Opernfestspiele in Savonlinna

Das Festival hat sich zu einer der weltweit bekanntesten Kulturveranstaltungen Finnlands entwickelt. Wie Aino Ackté es ausdrückte: „Eine hochwertige Opernaufführung in der romantischen, mittelalterlichen Burg in der Mitte einer Seenlandschaft ist ein einzigartiges – und deshalb auch ein unvergessliches Erlebnis.“

Mit der Oper „Burg im Wasser“ des Komponisten Aulis Sallinen, in Chronikform aufgebaut, basierend auf der gleichnamigen Gedichtsammlung des Lyrikers Lassi Nummi, begehen die Savonlinna Opernfestspiele 2017 würdevoll das 100. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung Finnlands.

 

 

Semperoper Dresden – Premiere »Doktor Faust«

Premiere »Doktor Faust« am 19. März . 92 Jahre nach der Dresdner Uraufführung kehrt »Doktor Faust« von Ferruccio Busoni in der Regie von Keith Warner an die Semperoper zurück. In der Neuinszenierung wird der Mythos um den Wissenschaftler Faust aufgespürt, der sich vom Mittelalter bis in die Gegenwart spinnt und den um Erkenntnis ringenden Gelehrten in einer Reise durch 500 Jahre immer wieder mit der Frage nach seiner eigenen Identität konfrontiert: im Kampf mit dem Selbst, im Kontext einer Gesellschaftsordnung und in der Auseinandersetzung mit metaphysischen Erfahrungen. Weitere Informationen: http://www.semperoper.de

350 Jahre Operngeschichte in Dresden

Am 27. Januar 2017 jährt sich die Eröffnung des ersten Opernhauses in Dresden zum 350. Mal. Der erste Vorgängerbau der Semperoper wurde an diesem Januartag 1667 feierlich eröffnet. Die Semperoper lädt zusammen mit dem Dresdner Geschichtsverein am 25. Februar zu einem Kolloquium ein, das die Geschichte der Oper in Dresden resümiert. Die Opernkunst hat in Dresden eine lange Tradition: Vor 350 Jahren wurde am 27. Januar 1667 der erste Vorgängerbau der Semperoper, das »Churfürstliche Opernhaus am Taschenberg« – auch bekannt als »Klengelsches Opernhaus« (nach dem Entwurf des sächsischen Oberlandbaumeisters Wolf Caspar von Klengel benannt) –, feierlich mit Giovanni Andrea Moneglias »I Teseo« eröffnet.

Zu Musiktheateraufführungen kam es bereits vierzig Jahre vor diesem historischen Datum, als der Komponist Heinrich Schütz 1627 »Dafne« während einer Fürstenhochzeit auf Schloss Hartenfels bei Torgau mit Dresdner Sängern und Musikern uraufführte. Als Kapellmeister leitete Schütz die Dresdner Hofkapelle, deren Gründungsdatum auf 1548 zurückzuführen ist, und war mit ihr für die Musik am Hofe verantwortlich: geistliche wie weltliche Musik zu unterschiedlichen Anlässen wie Unterhaltung, Feierlichkeiten, Gottesdiensten oder zur politischen Repräsentation. Er lebte allerdings nur bis 1657 in Dresden und erlebte die Eröffnung des »Klengelschen Opernhaus« als drittes festes Opernhaus in Nord-Europa nach Wien und München nicht. Bereits 1707 wurde auf Geheiß Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) das Klengelsche Opernhaus zu einer katholischen Hofkapelle umgebaut – der Regent war ein paar Jahre zuvor zum Katholizismus konvertiert. Die Opern- und Ballettaufführungen fanden vorrübergehend auf einer provisorischen Bühne im Riesensaal des Schlosses statt.

