Martin Suter, Elefant – ein Hörbuch

Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdach­losen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tiers begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden. Verlagsinformationen: http://www.diogenes.ch

Kizilhan, Das Lied der endlosen Trockenheit

Das große Romandebüt von Jan Ilhan Kizilhan – eine fesselnde Reise in die yezidische Kultur. Der dreizehnjährige Rodi ist gerade ein Jahr alt, als seine yezidische Familie aus seiner Heimat in den kurdischen Bergen fliehen muss. Da Rodis Vater seither verschollen ist, finden er und seine Mutter Unterschlupf bei Rodis tyrannischem Onkel, der in einem yezidisch-kurdischen Dorf in der Türkei lebt. Dort lernt der Junge nicht nur die strikten Regeln seiner Religion in all ihrer Widersprüchlichkeit kennen, sondern erlebt auch hautnah die grausame Unterdrückung der Yeziden inmitten der islamischen Welt.

Doch die Freundschaft zu der alten yezidischen Erzählerin Hazal gibt Rodi Halt und lässt ihn immer wieder gegen die strengen Regeln der Ältesten aufbegehren. Als das Dorf schließlich von einer langen Dürre bedroht wird, taucht wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller alter Mann auf. Ist er einer der sagenhaften yezidischen Wunderheiler? Und was hat er mit der mythischen Geschichte von Gilgamesh zu tun, mit der die alte Hazal Rodi in ihren Bann gezogen hat?

Jan Kizilhans Romandebüt ist eine ebenso faszinierende wie authentische Reise in die yezidische Kultur und gibt tiefe Einblicke in das Schicksal einer religiösen Gemeinschaft, die nicht erst seit dem Vormarsch des IS unter massiver Verfolgung, Diskriminierung und Ausgrenzung zu leiden hat. Weitere Informationen: http://www.europa-verlag.com

 

Institut50plus: »Zwischen Gehorsam und Rebellion – Eine verbotene Liebe«

Zwischen Gehorsam und Rebellion: Eine verbotene Liebe führt die Heilerin Leah bis vor den Thron der Pharaonen. Der neue Roman der Bestsellerautorin Barbara Wood entfaltet große Gefühle vor den Sehnsuchtsorten der Welt.

Leah möchte eine gehorsame Tochter sein. Sie soll den mächtigsten Kaufmann von Ugarit heiraten. Im Geheimen liebt sie jedoch David, den Kämpfer und Schriftgelehrten. Er lehrt Leah die Schrift-zeichen, die er erfunden hat, damit sie ihre Heilrezepte aufzeichnen kann. Doch dann wird Leah entführt. Verzweifelt folgt David ihrer Spur, und beide geraten in den Eroberungszug der Ägypter.

Als Gefangene werden sie vor den Pharaonenthron gebracht. Im Angesicht der Sonnenkönigin Hatschepsut müssen Leah und David ihre Fähigkeiten beweisen – oder mit dem Leben bezahlen. Weitere Informationen: http://www.fischerverlage.de

Institut50plus: Die Möwe Jonathan: »Neugierig und hungrig auf die Weite des Meeres und des Himmels.«

Die Möwe Jonathan ist anders als ihre Artgenossen: Neugierig und hungrig auf die Weite des Meeres und des Himmels. Jonathan will alles lernen, erfahren und verstehen. Er ist verliebt ins Fliegen – und in die Freiheit. Das verstößt gegen die Tradition der Möwensippe und Jonathan wird vom Ältestenrat verbannt. Doch wäre er nicht die Möwe Jonathan, wenn er nicht so leidenschaftlich an seinen Zielen festhielte. Diese poetische Fabel ist ein Aufruf – unsere Träume und Sehnsüchte nicht aus den Augen zu verlieren.

