Schleswig-Holstein Musik Festival: JazzBaltica 2012

JazzBaltica 2012 ist zu neuen Ufern aufgebrochen: Nach 21 Jahren zog das Festival von Salzau an das Ufer der Ostsee, auf das Gelände der Niendorfer Evers-Werft in der Gemeinde Timmendorfer Strand.

Rund 8.500 Besucher (2011 kamen knapp 6000 Besucher nach Salzau) folgten dem Ruf des neuen künstlerischen Leiters Nils Landgren: „Komm mit ans Meer!“ – und begeisterten sich für die Konzerte in Husum und Niendorf und feierten – unter anderem auch bei den 11 Veranstaltungen des kosten-freien Rahmenprogramms – die 22. Ausgabe des renommierten Jazzfestes. Heute, am Sonntag, 1. Juli geht JazzBaltica 2012 mit der Night Stage am Sonntag und der 31-jährigen Saxophonistin Nicole Johänntgen erfolgreich zu Ende.

Nils Landgrens Fazit: „JazzBaltica am Meer: Drei Tage lang schönes Wetter, tolle Mitarbeiter, wunderbare Musik und ein fantastisches Publikum. Was kann man sich mehr wünschen. Ich kann nur sagen: Dankeschön und Auf Wiedersehen im nächsten Jahr in Niendorf!“

Nils Landgren setzte als neuer künstlerischer Leiter neue Impulse. Wie kein Zweiter steht der schwedische Posaunist für Jazz aus dem Baltischen Raum, und auch als Künstler ist er JazzBaltica seit Jahren eng verbunden. Ganz in diesem Sinne konzipierte Landgren das Programm als eine Art Rückbesin-nung auf die ursprüngliche Idee des Festivals: den musikalischen Austausch zwischen Künstlern der Ostseeregion.

Und so trafen sich vom 29. Juni bis zum 1. Juli bei JazzBaltica 2012 skandinavische, polnische und deutsche Künstler. Trotz Neubeginns und neuen Orts gab es auch ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, wie mit Rolf Kühn & Tri-O und special guest Louis Sclavis und in einem Sonderkonzert mit der amerikanischen Jazzikone Herbie Hancock. Weitere Informationen: www.shmf.de

Schleswig-Holstein Musik Festival: »Musikfeste auf dem Lande 2012«

Wer an Schleswig-Holstein denkt, der denkt an leuchtend gelbe Rapsfelder, saftgrüne Wiesen, auf denen zufriedene Kühe genüsslich weiden, oder an prachtvolle Gutsanlagen und Herrenhäuser, deren malerische Parks zum Verweilen einladen. Diese idyllische Stimmung bildet jeden Sommer die Kulisse für ein Ereignis, zu dem Tausende von Konzertbesuchern anreisen: die Musikfeste auf dem Lande.


Duo Seidenstrasse ©Lothar Potnek

Wenn in Emkendorf, Pronstorf, Stocksee, Wotersen oder Hamburg-Marmstorf wieder gastfreundlich die Tore geöffnet werden und Familien ihre bunten Picknickdecken ausbreiten, dann heißt es: große Musik in ungezwungener Atmosphäre genießen. So locker treffen sich Publikum und Künstler selten. Nicht nur die Stars von morgen, sondern auch namhafte Musiker der Klassikszene freuen sich jedes Jahr, hier einen Abstecher zu machen. Landpartie, Familienausflug, Musikgenuss – das sind die Musikfeste auf dem Lande.

Die fünf Musikfeste auf dem Lande 2012 bieten mit nun jeweils 7 Konzerten auch in diesem Jahr etwas für jeden Musikgeschmack. Sei es Obsthalle, Reithalle, Kuhstall, Scheune oder Holzhalle, auch die wunderschönen Spielstätten stellen in ihrer Einzigartigkeit den Besucher vor die Qual der Wahl. Vom 14. Juli bis zum 12. August heißen Stocksee, Pronstorf, Emkendorf, Hamburg-Marmstorf und Wotersen die Besucher willkommen, um, umrahmt von viel Musik, ein ganz besonderes Wochenende zu verbringen. Nicht nur das musikalische Programm ist abwechslungsreich, auch die auftretenden Künstler bilden einen bunten Reigen aus hochkarätigen Stars des Hauptprogramms und großartigen jungen Talenten.