In Vorbereitung auf anstehende Vermählungsfeierlichkeiten wurde 1718 der Grundstein eines neuen festen Opernhauses gelegt. Die italienischen Baumeister Alessandro und Girolamo Mauro errichteten unter Mitwirkung von Matthäus Pöppelmann und Balthasar Permoser (den beiden Schöpfern des Dresdner Zwingers) in nur einem Jahr das »Große Opernhaus am Zwinger«. Das Dreirangtheater, das bis zu 2000 Besucher fasste und damit zu einem der größten und schönsten europäischen Operngebäuden gehörte, wurde am 3. September 1719 mit Antonio Lottis Oper »Giove in Argo« eröffnet. Unter dem Kurfürsten Friedrich August II. und der Leitung von Johann Adolph Hasse erlebte die Opernkunst in Dresden eine Blütezeit. Etwa fünfzig Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Opernhaus nur noch als Ball- und Konzertsaal genutzt. Felix Mendelssohn Bartholdy dirigierte hier 1843 sein Oratorium »Paulus« und Richard Wagner am 5. April 1846 seine denkwürdige Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie. 1849 brannte das Große Opernhaus am Zwinger während des Dresdner Maiaufstands ab und wurde danach nicht wieder errichtet.

Bereits 1755 ließ der Impresario Pietro Moretti in der Nähe des Zwingers ein weiteres Opernhaus errichten: das »Moretti-Theater«, später auch »Kleines Hoftheater« genannt. Hier wirkte Carl Maria von Weber als Hofkapellmeister des »deutsches Operndepartement« in der Zeit von 1817 bis 1826. Auf seine Empfehlung hin wurde 1817 der Dresdner Opernchor gegründet. Als Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Gestaltung des Dresdner Stadtzentrums heranreifte, legte Gottfried Semper einen »Forum-Plan« vor, der die Zwingeranlagen bis zum Elbufer weiterführen sollte. Doch nur der Neubau des Hoftheaters sollte realisiert werden. Baubeginn war 1838; am 12. April 1841 wurde das Erste Königliche Hoftheater mit Webers »Jubelouvertüre« und Goethes »Torquato Tasso« eröffnet. Sempers Rundbau galt fortan als »schönstes Theater der Welt«. Hier wirkte Richard Wagner in den Jahren 1843 bis 1849 als Königlich Sächsischer Kapellmeister, und hier kamen seine Opern »Rienzi« (1842), »Der fliegende Holländer« (1843) und »Tannhäuser« (1845) zur Uraufführung.

Durch eine Brandkatastrophe wird der erste Semperbau am 21. September 1869 zerstört. Nur wenige Wochen später eröffnet noch im Dezember des gleichen Jahres ein rasch errichtetes Interimstheater, das als »Bretterbude« in die Geschichte des Dresdner Operngeschehens einging. In diesem Theater beginnt das Wirken des Generalmusikdirektors Ernst von Schuch, der in den kommenden Jahrzehnten die künstlerische Exzellenz der Dresdner Oper entscheidend prägte. Gottfried Semper, der mit der Architektur eines neuen Opernhauses beauftragt wurde, lebte in der Emigration in Italien und gab von dort aus seinem Sohn Manfred Anweisungen für den Neubau. Manfred Semper führte die Bauaufsicht bei der Errichtung des zweiten Semperbaus. Am 2. Februar 1878 wurde das zweite Königliche Hoftheater wiederum mit Webers »Jubelouvertüre« und Goethes »Iphigenie auf Tauris« eröffnet. Der zweite Semperbau ist Ort zahlreicher bedeutender Uraufführungen: »Feuersnot« (1901), »Salome« (1905), »Elektra« (1909), »Der Rosenkavalier« (1911), »Intermezzo« (1924), »Die ägyptische Helena« (1928), »Arabella« (1933), »Die schweigsame Frau« (1935), »Daphne« (1938) sind die wichtigsten Werke von Richard Strauss und wurden hier erstmals auf die Bühne gebracht. Auch Opern anderer Komponisten wie Ferruccio Busoni (»Doktor Faust« – 1925), Paul Hindemith (»Cardillac« – 1926), Kurt Weill (»Der Protagonist« – 1926) oder Rudolf Wagner-Régeny (»Der Günstling« – 1935) erlebten hier ihre Weltpremiere. Unter den Kriegsbedingungen musste am 31. August 1944 der Spielbetrieb in der Semperoper eingestellt werden, nachdem Carl Maria von Webers Oper »Der Freischütz« ein letztes Mal gezeigt wurde. Der Bombenangriff auf Dresden zerstörte in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 auch die Semperoper fast vollständig.