Richard Bach, 1935 in Oak Park, Illinois, geboren, entdeckte seine Liebe zur Fliegerei bereits mit siebzehn Jahren. Mit achtzehn wurde er zum Jetpiloten ausgebildet. Er war Schauflieger und Fluglehrer und publizierte Hunderte von Aufsätzen über seinen mit Leidenschaft ausgeübten Beruf, bis er mit seinem ersten Buch, Die Möwe Jonathan, einen weltweiten Erfolg errang. Weitere Informationen: www.ullsteinbuchverlage.de

Rafik Schami: »Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte«

Ein Mann, der keine Geschichten erzählen kann, riskiert, von seiner Frau verkauft zu werden – dies ist eine der Lektionen, die der sieben-jährige Rafik bei einem der gemein-samen Basarbesuche von seinem Großvater lernt. Für ihn war dieses Erlebnis so prägend, dass er beschloss, künftig »Frauen immer Geschichten zu erzählen, damit sie mich nicht verkaufen«.

In elf Erzählungen, die zu seinen persön-lichsten gehören, entführt Rafik Schami seine Leser in das Damaskus seiner Kindheit: in die Kaffeehäuser, vor das Radiogerät, in dem Abend für Abend, tausendundeine Nacht lang, Scheherazade nicht nur den König in ihren Bann zieht, auf den Basar, zu den Friseuren und in die Hinterhöfe – überall hin, wo erzählt wird. Hier begann der Weg des Erzählers Rafik Schami, der ihn bislang neunmal um die Erde geführt hat. Weitere Informationen: www.dtv.de

Ringelnatz: »Mal unverschämt-frivol, mal polternd, närrisch und ,knallvergnügt’, dann wieder tiefsinnig-betrübt«

So skurril wie sein Kunstname
,Ringelnatz’ sind auch die Verse des Dichters, der mit eigentlichem, weniger poetischem Namen Hans Bötticher hieß: Mal unverschämt-frivol, mal polternd, närrisch und ,knallvergnügt’, dann wieder tiefsinnig-betrübt nehmen sie die kleinen Dinge des Lebens – eine Zwirnsrolle, eine Seifenblase, ein Stäubchen oder einen Floh –, aber auch das ,Menschlich-Allzu-menschliche’ ins Visier: Liebe, Laster, erfüllte und enttäuschte Sehnsüchte.

Trotz aller Brandbreite macht die Gedichte Eines unverwechselbar: Sie sind ein zärtlich-lustvolles Bekenntnis zur Diesseitigkeit, geschrieben in einer Sprache, die ebenso wunderschön geringelt ist wie die Seepferdchen, denen dieser unvergleichliche Dichter seinen Namen entlehnte.

In der vorliegenden Anthologie sind versammelt: Kinder-Verwirr-Buch, Turngedichte, Kuttel Daddeldu oder das schlüpfrige Leid und andere mehr. Weitere Informationen: www.marixverlag.de

Tucholskys Erzählungen Rheinsberg. »Ein Bilderbuch für Verliebte und Schloß Gripsholm«

Sie gilt als das Urgefühl des Men-schen und gerade die Schriftsteller versuchen sich ihr mit der Intensi-tät des Wortes punktuell zu nähern: die Liebe. Nur wenigen gelingt dies jedoch mit der verspielt-melancho-lischen Leichtigkeit eines Kurt Tucholsky. Die hier versammelten Erzählungen Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte und Schloß Gripsholm. Eine Sommergeschichte gleichen Pastellzeichnungen, die mit schlichten Strichen ein ganzes Universum entstehen lassen, des-sen Bildkraft unerwartet fasziniert und dessen verborgene Sehnsucht gerade deswegen bezwingt, weil sie in der vordergründigen Unschein-barkeit der Farben zugleich enthalten und gestillt ist.

„In der heutigen Zeit Liebe? Lieben Sie? Wer liebt denn heute noch?“ (Kurt Tucholsky) Seit Menschengedenken ist sie die Gretchenfrage, Künstler versuchen sie in Wort, Bild und Ton zu ergründen. Tucholskys Erzählungen Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte und Schloß Gripsholm. Eine Sommergeschichte bleiben dem Leser jedoch gerade deshalb in Erinnerung, weil sie sich ihm nicht dadurch aufdrängen, dass sie den Anspruch erheben, das Rätsel der Liebe lösen zu wollen.