Der Länderschwerpunkt China zieht sich mit unterschiedlichen Projekten durch alle Musikfestprogramme. Traditionell werden die kleinen Konzertbesucher musikalisch betreut, während die Erwachsenen das Konzert genießen. Die Kindermusikwerkstatt begeistert seit Jahren den Nachwuchs mit ihrer besonderen spielerischen Art, die Kinder an die Musik heran zu führen, an jedem Wochenende in den Konzertblöcken A und C. Der Musikalische Nachschlag am Samstagabend gehört mittlerweile dazu wie die Kindermusikwerkstatt oder das Picknick. Direkt im Anschluss an das letzte Konzert können Publikum, Musiker und Festivalmitarbeiter den Musikfesttag bei Gesprächen und Live-Musik in der Musikfestgastronomie auch in diesem Sommer entspannt ausklingen lassen.

Traditionell werden die kleinen Konzertbesucher musikalisch betreut, während die Erwachsenen das Konzert genießen. Die Kindermusikwerkstatt begeistert seit Jahren den Nachwuchs mit ihrer besonderen spielerischen Art, die Kinder an die Musik heran zu führen, an jedem Wochenende in den Konzertblöcken A und C. Der Musikalische Nachschlag am Samstagabend gehört mittlerweile dazu wie die Kindermusikwerkstatt oder das Picknick. Direkt im Anschluss an das letzte Konzert bei Gesprächen und Live-Musik in der Musikfestgastronomie können Publikum, Musiker und Festivalmitarbeiter den Musikfesttag auch in diesem Sommer entspannt ausklingen lassen. Karten sind über die SHMF-Kartenzentrale erhältlich: Tel. 0431-23 70 70, Fax: 0431-23 70 711, E-Mail: bestellung@shmf.de und www.shmf.de

Berliner Philharmoniker: »Das Lied von der Erde« – Menschlichkeit und Intensität«

Nach dem Erfolg seiner gewaltigen Achten Symphonie wandte Gustav Mahler sich einem überraschend dezenten Werk zu: dem Lied von der Erde, das gerade wegen seines zurückhaltenden Ausdrucks Menschlichkeit und Intensität ausstrahlt. Mehrfach haben Kompo-nisten versucht, den intimen Habi-tus des Lieds durch Bearbeitungen für Kammerorchester zu steigern. Ein solches Arrangement von Glen Cortese hat Sir Simon Rattle in die-sem Mitschnitt mit der Orchester-Akademie der Berliner Philharmo-niker interpretiert.

Die Orchester-Akademie ist die Talentschmiede der Berliner Philharmoniker. Junge Musiker werden hier nach Abschluss ihres Studiums zwei Jahre lang von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auf die Arbeit im Orchester vorbereitet. Zahlreiche Absolventen wurden später in die Berliner Philharmoniker übernommen. So trägt die vor vierzig Jahren von Herbert von Karajan initiierte Akademie wesentlich dazu bei, die musikalische Kontinuität des Orchesters zu sichern. Zu den besonderen Terminen im Kalender der Akademie zählen Konzerte wie diese, in denen sich Chefdirigent Sir Simon Rattle selbst dem philharmonischen Nachwuchs widmet.

