch berichtet sie aus zwei Perspektiven. Als Psychotherapeutin klärt sie verständlich und umfassend über Burnout und Depression auf; als Betroffene lässt sie lebendig und verständlich werden, was eine Depression für den, der sie durchsteht, bedeutet. Beeindruckend und hilfreich für alle, die mehr über Burnout und Depression wissen wollen. Weitere Informationen: www.patmos.de

Salim Alafenisch, Die acht Frauen des Großvaters – Das Kamel mit dem Nasenring – Die Feuerprobe

Drei der schönsten Romane des beduinischen Erzählers aus dem Negev. Sonderausgabe zum 70. Geburtstag von Salim Alafenisch.

Salim Alafenisch wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamele seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er Lesen und Schreiben. Nach dem Gymnasium in Nazareth und einem einjährigen Aufenthalt in London studierte er Ethnologie, Soziologie und Psychologie an der Universität Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst. Er liest seine Geschichten nicht vor, sondern erzählt sie frei. Salim Alafenisch lebt in Heidelberg.

»Es sind vielleicht auf den ersten Blick nicht die drängendsten Fragen, die der seit 1973 in Heidelberg lebende Schriftsteller stellt. Und doch dienen sie Salim Alafenisch als perfekte Vehikel, um auf anschauliche Weise Grundwerte und zentrale kulturelle Praktiken einer anderen Kultur zu vermitteln. Verpackt in einen mühelos wirkenden, freien Erzählstrom sind die Geschichten und eingeflochtenen Erläuterungen des kulturellen Mittlers Salim Alafenisch alles andere als trockene Landeskunde oder theorielastige Kulturwissenschaft – alle Erzählungen sprechen zunächst Herz und Humor an.« Süddeutsche Zeitung, München. Weitere Informaionen: www.unionsverlag.de