Berlin: Benefizkonzert des Bundespräsidenten

Benefizkonzert des Bundespräsidenten mit den Berliner Philharmonikern zu Gunsten von UNICEF am 12. März 2017 in der Philharmonie.  In Anwesenheit des scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck sowie des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller spielen die Berliner Philharmoniker am Sonntag, 12. März 2017, um 20 Uhr, unter Dirigent Zubin Mehta das Benefizkonzert des Bundespräsidenten in der Philharmonie. Auf dem Programm stehen das Violinkonzert in h-Moll op. 61 von Edward Elgar mit Pinchas Zukerman als Solist sowie die 5. Sinfonie in e-Moll op. 64 von Peter Tschaikowsky.  Der Erlös des Benefizkonzerts des Bundespräsidenten kommt UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zugute. Im Anschluss an das Konzert findet im Foyer der Philharmonie ein Empfang des Bundespräsidenten und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin für alle Konzertgäste statt.
 

Festspielsommer Mecklenburg-Vorpommern

Vom 17. Juni bis zum 15. September 2017 erobert der Festspielsommer mit 131 Konzerten an 83 Spielstätten das Land. Zu erleben sind große Namen wie Janine Jansen, Julia Fischer, Mitsuko Uchida, Herbert Blomstedt, Gustavo Dudamel, Ute Lemper und Götz Alsmann, internationale Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Colombian Youth Philharmonic Orchestra und die Wiener Sängerknaben sowie Talente aus aller Welt. Preisträger in Residence ist der Schlagzeuger Alexej Gerassimez, der u. a. die Reihe „Unerhörte Orte“ und das Percussionfestival „360° Schlagzeug“ prägt. Bei diesen und vielen weiteren Reihen, wie z. B. der „Inselmusik – Das Streichquartettfest auf Rügen“, dem „Fokus Beethoven“ und dem „Pavillon Mittelalter“ ergänzen Diskussionen, Künstlergespräche und Führungen die Programme.

Zu den mehr als 100 bereits im November in der Programmvorschau veröffentlichten Konzerten kommen mit dem Gesamtprogramm Konzerte der Reihe „Junge Elite“ und des neuen Kinder- und Familienprogramms „Mäck & Pomm“ sowie die Advents- und Neujahrskonzerte 2017/18 hinzu. An sechs Spielstätten sind die Festspiele erstmalig zu Gast, darunter die Dorfkirche in Krümmel, die Alte Gießerei des WEBASTO-Werks in Neubrandenburg, der Speicher in Salow und das Liebherr-Werk für maritime Kräne in Rostock. „Ob internationale Talente oder Weltstars, ob Schlagzeug-, Kammermusik- oder Orchesterkonzert, ob in kleinen Dorfkirchen, lauschigen Schlossparks oder urbanen Industriehallen – mit jedem einzelnen Konzert laden wir die Besucher ein, ganz nah dran zu sein und immer wieder neue Blicke auf die Musik und dieses wunderschöne Land zu gewinnen“, so Intendant Dr. Markus Fein. Weitere Informationen: http://www.festspiele-mv.de

8. Internationalen Schostakowitsch Tage – Vier Uraufführungen

Dresden, 15. Februar 2017. Am heutigen Vormittag wurde im Rahmen einer Presse-konferenz das Programm der 8. Internationalen Schostakowitsch Tage vorgestellt, die vom 23. bis 25. Juni 2017 in Kurort Gohrisch (Sächsische Schweiz) stattfinden werden. Im Fokus des Programms stehen neben Dmitri Schostakowitsch die Werke von zwei weiteren Komponisten: Mieczysław Weinberg und Sofia Gubaidulina. Beiden Komponisten waren in den vergangenen Jahren in Gohrisch bereits Schwerpunkte gewidmet (Weinberg 2012; Gubaidulina 2014). Im bevorstehenden Festivaljahrgang wird von allen drei Komponisten aber nun Neues zu hören sein: Das Programm hält eine Deutsche Erstaufführung und gleich vier Uraufführungen bereit.