Das Konzert gehörte zu einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen die Berliner Philharmoniker den 85. Geburtstag von Hans Werner Henze im Juli 2011 zelebrierten. Der Komponist war an diesem Abend mit seinem Zweiten Violinkonzert vertreten, mit dem philharmonischen Konzertmeister Guy Braunstein als Solist. Das Werk basiert auf einem Gedicht von Hans Magnus Enzensberger, das sich ironisch mit der Figur des Freiherrn von Münch-hausen auseinandersetzt – und in einer tieferen Schicht mit dem Scheitern der Weltrevolution. Entsprechend gibt sich auch das Konzert: als komisch-verzweifeltes Verwirrspiel, in dem permanent Erwartungen geweckt und enttäuscht werden. Das Konzert steht ab sofort im Archiv der Digital Concert Hall zum Abruf bereit. Weitere Informationen: http://www.berliner-philharmoniker.de

Laeiszhalle und Elbphilharmonie: »Hören, was im Mai 2012 kommt!«

Die Klaviermusikfreunde kommen im Mai einmal mehr auf ihre Kosten: Gemeinsam mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Riccardo Chailly gastiert Hélène Grimaud mit Ravels Erstem Klavierkonzert am 10. Mai im Großen Saal. Ebenfalls auf dem Programm der Leipziger: Mahlers Vierte Symphonie.

Am 16. Mai folgt der französische Tastenstar David Fray mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter dem Dirigat von Trevor Pinnock. Am 22. Mai schließlich präsentieren die Elbphilharmonie Konzerte im Rahmen der Reihe »Rising Stars« einen Abend mit der temperamentvollen georgischen Pianistin Khatia Buniatishvili im Kleinen Saal.

Wenn Sie das Besondere lieben, sollten Sie sich den 19. Mai von 17:00 bis ca. 24:00 Uhr vormerken: Sie sind herzlich zu einem »Symposion« – einem Gelage mit Neuer Musik, ausgewählten Weinen, köstlichen Häppchen und anregender Konversation auf Kampnagel eingeladen. Nähere Informationen dazu finden Sie auf Seite 19 des Monatsprogramms.

Am 25. Mai schließlich präsentieren die Hamburger Symphoniker ein Filmkonzert unter der Leitung von Stefanos Tsialis: »Der General« – der legendäre Stummfilm von und mit Buster Keaton aus dem Jahr 1926. Die Laeiszhalle wird zum Kinosaal! Weitere Informationen: http://www.elbphilharmonie.de

Philharmonisches Orchester Heidelberg und Viviane Hagner am 8. Juli in der Festspielscheune Ulrichshusen

Nicht nur mit seinen Orchestern in Wien und Heidelberg reißt er die Zuhörer zu nicht enden wollendem Applaus hin – auch bei den Festspielen MV begeisterte Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor, Cornelius Meister, das Publikum und uns derart, dass wir ihm den einmaligen Dirigentenpreis 2011 verliehen haben.


Viviane Hagner, Foto: (c) Bernd Lasdin
Dass er seinem Namen am Pult alle Ehre macht, zeigt er nun erneut in Ulrichshusen mit seinem Philharmonischen Orchester Heidelberg. Gemeinsam mit unserer Preisträgerin Viviane Hagner widmet er sich Mendelssohn Bartholdys e-Moll-Konzert für Violine und Orchester sowie Griegs Peer Gynt-Suiten – Inbegriffe der romantischen Orchestermusik und mit Sicherheit ein herausragendes Konzerterlebnis!

Vom 9. Juni bis 9. September gibt es bei der 23. Saison der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 125 hochkarätig besetzte Konzerte zu erleben. In Kirchen und Gutshäusern, Klöstern und Schlössern, Industriegebäuden und Scheunen musizieren Solisten von Weltrang wie die herausragenden Pianisten Hélène Grimaud, Bruno Leonardo Gelber und Boris Berezovsky, die Sängerin Anne Sofie von Otter, die Festspielpreisträger Daniel Hope, Julia Fischer, Alice Sara Ott, Viviane Hagner und Daniel Müller-Schott, bedeutende Orchester wie das NDR Sinfonieorchester unter Krzysztof Urbánski, das City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons, die Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz, das Konzerthausorchester Berlin unter Iván Fischer, das Helsinki Philharmonic Orchestra unter John Storgårds, die Dresdner Philharmonie unter Michael Sanderling, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski und das hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi, sowie die Stars von morgen in der Reihe „Junge Elite“. Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de

Dresden: Benefizkonzert des Bundespräsidenten: »Wellcome«, einem Projekt zur Unterstützung junger Familien

