Åland: »Höhepunkte 2011 – Das Jahr in den Schären«

Mitte April, und damit meist einige Wochen früher als im übrigen Nordeuropa, beginnt auf den Åland-Inseln der Frühling. Bezogen auf die jährlichen Sonnenscheinstunden gehört Åland zu den Spitzenreitern in Skandinavien. Milde Tage sind bis in den Herbst hinein bzw. bereits im Frühjahr anzutreffen.

Die Hochsaison dauert auf Åland von Ende Juni bis Anfang August und ist ideal für Aktivurlauber: Segel- und Kajaktörns, Radtouren abseits viel befahrener Straßen, Inselhüpfen mit den Schärenfähren, den Golfschläger schwingen oder einfach am ferienhauseigenen Bootssteg die Angelrute ins Wasser halten – die Auswahl ist groß. Wenn die Tage dann im Herbst und Winter kürzer werden und der Wind rauer weht, kehrt nach einer turbulenten Saison Ruhe ein: Dann laden Kunsthandwerk-stätten zum Stöbern und die zugefrorene Meeresdecke zum Schlittschuhlauf zwischen den Schären ein.

Mariehamn – Ålands kleine Großstadt wird 150 Jahre alt. Als Mariehamn 1861 gegründet wurde, gehörte Finnland samt Åland zu Russland. Der Zar war Staatsoberhaupt und Ålands Lage mit zahlreichen Häfen zwischen Schweden und Finnland spielte eine strategische Rolle. Viele große Reeder ließen sich in Mariehamn nieder, um von hier mit ihren Segelschiffen die Welt zu bereisen und Handel zu treiben. Das Erbe der Segelschifffahrt ist heute noch sichtbar: Die einzige, noch im Originalzustand erhaltene Viermastbark der Welt, die Pommern, ist heute eine der Hauptattraktionen. Auch das Seefahrtsmuseum und das Seequartier zeugen von der damaligen Zeit. Das Jubiläum von Mariehamn steht im Mittelpunkt des Veranstaltungskalenders 2011. Weitere Informationen: www.visitaland.com

Sollten Sie eine Individual- oder Gruppenreise nach Åland planen, so empfielt Ihnen das Institut50plus den Spezialanbieter Tour Finnland, Felix Hasskerl – landeskund-lich erfahren – berät Sie kompetent. Weitere Informationen: www.tourfinland.de.

folkBALTICA 2011: »Hotel Xenia und das Institut50plus bieten Kurzurlaub im Norden Deutschlands«

Anlässlich der diesjährigen folkBaltica vom 6. bis 10. April 2011 in Flensburg lädt das Institut50plus zu einem mehrtägigen Aufenthalt nach Schleswig-Holstein ein. Bereits zum siebten Mal präsentiert die folkBALTICA in diesem Jahr die besten Interpreten zeitgenössischer Folkmusik aus dem gesamten Ostseeraum – mit einem in der europäischen Festivallandschaft einzigartigen Konzept.


Maria Kalaniemi, Finnland: »Besuchen Sie folkBALTICA«.

Flensburg und die benachbarte Region werden damit wieder zu einem Ort für menschliche und musikalische Begegnungen, an dem Neues entstehen kann. Geboten werden Konzerte, Workshops und Vorträge mit Musikern und Referenten aus den jeweiligen Gastländern.

Während dieser Zeit wohnen Sie vier Nächte im zentral gelegenen Hotel »Xenia«, entdecken die Altstadt Flensburgs, das Schifffahrtmuseum, die Phänomenta, den Museumsberg mit der Kunsthandwerkausstellung »Connecting«, das nahegelegene Fördeufer. Aber auch ein Besuch des Noldemuseums in Seebüll, des Schleswig-Holsteinischen Heimatmuseums in Schleswig, die dänischen Städte Sonderburg, Apenrade oder Ribe oder auch die kleinste Stadt Deutschlands, Bad Arnis, könnte Ihr Interesse wecken.

Bislang hatte die folkBALTICA, Deutschlands nördlichstes und zugleich Dänemarks südlichstes Folkfestival, stets einen musikalischen Länder-schwerpunkt. Nicht so im siebten Jahr: Musikerinnen und Musiker aus sieben Städten des Ostseeraumes werden dieses Mal zu Gast sein, die sich bereits oder künftig „Europäische Kulturhauptstadt“ nennen dürfen und wollen: Stockholm und Bergen (2000), Stavanger (2008), Tallinn und Turku (2011), Umeå (2014), Sønderborg (2017). Weitere Informationen: www.folkBaltica.de und www.institut50plus.de

folkBALTICA: »Europäische Kulturhauptstädte des Ostseeraums zu Gast: Festival der 100 Frauen – ein Teilnehmerrekord!«

Vom 6. bis zum 10. April 2011 geht das Festival folkBALTICA in die siebte Runde. Bei 42 Veranstaltungen in Flensburg, Sønderborg und der deutsch-dänischen Region Sønderjylland-Schleswig sind Höhepunkte der traditionellen Musikkulturen aus den Ländern rund um die Ostsee in modernen Erscheinungsformen zwischen Folk, Jazz, Klassik und Weltmusik zu erleben. Die Bewerbung Sønderborgs zur Europäischen Kulturhauptstadt 2017 nimmt folkBALTICA zum Anlass, beim 7. Festival Musik aus sieben Europäischen Kulturhauptstädten des Ostseeraums zu präsentieren.

Noch nie gab es so viele Teilnehmer. Insgesamt gestalten 148 Musikerinnen und Musiker, darunter über 100 Frauen, aus Estland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Russland und Deutschland, auf über 30 Bühnen an 19 Spielorten auf das Programm.