Von Sofia Gubaidulina, die in der laufenden Saison bereits zum zweiten Mal als Capell-Compositrice der Sächsischen Staatskapelle Dresden amtiert, wird das Ensemblewerk „Die Pilger“ (2014) zur Deutschen Erstaufführung gelangen; außerdem wir ihr neuestes Kammermusikwerk „Einfaches Gebet“, das sich an ihr 2016 in Dresden erstaufgeführtes Oratorium „Über Liebe und Hass“ anlehnt, in seiner deutschsprachigen Fassung in Gohrisch seine Uraufführung erleben. Auch Mieczysław Weinbergs Largo für Violine und Klavier sowie seine zweite Kammersymphonie op. 147 in der viersätzigen Fassung werden in Gohrisch erstmals öffentlich aufgeführt.

Eine Sensation ist die Uraufführung eines bislang unbekannten Werkes von Dmitri Schostakowitsch: Unter der Leitung von Thomas Sanderling wird ein Kammerorchester aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden „Drei Fragmente, die nicht in die finale Version der Oper ‚Die Nase‘ op. 15 aufgenommen wurden“, in der Gohrischer Konzertscheune aus der Taufe heben. Die Zwischenspiele wurden nicht in der Leningrader Uraufführung der Oper (1930) berücksichtigt und sind demzufolge bislang nie im Druck erschienen. Durch den Komponisten und Schostakowitsch-Forscher Krzysztof Meyer wurde Thomas Sanderling auf das Manuskript aufmerksam, dessen Uraufführung ihm daraufhin Schostakowitschs Witwe Irina Antonowna anvertraute.

Tobias Niederschlag, Künstlerischer Leiter der Schostakowitsch Tage: „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Thomas Sanderling diese späte Schostakowitsch-Uraufführung bei unserem Festival in Gohrisch dirigieren wird. Zum ersten Mal wird damit an dem Ort, an dem Schostakowitsch sein achtes Streichquartett komponierte, auch ein ‚neues‘ Werk von ihm erstmals überhaupt zu hören sein.“ Der Dirigent Thomas Sanderling, der Schostakowitsch noch 1972 bei dessen zweitem Aufenthalt in Gohrisch besuchte, bekannte bei der Pressekonferenz: „Ich dirigiere viel im Ausland und freue mich immer wieder festzustellen, welchen seriösen Namen sich die Schostakowitsch Tage Gohrisch inzwischen international erworben haben. Deswegen wollte ich diese Uraufführung unbedingt in Gohrisch umsetzen.“

Auch 2017 wird das Festival künstlerisch maßgeblich von der Sächsischen Staatskapelle Dresden ausgerichtet. Daneben musizieren viele namhafte Gastkünstler, die allesamt zum ersten Mal in Gohrisch zu erleben sein werden: Neben dem Dirigenten Thomas Sanderling sind dies die Pianisten Viktoria Postnikova, Alexander Melnikov, Elisaveta Blumina und José Gallardo, die Geiger Linus Roth und Dmitry Sitkovetsky, der Cellist Emil Rovner und das Raschèr Saxophone Quartet. Alexander Melnikov wird in zwei Konzerten sämtliche Präludien und Fugen op. 87 von Schostakowitsch zur Aufführung bringen; den epochalen Klavierzyklus schrieb der Komponist 1950/51 nach seinem Besuch des Internationalen Bach-Wettbewerbes in Leipzig. Weitere Informationen: http://www.staatskapelle-dresden.de

 

Opernfestspiele in Savonlinna

Das Festival hat sich zu einer der weltweit bekanntesten Kulturveranstaltungen Finnlands entwickelt. Wie Aino Ackté es ausdrückte: „Eine hochwertige Opernaufführung in der romantischen, mittelalterlichen Burg in der Mitte einer Seenlandschaft ist ein einzigartiges – und deshalb auch ein unvergessliches Erlebnis.“

Mit der Oper „Burg im Wasser“ des Komponisten Aulis Sallinen, in Chronikform aufgebaut, basierend auf der gleichnamigen Gedichtsammlung des Lyrikers Lassi Nummi, begehen die Savonlinna Opernfestspiele 2017 würdevoll das 100. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung Finnlands.