Am 10. Juni 2012 lädt Bundespräsi-dent Joachim Gauck zum Benefiz-konzert des Bundespräsidenten mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann in die Semper-oper ein. Der Benefizerlös kommt »Wellcome«, einem Projekt zur Unterstützung junger Familien, zu. Auf dem Programm des Benefizkonzerts steht die achte Symphonie von Anton Bruckner. Mit dem Dirigat dieses Gipfelwerks der romantischen Symphonik eroberte Thielemann im September 2009 die Herzen der Staatskapelle wie auch des Dresdner Publikums. Nur kurze Zeit später wählten ihn die Musikerinnen und Musiker der Staatskapelle zu ihrem neuen Chefdirigenten.

Die Konzertreihe »Benefizkonzert des Bundespräsidenten« wurde 1988 von Bundespräsident Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen. Seit 2006 findet sie reihum in den Bundesländern statt. Der Bundespräsident würdigt mit dieser Konzertreihe die reiche Orchesterlandschaft in unserem Land und macht deutlich, dass jede Region Deutschlands durch ihre Kultur und Geschichte einen ganz besonderen Charakter und eine ganz besondere Prägung besitzt.

Karten für das Benefizkonzert des Bundespräsidenten sind ab heute zum Preis von 13 Euro bis 90 Euro in der Schinkelwache am Theaterplatz erhältlich. Im Anschluss an das Konzert laden Bundespräsident Joachim Gauck und der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, zu einem gemeinsamen Empfang in der Semperoper ein. Weitere Informationen: www.staatskapelle-dresden.de

Erster »Festspielfrühling Rügen«: Fauré Quartett und Festspiele MV: »Alle Erwartungen übertroffen!«

An diesem Wochenende geht der erste „Festspielfrühling Rügen“ mit großem Erfolg zu Ende. Sämtliche Konzerte waren so gut wie ausverkauft, mit rund 3.200 verkauften Karten für die insgesamt 13 Veranstaltungen wurde eine volle Auslastung erreicht. Unter der Künstlerischen Leitung des Fauré Quartetts begeisterten u. a. Alfred Biolek, der Pianist Martin Stadtfeld, der Klarinettist Matthias Schorn und die Sängerin Stella Doufexis das Publikum. Der Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Matthias von Hülsen, und das von ihm mit der Künstlerischen Leitung betraute Fauré Quartett sind sich einig: „Die Premiere des Festspielfrühlings war ein absoluter Erfolg und hat alle unsere Erwartungen übertroffen!“


Fauré-Quartett, Foto: (c) Monika Lawrenz

Restkarten gibt es noch für den „Karneval der Tiere“, gelesen von Sky du Mont (Samstag, 24.03., 19.30 Uhr), und den „Festspiel-Kehraus“ (Sonntag, 25.03., 11.00 Uhr; beide im Marstall Putbus), mit dem sich das Fauré Quartett und andere Musiker von der Insel verabschieden – bis zum nächsten Jahr: Beim zweiten „Festspielfrühling Rügen“ 2013 rückt das Fauré Quartett den Komponisten und Rügen-Liebhaber Johannes Brahms in den Mittelpunkt eines hochkarätigen Kammermusik-Programms, das die Festspiele MV im Juli 2012 veröffentlichen. Der Termin wird demnächst bekannt gegeben. Die vier Musiker können ihre Rückehr nach Rügen kaum erwarten: „Wir sind absolut überwältigt! Die persönliche Atmosphäre, das großartige Wetter, das aufmerksame und begeisterungsfähige Publikum – es hat einfach alles gestimmt. Wir freuen uns jetzt schon auf den zweiten Festspielfrühling, für den die Planungen auf Hochtouren laufen.“