Auf diese Weise schaffen sie einen Raum, der es ihnen erlaubt, die Liebe zu veranschaulichen: ihre unstillbare Sehnsucht nach dem nie zu Befriedigen-den, ihre neckisch-frivole Saumseligkeit, aber auch ihre unergründlichen Wünsche und destruktiven Begierden. Weitere Informationen: www.marixverlag.de

Rafik Schami: »Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte«

»Êin Mann, der keine Geschichten erzählen kann, riskiert, von seiner Frau verkauft zu werden – dies ist eine der Lektionen, die der sieben-jährige Rafik bei einem der gemein-samen Basarbesuche von seinem Großvater lernt. Für ihn war dieses Erlebnis so prägend, dass er beschloss, künftig »Frauen immer Geschichten zu erzählen, damit sie mich nicht verkaufen«.

In elf Erzählungen, die zu seinen persön-lichsten gehören, entführt Rafik Schami seine Leser in das Damaskus seiner Kindheit: in die Kaffeehäuser, vor das Radiogerät, in dem Abend für Abend, tausendundeine Nacht lang, Schehera-zade nicht nur den König in ihren Bann zieht, auf den Basar, zu den Friseuren und in die Hinterhöfe – überall hin, wo erzählt wird. Hier begann der Weg des Erzählers Rafik Schami, der ihn bislang neunmal um die Erde geführt hat. Weitere Informationen: www.dtv.de

Nordirland: »Ein Requiem für Unschuld und Unglück«

Robert McGladdery, der letzte Mann, der 1961 in Nordirland gehängt wurde, war angeklagt des Mordes an einer Neunzehnjährigen. Er beteuerte seine Unschuld, bis er überraschend, am Abend vor seiner Hinrichtung, ein Geständnis ablegte. Ein Geständnis, dessen Wahrhaftigkeit bis heute zweifelhaft ist.

McNamee spürt einem Geschehen nach, das nie eindeutig geklärt wurde. Sein Interesse gilt ebenso der Aufdeckung eines spektakulären Justizirrtums wie der Anatomie einer Gesellschaft, die einen solchen Irrtum erst möglich macht. Halb Fallstudie, halb Fiktion, ist dies eine Expedition in ein menschliches und soziales Drama.

Nordirland, ein dunkler Planet, Brachland einer verlorenen Gesellschaft, die dem Filz in Verwaltung, Justiz, Regierung und Klerus nichts entgegenzusetzen weiß. Weitere Informationen: www.dtv.de

Elsas Küche: »Elsa und das Rezept ihres Lebens«

Die ›Tulpe‹, das einzige gehobene Restaurant in Delibab, ist ein voller Erfolg. Elsa, die Chefin, genießt gesellschaftliches Ansehen und finanzielle Sicherheit, am Abend liegen ihr die Gäste zu Füßen, nachts teilt sie das Bett mit einem Liebhaber.

Und dennoch: Glück schmeckt anders. Elsa beschließt, sich um die ›Silberne Suppenkelle‹, die höchste gastrono-mische Auszeichnung Ungarns zu bemühen. Auf dem Weg zur Starköchin jedoch kommt ihr allerhand in die Quere: eine junge talentierte Konditorin, eine Bande kleiner Roma-Kinder und vor allem der hochanspruchsvolle Gaumen eines einsamen Restaurantkritikers …

Elsa träumt davon, aus den Zutaten des Lebens ein feineres Gericht zu erschaffen. Fingerspitzengefühl ist dabei jedoch nicht immer ihre Stärke. Und so schmeckt das Leben mitunter bitter – bis sie begreift, dass das, was wir haben, manchmal schon das Glück ist. Weitere Informationen: www.dtv.de