 

 

Semperoper Dresden – Premiere »Doktor Faust«

Premiere »Doktor Faust« am 19. März . 92 Jahre nach der Dresdner Uraufführung kehrt »Doktor Faust« von Ferruccio Busoni in der Regie von Keith Warner an die Semperoper zurück. In der Neuinszenierung wird der Mythos um den Wissenschaftler Faust aufgespürt, der sich vom Mittelalter bis in die Gegenwart spinnt und den um Erkenntnis ringenden Gelehrten in einer Reise durch 500 Jahre immer wieder mit der Frage nach seiner eigenen Identität konfrontiert: im Kampf mit dem Selbst, im Kontext einer Gesellschaftsordnung und in der Auseinandersetzung mit metaphysischen Erfahrungen. Weitere Informationen: http://www.semperoper.de

350 Jahre Operngeschichte in Dresden

Am 27. Januar 2017 jährt sich die Eröffnung des ersten Opernhauses in Dresden zum 350. Mal. Der erste Vorgängerbau der Semperoper wurde an diesem Januartag 1667 feierlich eröffnet. Die Semperoper lädt zusammen mit dem Dresdner Geschichtsverein am 25. Februar zu einem Kolloquium ein, das die Geschichte der Oper in Dresden resümiert. Die Opernkunst hat in Dresden eine lange Tradition: Vor 350 Jahren wurde am 27. Januar 1667 der erste Vorgängerbau der Semperoper, das »Churfürstliche Opernhaus am Taschenberg« – auch bekannt als »Klengelsches Opernhaus« (nach dem Entwurf des sächsischen Oberlandbaumeisters Wolf Caspar von Klengel benannt) –, feierlich mit Giovanni Andrea Moneglias »I Teseo« eröffnet.

Zu Musiktheateraufführungen kam es bereits vierzig Jahre vor diesem historischen Datum, als der Komponist Heinrich Schütz 1627 »Dafne« während einer Fürstenhochzeit auf Schloss Hartenfels bei Torgau mit Dresdner Sängern und Musikern uraufführte. Als Kapellmeister leitete Schütz die Dresdner Hofkapelle, deren Gründungsdatum auf 1548 zurückzuführen ist, und war mit ihr für die Musik am Hofe verantwortlich: geistliche wie weltliche Musik zu unterschiedlichen Anlässen wie Unterhaltung, Feierlichkeiten, Gottesdiensten oder zur politischen Repräsentation. Er lebte allerdings nur bis 1657 in Dresden und erlebte die Eröffnung des »Klengelschen Opernhaus« als drittes festes Opernhaus in Nord-Europa nach Wien und München nicht. Bereits 1707 wurde auf Geheiß Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) das Klengelsche Opernhaus zu einer katholischen Hofkapelle umgebaut – der Regent war ein paar Jahre zuvor zum Katholizismus konvertiert. Die Opern- und Ballettaufführungen fanden vorrübergehend auf einer provisorischen Bühne im Riesensaal des Schlosses statt.