Matthias von Hülsen: „Kammermusikliebhaber aus ganz Deutschland, und sogar aus Holland und Schweden sind für den ‚Festspielfrühling’ nach Rügen gereist und haben die Insel von ihrer besten Seite kennengelernt. Unser Konzept ist voll aufgegangen: Die neuen Formate wie ein Wellness-Konzert, die Verbindung der musikalischen Werke des Abends mit Projektionen von entsprechenden Bildern, die Illumination der Spielstätten und vor allem die ‚Zugaben’ mit persönlichen Gesprächen und Spontanauftritten der Musiker haben das Publikum wie die Künstler geradezu berauscht. Auch die Rügener Hoteliers sind sehr zufrieden. Ich danke allen Beteiligten und Unterstützern, die zum Gelingen beigetragen haben!“

Für den Festspielfrühling reisten rund 35 Prozent der Besucher aus anderen Bundesländern – vor allem Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein – auf die Insel. 65 Prozent der Konzertbesucher kamen aus Mecklenburg-Vorpommern, davon wiederum ca. ein Drittel von Rügen. Erstmalig hatten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in 13 Partnerhotels auf Rügen Arrangements aus Konzertkarten und Hotelübernachtungen angeboten, die mit mehr als 100 Buchungen sehr gut angenommen wurden. Darüber hinaus verzeichneten die Hoteliers auf Rügen zahlreiche weitere Gäste, die den „Festspielfrühling“ zum Anlass für einen Aufenthalt auf der Insel nahmen.

Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Rhapsody in School“ besuchten das Fauré Quartett und andere Musiker beim Festspielfrühling rund 200 Schüler von der 3. bis zur 12. Klasse in vier Rügener Schulen und beantworteten ihre Fragen zur klassischen Musik und zum Beruf des Musikers. Ausgebucht war der Meisterkurs für auf hohem Niveau musizierende Laien, in dem das Fauré Quartett vier Ensembles aus ganz Deutschland unterrichtete.

Bereits im Sommer kehren die Festspiele MV mit insgesamt 12 Konzerten zurück auf die Insel: Im Rahmen des „Fokus Dänemark“ verleiht Schauspielerin Corinna Harfouch im Kurhaus-Saal in Binz der „Kleinen Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen ihre Stimme (20.06.). Im Marstall Putbus spielt die Pianistin Alice Sara Ott mit Paavo Järvi und dem hr-Sinfonieorchester das erste Klavierkonzert von Franz Liszt (30.08.). Vielversprechende Nachwuchskünstler sind vom 08. August an jeden Mittwoch Abend bei den „Junge Elite“-Konzerten auf dem Jagdschloss Granitz zu hören.

Karten für die letzten Konzerte des Festspielfrühlings gibt es nur noch an der Abendkasse, die eine Stunde vor Konzertbeginn öffnet. Die Abendkassengebühr beträgt 2,- Euro pro Karte. Das Programm, alle weiteren Informationen sowie Karten für die Konzerte der Sommersaison vom 9. Juni bis 9. September sind im Internet unter www.festspiele-mv.de, telefonisch unter 0385 – 591 85 85 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Institut50plus: »Villa Gast in Dresden – Bed & Breakfast – Kulturwege«

»Wir denken zurück an den Start Bed & Breakfast in der Villa Gast im letzten Sommer, auf heitere Tage und Stunden mit unseren Gästen auf der Terrasse, am Küchentisch und im Garten«, so Thekla Twietmeyer, die Leiterin des Hauses. Zusätzlich zur gepflegten Unterkunft bietet die Villa Gast anspruchsvolle und vielseitige Kulturprogramme.

Im Februar dieses Jahres fand ein erster musikalische Salon mit Sängern des Dresdner Kammerchores statt. Weitere kulturelle Höhepunkte in Dresden sind in diesem Jahr die Ausstellungen „500 Jahre Sixtinische Madonna“, die gerade eröffnet wurde, und „Atlas“ im Albertinum. Hier sind Foto-grafien nicht veröffentlichter Werke von Gerhard Richter zu sehen.