Als erste Interimsbühne nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die umgebaute Tonhalle in Dresden-Neustadt genutzt – später als »Kleines Haus« bekannt. Am 22. September 1948 wurde das wiederaufgebaute Schauspielhaus als »Großes Haus der Staatstheater Dresden« mit Beethovens »Fidelio« eröffnet. Bis 1984 beheimatete das Theater die Sparten Oper, Schauspiel und Ballett. Im Jahr 1977 wurde der Grundstein zum möglichst originalgetreuen Wiederaufbau der Semperoper gelegt. Sieben Jahre später, 1984 wurde das Operngebäude an die Staatsoper zur Aufnahme des technischen und künstlerischen Probenbetriebs übergeben. Am 13. Februar 1985, vierzig Jahre nach der Zerstörung, wurde der dritte Semperbau festlich mit Carl Maria von Webers »Der Freischütz« wiedereröffnet. Die Semperoper Dresden ist eines der schönsten Theaterhäuser der Welt und ist berühmt für ihre herausragende Akustik und ihr künstlerisch hochkarätiges Programm. Sowohl das exzellente Ensemble des Hauses als auch zahlreiche internationale Gäste tragen dazu kontinuierlich bei. Weitere Informationen: http://www.semperoper.de

TourFinland: Kammermusikfestival in Kuhmo

Jedes Jahr im Juli erobern die Kammermusik und begnadete Kammermusiker das in der ostfinnischen Region Kainuu gelegene Kuhmo. »Ein meisterhaft gestaltetes Programm, unvergessliche Konzerte sowie die Schönheit der Natur und die weissen Nächte öffnen die Sinne für höchste Genüsse«, erwarten Sie bei uns in den finnischen Wäldern«, so der künstlerische Leiter des Festival, Vladimir Mendelssohn.

Sie wohnen während dieser Reise im Traditionshotel Kalevala auf einer kleinen Anhöhe direkt am Lammasjärvi-See, 3 km vom kleinen Städtchen Kuhmo entfernt. In dieser Region Finnlands spielen Tradition und Folklore noch heute eine wichtige Rolle, vor allem auch das finnische Nationalepos Kalevala. Der Stil des Hauses und sein Service tragen zu dieser erlebnisreichen Musikreise bei. Veranstalter, Beratung und Buchung: http://www.tourfinland.de/kuhmo_festival.html

Hamburger Elbphilharmonie wird feierlich eröffnet

Hamburg, 11. Januar 2017: Am 11. und 12. Januar 2017 wird die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Rahmen eines Festakts sprechen am Abend des 11. Januar Bundespräsident Joachim Gauck, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Jacques Herzog vom Architekturbüro Herzog & de Meuron und Generalintendant Christoph Lieben-Seutter. Anschließend spielt das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Residenzorchester in der Elbphilharmonie, unter der Leitung von Thomas Hengelbrock gemeinsam mit namhaften Gastsolisten das erste Konzert im Großen Saal. In dem Programm unter dem Titel »Zum Raum wird hier die Zeit« ist auch die Uraufführung eines eigens für diesen Anlass komponierten Auftragswerks von Wolfgang Rihm zu hören. Am Abend des 12. Januar wird dieses Konzert wiederholt. Beide Konzerte werden von einer einzigartigen Lichtinszenierung an der Fassade der Elbphilharmonie begleitet. Am späten Nachmittag des 12. Januar wird zudem der Kleine Saal eingeweiht. Das Ensemble Resonanz, Ensemble in Residence im Kleinen Saal der Elbphilharmonie, hat diesen Eröffnungsabend mit »unknown space« überschrieben. Dabei wird unter der Leitung von Emilio Pomàrico unter anderem ein Auftragswerk des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas uraufgeführt.