In Vorbereitung auf anstehende Vermählungsfeierlichkeiten wurde 1718 der Grundstein eines neuen festen Opernhauses gelegt. Die italienischen Baumeister Alessandro und Girolamo Mauro errichteten unter Mitwirkung von Matthäus Pöppelmann und Balthasar Permoser (den beiden Schöpfern des Dresdner Zwingers) in nur einem Jahr das »Große Opernhaus am Zwinger«. Das Dreirangtheater, das bis zu 2000 Besucher fasste und damit zu einem der größten und schönsten europäischen Operngebäuden gehörte, wurde am 3. September 1719 mit Antonio Lottis Oper »Giove in Argo« eröffnet. Unter dem Kurfürsten Friedrich August II. und der Leitung von Johann Adolph Hasse erlebte die Opernkunst in Dresden eine Blütezeit. Etwa fünfzig Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Opernhaus nur noch als Ball- und Konzertsaal genutzt. Felix Mendelssohn Bartholdy dirigierte hier 1843 sein Oratorium »Paulus« und Richard Wagner am 5. April 1846 seine denkwürdige Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie. 1849 brannte das Große Opernhaus am Zwinger während des Dresdner Maiaufstands ab und wurde danach nicht wieder errichtet.

Bereits 1755 ließ der Impresario Pietro Moretti in der Nähe des Zwingers ein weiteres Opernhaus errichten: das »Moretti-Theater«, später auch »Kleines Hoftheater« genannt. Hier wirkte Carl Maria von Weber als Hofkapellmeister des »deutsches Operndepartement« in der Zeit von 1817 bis 1826. Auf seine Empfehlung hin wurde 1817 der Dresdner Opernchor gegründet. Als Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Gestaltung des Dresdner Stadtzentrums heranreifte, legte Gottfried Semper einen »Forum-Plan« vor, der die Zwingeranlagen bis zum Elbufer weiterführen sollte. Doch nur der Neubau des Hoftheaters sollte realisiert werden. Baubeginn war 1838; am 12. April 1841 wurde das Erste Königliche Hoftheater mit Webers »Jubelouvertüre« und Goethes »Torquato Tasso« eröffnet. Sempers Rundbau galt fortan als »schönstes Theater der Welt«. Hier wirkte Richard Wagner in den Jahren 1843 bis 1849 als Königlich Sächsischer Kapellmeister, und hier kamen seine Opern »Rienzi« (1842), »Der fliegende Holländer« (1843) und »Tannhäuser« (1845) zur Uraufführung.

Durch eine Brandkatastrophe wird der erste Semperbau am 21. September 1869 zerstört. Nur wenige Wochen später eröffnet noch im Dezember des gleichen Jahres ein rasch errichtetes Interimstheater, das als »Bretterbude« in die Geschichte des Dresdner Operngeschehens einging. In diesem Theater beginnt das Wirken des Generalmusikdirektors Ernst von Schuch, der in den kommenden Jahrzehnten die künstlerische Exzellenz der Dresdner Oper entscheidend prägte. Gottfried Semper, der mit der Architektur eines neuen Opernhauses beauftragt wurde, lebte in der Emigration in Italien und gab von dort aus seinem Sohn Manfred Anweisungen für den Neubau. Manfred Semper führte die Bauaufsicht bei der Errichtung des zweiten Semperbaus. Am 2. Februar 1878 wurde das zweite Königliche Hoftheater wiederum mit Webers »Jubelouvertüre« und Goethes »Iphigenie auf Tauris« eröffnet. Der zweite Semperbau ist Ort zahlreicher bedeutender Uraufführungen: »Feuersnot« (1901), »Salome« (1905), »Elektra« (1909), »Der Rosenkavalier« (1911), »Intermezzo« (1924), »Die ägyptische Helena« (1928), »Arabella« (1933), »Die schweigsame Frau« (1935), »Daphne« (1938) sind die wichtigsten Werke von Richard Strauss und wurden hier erstmals auf die Bühne gebracht. Auch Opern anderer Komponisten wie Ferruccio Busoni (»Doktor Faust« – 1925), Paul Hindemith (»Cardillac« – 1926), Kurt Weill (»Der Protagonist« – 1926) oder Rudolf Wagner-Régeny (»Der Günstling« – 1935) erlebten hier ihre Weltpremiere. Unter den Kriegsbedingungen musste am 31. August 1944 der Spielbetrieb in der Semperoper eingestellt werden, nachdem Carl Maria von Webers Oper »Der Freischütz« ein letztes Mal gezeigt wurde. Der Bombenangriff auf Dresden zerstörte in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 auch die Semperoper fast vollständig.