Christian Thielemann wird im September sein Amt als Kapellmeister der Sächsi-schen Staatskapelle mit Eröffnungskonzerten antreten. Die Musikfestspiele Dresden versprechen weitere musikalische Höhepunkte im Mai und Juni, im August folgt das kleine, aber feine Moritzburg Festival. Weitere Informationen und Dresden-Ereignisse 2012: www.villagast.com

folkBALTICA: »Viel Seele und ungebremste Tanzwut«

Die Hamburg Klezmer Band ist eines der führenden Ensembles dieses Genres. Sie war schon Gast bei nahezu allen wichtigen Klezmerfestivals in Nordamerika und Europa. Allein schon die Herkunft der fünf professionellen Gruppenmit-glieder ist „perfekt“: Deutschland, Russland und Ukraine.

Gemeinsam verbinden sie ihre Liebe zu jiddischer Musik mit anderen osteuropä-ischen Kulturen, spielen ein äußerst vielseitiges und abwechslungsreiches Programm mit jüdischer, moldawischer, ukrainischer und rumänischer Musik, tief verwurzelt und hochvirtuos, mit viel Seele und ungebremster Tanzwut.

Megen sjæl og uhæmmet dansegalskab. Dette Klezmer Band fra Hamborg er et af genrens førende ensembler. De har gæstet stort set alle de vigtigste klezmer-festivals i Nordamerika og Europa. Bandets fem professionelle musikere kommer fra så forskellige lande som Tyskland, Rusland og Ukraine, en ”perfekt” blanding. Det samlende element er bandmedlemmernes dybe kærlighed til jødisk musik, i samspil med musikken fra andre østeuropæiske kulturer. Hamburger Klezmerband spiller et meget alsidigt og afvekslende program, med jødisk musik, moldavisk, ukrainsk og rumænsk musik, dybt forankret i traditionerne, virtuost fremført med megen sjæl og uhæmmet dansegalskab.

Veranstaltungen: 11. Mai 2012 Flensburg, Volksbad, 23.00 Uhr. Künstler: Mark Kovnatskiy: Violine, Stanislav Dinerman: Akkordeon, Kateryna Ostrovska: Gesang, Pandeiro, Cajon. Michael Manevitch: Tuba, Posaune, Bariton und Tenor Saxophon, Raphael Becker-Foss: Schlagzeug, Perkussion. Weitere Informationen: www.folkbaltica.de

folkBALTICA: »Tulja – das weltweit einzige Folk-Flötentrio«

Dieses Trio bietet die einmalige Chance, die sonst so geigenorientierte Skandi-navische Folkmusik im Klang unterschiedlicher Flöten zu erleben. Dem Folk-musikstudiengang an der Carl Nielsen Akademie in Odense, wo Annmarie Grams aus Flensburg als erste Deutsche einen Hochschulabschluss macht, sei Dank! Wenn die 7 Flöten entfesselt werden, erwartet den Zuhörer eine ab-wechslungsreiche Reise vorbei an den dänischen Inseln und den schwedischen Wäldern zu den Sümpfen, wo der Teufel sein Unwesen treibt.

Verdens eneste Folk-fløjtetrio. Denne trio tilbyder en enestående mulighed for at opleve den ellers så violinorientere skandinaviske folkemusik, i et klangunivers, skabt udelukkende af forskellige fløjter. Det kan man takke folkemusiklinien ved Syddansk Musikkonservatorium & Skuespillerskole for, her er Annmarie Grams fra Flensborg nemlig den første tyske studerende! Når pigernes 7 fløjter kommer i spil, kan tilhørerne forvente en afvekslende musikalsk rejse, som fører forbi de danske øer, de svenske skove og moser hvor djævelen driver sit værk.

Veranstaltungen: 10. Mai 2012 Neukirchen, Kirche am Meer, 20.00 Uhr, 11. Mai 2012 Flensburg, Duborg Skolen “Müller Musik” 20.00 Uhr, 12. Mai 2012 Langballig-Unewatt, Landschaftsmuseum, 15.30 Uhr, 13. Mai 2012 Schleswig, St. Johannis Kloster, 15.30 Uhr. Künstler: Annmarie Grams: Querflöte, Altquerflöte, Bassflöte, Anni Petry: Querflöte, Altquerflöte, Bassflöte, Nina Veng: Querflöte, Altquerflöte, Seljefløyte. Weitere Informationen: www.folkbaltica.de