Die überwältigende Architektur der Elbphilharmonie hat in den vergangenen acht Wochen seit der Eröffnung des Hauses bereits über eine halbe Million Besucherinnen und Besucher begeistert. Die Plaza unterstreicht als frei zugängliche Aussichtsplattform in 37 Meter Höhe den Charakter der Elbphilharmonie als »Haus für alle«. Auch das Interesse am musikalischen Programm der Elbphilharmonie ist riesig. Für die Veranstaltungen im Eröffnungshalbjahr standen knapp 500.000 Karten zur Verfügung, die bereits seit Wochen vergriffen sind. Das gilt auch für das mit 1.500 Veranstaltungen sehr groß angelegte musikpädagogische Angebot in der Elbphilharmonie.

An den Eröffnungskonzerten im Großen und im Kleinen Saal nehmen insgesamt über 4.500 Gäste aus dem In- und Ausland teil. Darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreiche weitere hochrangige Gäste aus Politik und Kultur sowie 1.000 Besucher, die Karten für dieses Ereignis gewonnen haben. Rund 220.000 Teilnehmer aus 73 Ländern hatten sich an dieser Verlosung beteiligt. An beiden Eröffnungsabenden wird die Musik auch außerhalb des Gebäudes durch eine Lichtinszenierung zu erleben sein. Der historische Kaispeicher, die gläserne Fassade und die Plaza werden zur Leinwand eines spektakulären Licht- und Farbenspiels. Die Musik, die im Großen Saal erklingt, wird in Echtzeit in Farben und Formen übersetzt, die auf das Gebäude projiziert werden und die Elbphilharmonie in ihrer einzigartigen Architektur erstrahlen lassen. Die ersten nationalen wie internationalen Reaktionen auf das neue Herz der Musik- und Kulturstadt Hamburg zeigen: Hamburg bekommt mit dem Konzerthaus ein neues Wahrzeichen, das künstlerische Exzellenz mit maximaler Offenheit vereint. Es steht exemplarisch für die Zukunftszuversicht der Freien und Hansestadt Hamburg. Der vom Architekturbüro Herzog & de Meuron unter Mitwirkung des japanischen Akustikers Yasuhisa Toyota entwickelte Große Saal soll aufgrund seiner klanglichen Eigenschaften und seiner unvergleichlichen Gestalt zu einem der besten Konzertsäle der Welt werden. Weitere Informationen: https://www.elbphilharmonie.de/de/

 

European Classics

Lassen Sie sich inspirieren von einem breit gefächerten Musikangebot in den beliebtesten Regionen Deutschlands …vom Ostseestrand bis hin zur Semper Oper nach Dresden ... von der Elbphilharmonie in Hamburg bis hin zur Semperoper in Dresden, vom Schleswig-Holstein Musikfest bis hin zur Bachakademie Stuttgart. Wir informieren über kulturelle Leuchttürme von Bergen und Kopenhagen bis hin nach Savonlinna, Mikkeli und Kuhmo. Nordic by Nature & Culture.

Mecklenburg-Vorpommern – Große Namen der Klassik

Vom 17. Juni bis zum 15. September 2017 findet der 28. Festspielsommer statt. Auch 2017 werden wieder große Namen der Klassik und internationaler Spitzennachwuchs, bewährte Reihen und spannende Premieren nach Mecklenburg-Vorpommern locken. Scheunen und Schlossparks, Fabrikhallen und Kirchen im ganzen Land werden sich in stimmungsvolle Konzertsäle verwandeln. Zahlreiche Konzerte, vor allem in den Reihen Pavillons der Jahrhunderte, Unerhörte Orte, 360° oder Landpartie, werden von umfangreichen Begleitprogrammen wie Hörexperimenten, Führungen oder Künstlergesprächen umrahmt, sodass das Publikum noch näher am Konzertgeschehen dran sein kann. Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de