Als erste Interimsbühne nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die umgebaute Tonhalle in Dresden-Neustadt genutzt – später als »Kleines Haus« bekannt. Am 22. September 1948 wurde das wiederaufgebaute Schauspielhaus als »Großes Haus der Staatstheater Dresden« mit Beethovens »Fidelio« eröffnet. Bis 1984 beheimatete das Theater die Sparten Oper, Schauspiel und Ballett. Im Jahr 1977 wurde der Grundstein zum möglichst originalgetreuen Wiederaufbau der Semperoper gelegt. Sieben Jahre später, 1984 wurde das Operngebäude an die Staatsoper zur Aufnahme des technischen und künstlerischen Probenbetriebs übergeben. Am 13. Februar 1985, vierzig Jahre nach der Zerstörung, wurde der dritte Semperbau festlich mit Carl Maria von Webers »Der Freischütz« wiedereröffnet. Die Semperoper Dresden ist eines der schönsten Theaterhäuser der Welt und ist berühmt für ihre herausragende Akustik und ihr künstlerisch hochkarätiges Programm. Sowohl das exzellente Ensemble des Hauses als auch zahlreiche internationale Gäste tragen dazu kontinuierlich bei. Weitere Informationen: http://www.semperoper.de

TourFinland: Kammermusikfestival in Kuhmo

Jedes Jahr im Juli erobern die Kammermusik und begnadete Kammermusiker das in der ostfinnischen Region Kainuu gelegene Kuhmo. »Ein meisterhaft gestaltetes Programm, unvergessliche Konzerte sowie die Schönheit der Natur und die weissen Nächte öffnen die Sinne für höchste Genüsse«, erwarten Sie bei uns in den finnischen Wäldern«, so der künstlerische Leiter des Festival, Vladimir Mendelssohn.

Sie wohnen während dieser Reise im Traditionshotel Kalevala auf einer kleinen Anhöhe direkt am Lammasjärvi-See, 3 km vom kleinen Städtchen Kuhmo entfernt. In dieser Region Finnlands spielen Tradition und Folklore noch heute eine wichtige Rolle, vor allem auch das finnische Nationalepos Kalevala. Der Stil des Hauses und sein Service tragen zu dieser erlebnisreichen Musikreise bei. Veranstalter, Beratung und Buchung: http://www.tourfinland.de/kuhmo_festival.html

Hamburger Elbphilharmonie wird feierlich eröffnet

Hamburg, 11. Januar 2017: Am 11. und 12. Januar 2017 wird die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Rahmen eines Festakts sprechen am Abend des 11. Januar Bundespräsident Joachim Gauck, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Jacques Herzog vom Architekturbüro Herzog & de Meuron und Generalintendant Christoph Lieben-Seutter. Anschließend spielt das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Residenzorchester in der Elbphilharmonie, unter der Leitung von Thomas Hengelbrock gemeinsam mit namhaften Gastsolisten das erste Konzert im Großen Saal. In dem Programm unter dem Titel »Zum Raum wird hier die Zeit« ist auch die Uraufführung eines eigens für diesen Anlass komponierten Auftragswerks von Wolfgang Rihm zu hören. Am Abend des 12. Januar wird dieses Konzert wiederholt. Beide Konzerte werden von einer einzigartigen Lichtinszenierung an der Fassade der Elbphilharmonie begleitet. Am späten Nachmittag des 12. Januar wird zudem der Kleine Saal eingeweiht. Das Ensemble Resonanz, Ensemble in Residence im Kleinen Saal der Elbphilharmonie, hat diesen Eröffnungsabend mit »unknown space« überschrieben. Dabei wird unter der Leitung von Emilio Pomàrico unter anderem ein Auftragswerk des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas uraufgeführt.

Die überwältigende Architektur der Elbphilharmonie hat in den vergangenen acht Wochen seit der Eröffnung des Hauses bereits über eine halbe Million Besucherinnen und Besucher begeistert. Die Plaza unterstreicht als frei zugängliche Aussichtsplattform in 37 Meter Höhe den Charakter der Elbphilharmonie als »Haus für alle«. Auch das Interesse am musikalischen Programm der Elbphilharmonie ist riesig. Für die Veranstaltungen im Eröffnungshalbjahr standen knapp 500.000 Karten zur Verfügung, die bereits seit Wochen vergriffen sind. Das gilt auch für das mit 1.500 Veranstaltungen sehr groß angelegte musikpädagogische Angebot in der Elbphilharmonie.

An den Eröffnungskonzerten im Großen und im Kleinen Saal nehmen insgesamt über 4.500 Gäste aus dem In- und Ausland teil. Darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreiche weitere hochrangige Gäste aus Politik und Kultur sowie 1.000 Besucher, die Karten für dieses Ereignis gewonnen haben. Rund 220.000 Teilnehmer aus 73 Ländern hatten sich an dieser Verlosung beteiligt. An beiden Eröffnungsabenden wird die Musik auch außerhalb des Gebäudes durch eine Lichtinszenierung zu erleben sein. Der historische Kaispeicher, die gläserne Fassade und die Plaza werden zur Leinwand eines spektakulären Licht- und Farbenspiels. Die Musik, die im Großen Saal erklingt, wird in Echtzeit in Farben und Formen übersetzt, die auf das Gebäude projiziert werden und die Elbphilharmonie in ihrer einzigartigen Architektur erstrahlen lassen. Die ersten nationalen wie internationalen Reaktionen auf das neue Herz der Musik- und Kulturstadt Hamburg zeigen: Hamburg bekommt mit dem Konzerthaus ein neues Wahrzeichen, das künstlerische Exzellenz mit maximaler Offenheit vereint. Es steht exemplarisch für die Zukunftszuversicht der Freien und Hansestadt Hamburg. Der vom Architekturbüro Herzog & de Meuron unter Mitwirkung des japanischen Akustikers Yasuhisa Toyota entwickelte Große Saal soll aufgrund seiner klanglichen Eigenschaften und seiner unvergleichlichen Gestalt zu einem der besten Konzertsäle der Welt werden. Weitere Informationen: https://www.elbphilharmonie.de/de/

 

European Classics

Lassen Sie sich inspirieren von einem breit gefächerten Musikangebot in den beliebtesten Regionen Deutschlands …vom Ostseestrand bis hin zur Semper Oper nach Dresden ... von der Elbphilharmonie in Hamburg bis hin zur Semperoper in Dresden, vom Schleswig-Holstein Musikfest bis hin zur Bachakademie Stuttgart. Wir informieren über kulturelle Leuchttürme von Bergen und Kopenhagen bis hin nach Savonlinna, Mikkeli und Kuhmo. Nordic by Nature & Culture.

Mecklenburg-Vorpommern – Große Namen der Klassik

Vom 17. Juni bis zum 15. September 2017 findet der 28. Festspielsommer statt. Auch 2017 werden wieder große Namen der Klassik und internationaler Spitzennachwuchs, bewährte Reihen und spannende Premieren nach Mecklenburg-Vorpommern locken. Scheunen und Schlossparks, Fabrikhallen und Kirchen im ganzen Land werden sich in stimmungsvolle Konzertsäle verwandeln. Zahlreiche Konzerte, vor allem in den Reihen Pavillons der Jahrhunderte, Unerhörte Orte, 360° oder Landpartie, werden von umfangreichen Begleitprogrammen wie Hörexperimenten, Führungen oder Künstlergesprächen umrahmt, sodass das Publikum noch näher am Konzertgeschehen dran sein kann. Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de