Jazz Baltica

Jeden Sommer reisen internationale Jazzgrößen nach Norddeutschland, um ein Wochenende lang die Vielfalt und Schönheit der Jazzmusik zu zelebrieren. Ihr Ziel: JazzBaltica. Seit mehr als einem Viertel Jahrhundert bringt das Festival Altmeister, Nachwuchsmusiker und Publikum in einmaliger Atmosphäre zusammen. Die Auftritte von Hank Jones, Don Friedman, Edward Vesala, Sting, den Cuban All Stars, Viktoria Tolstoy, Cæcilie Norby, Dianne Reeves, den Musikern um E.S.T. sowie jene von Paolo Conte, Al Jarreau, Herbie Hancock, Dave Holland und Pat Metheny sind legendär. Seit 2012 lenkt der schwedische Jazz-Posaunist Nils Landgren, langjähriger Begleiter des Festivals, als künstlerischer Leiter die Geschicke von JazzBaltica. In der Gemeinde Timmendorfer Strand, sowie in Husum bringt er Musiker aus dem Ostseeraum zusammen.

»JazzBaltica und mich verbindet eine besondere Liebe. Ich kann gar nicht sagen, wie aufregend es für mich war, jedes Jahr ein Teil dieses einmaligen Festivals zu sein. Das erste Jahr 1991 bedeutete reine Pionierarbeit, keiner hätte sich damals träumen lassen, dass JazzBaltica eine solche Erfolgsgeschichte schreiben würde. Und ich hätte mir nie träumen, dass ich einmal als Künstlerischer Leiter an der Spitze dieses international geschätzten Kleinods unter den Jazzfestivals stehen würde«, beschreibt Landgren seine Verbindung zum Festival. Weitere Informationen: www.shmf.de

Kammermusikfestival in Kuhmo

Jedes Jahr im Juli erobern die Kammermusik und begnadete Kammermusiker das in der ostfinnischen Region Kainuu gelegene Kuhmo. »Ein meisterhaft gestaltetes Programm, unvergessliche Konzerte sowie die Schönheit der Natur und die weissen Nächte öffnen die Sinne für höchste Genüsse«, erwarten Sie bei uns in den finnischen Wäldern«, so der künstlerische Leiter des Festival, Vladimir Mendelssohn.

Janne Thomsen:
My Kuhmo - "Kuhmo is a real melting pot
of musical talent worldwide."

For two frenetic weeks, from 9. - 22 July, Kuhmo in Eastern Finland is host to a chamber music festival attracting thousands of music lovers. In that fortnight, this town of 9,000 inhabitants echoes to the sound of music against a backcloth of a lake that almost laps the walls of the concert halls in the clear, unbelievable northern light.

The concerts are held at the Kuhmo Arts Centre, in the Lentua Hall renowned for its excellent acoustics, at the festival's cult locale, Kontio School, and in Kuhmo's beautiful wooden church. The concert venues are all within walking distance of one another, or bicycles are a popular means of getting about, for artists and audiences alike. Music is everywhere, there are concerts from morning to late at night, and people just live for the music. In the evenings, gathered round an open fire in the yard of the festival restaurant, musicians and festival-goers get together and strike up friendships. Information: www.institut50plus.de

Gergiev Festspiele in Mikkeli

Inmitten der faszinierenden Saimaa-Seenlandschaft befinden sich die Städte Savonlinna und Mikkeli – zwei international bekannte kulturelle Zentren, bekanntgeworden durch die Opernfestspiele und das Gergiev Festival in der Region Savo. Vom 26. Juni bis 30. Juli 2017 bringt Maestro Valeri Gergiev wieder Orchester und Solisten des weltberühmten Mariinski-Theaters nach Mikkeli. Begangen wird ein Jubiläum, denn es ist bereits der 25. Auftritt des Ensembles in Mikkeli, das damit eine ungewöhnlich lange Gastspieltradition begründet hat. Begonnen hat alles 1992 mit einem kleinen Kammermusik-ereignis, das sich mittlerweile zu einem der Höhepunkte klassischer Musik im Finnischen Festivalsommer entwickelt hat.