Höhepunkte sind das Themenkonzert „Kulturhauptstädte vokal“ mit 80 jungen Frauenstimmen aus fünf Ländern, die Auftragsarbeit der Bergen Festspiele 2010 „Ǻresong“ nach Liedtexten des norwegischen Dramatikers Jon Fosse, das perkussive Mitternachtskonzert“ mit fünf Klangkünstlern aus Norwegen und Schleswig-Holstein sowie die neuen Programme der finnischen Stars Maria Kalaniemi und Piirpauke.

Neben den Konzerten bieten auch ein Film-Special unter dem Motto „Stadtmusiken“, zwei Ausstellungen, sechs Workshops und eine Vortragsreihe in Kooperation mit dem in Flensburg ansässigen Zentrum für Europäische Minderheiten (ECMI) spannende Einblicke in die Kulturen des Ostseeraumes.

Während der Festspielzeit lädt das Flensburger Institut50plus deutschlandweit zu einem Kurztrip nach Flensburg ein. Das Angebot umfasst vier Übernachtungen im Hotel Xenia mit Frühstück, einem griechischen Spezialitätenessen sowie eine Dauerkarte für alle Konzerte während dieser Zeit. Weitere Informationen: www.folkbaltica.de und www.institut50plus.de

Visit Sweden: »Willkommen in Schweden!«

»Manche halten Schweden für ein Ausnahmeland. Wir sehen das als Kompliment. Tatsache ist, dass unsere Nation in der modernen Zeit von vielen der großen Weltprob-lemen verschont geblieben ist. Bei uns gibt es nach wie vor einen Überfluss an unschätzbarem, kostenlosen Luxus wie Ruhe und Stabilität, Platz und Freiraum, reine Luft, sauberes Wasser und unberühr-te Natur – noch dazu in bequemem Abstand von der modernen, urbanen Gesellschaft mit all ihren Genüssen und Verlockungen. Das ist es, was wir mit unserer einzigartigen schwe-dischen Lebensqualität meinen. Wir sind stolz und glücklich, Sie bei uns begrüßen zu dürfen, um diesen Luxus mit Ihnen zu teilen.«

Nunmehr liegt der offizielle Schwedenführer 2011 vor. Und die damit verbundene Einladung, »diesen Luxus zu teilen«, ist durchaus ernst gemeint und gleichzeitig ein vielfältiges Angebot: die wilde, zum Teil unrührte Naturlandschaft, das beeindruckende Kulturerbe, die kulinarischen Genüsse in den zahlreichen Landgasthäusern an den Seen und in der Schärenwelt und in historischen Hotels. Wer das moderne Leben in den Städten Stockholm, Malmö oder Göteborg schätzt, findet interessante Freizeit-und Unterhaltungsmöglichkeiten. Vielen gilt die schwedi-sche Hauptstadt als eine der schönsten der Welt, in deren unmittelbarer Umgebung gleich drei UNESCO-Weltkulturerbestätten zu finden sind: Birka, Drottningholm und der Skogskyrkogården.

Schweden ist familienfreundliches Land. Das zeigt sich wie in vielen Regionen des Landes. Stockholm ist in hohem Grade auf Kinder eingestellt. Ob die königliche Insel Djurgården mit ihren Parkanlagen, das Märchenland Junibacken, das Freilichtmuseum Skansen, das einzigartige Skansen-Aquarium oder die zahlreichen Museen. Wer Schweden für eine nächste Reise in Betracht zieht, findet sowohl in diesem Reiseführer als auch in dem beiliegenden Stockholm Guide 2011 ausführliche Informationen und Anregungen. Weitere Informationen erhalten Sie bei www.visitsweden.com.

Scandlines: »Herbstliche Tagestouren nach Skandinavien ab Rostock und Sassnitz«

Mit der Fähre unsere Nachbarländer im Norden entdecken – das geht an einem Tag. Bis zum 31.10. bietet die Reederei Scandlines ab Rostock und Sassnitz Tages- und Erlebnistickets zu ermäßigten Preisen. Das Tagesticket für individuelle Touren mit PKW bis zu sechs Meter Länge und neun Personen ist für die Route Rostock-Gedser ab Euro 95,-, für die Route Sassnitz-Trelleborg ab Euro 120,- buchbar.
Dänemark können Reisende auch mit den Erlebnistickets von Scandlines erkunden: Die Reederei hat Tagesausflüge zu verschiedenen Attraktionen wie dem Knuthenborg Park & Safari oder dem GeoCenter Møns Klint zum Paketpreis im Programm. Ein Erlebnisticket für PKW bis 6 Meter Länge inklusive Eintrittspreis für bis zu fünf Personen kostet ab Euro 99,-. Darüber hinaus können Scandlines-Bustouren nach Malmö oder Kopenhagen für Euro 45,- bzw. 55,- pro Erwachsenen gebucht werden. Die Hin- und Rückfahrt erfolgt bei allen Reisen am selben Kalendertag. Vorausbuchung wird empfohlen, die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Nach Schweden geht es mit dem Scandlines-Tagesticket für PKW ab Euro 120,-. Die Überfahrt auf der Route Sassnitz-Trelleborg dauert vier Stunden. Das Tagesticket gewährt vor Ort ermäßigten Eintritt für zahlreiche Ausflugsziele wie z.B. das Museum Kulturen in der Universitätsstadt Lund, das Filmmuseum in Ystad, das Äpplets Hus in Kivik oder den Tierpark Skånes Djurpark. Für Schwedens drittgrößte Stadt Malmö erhalten Tagesausflügler eine vergünstigte MalmöCard. Die Metropole am Öresund lässt sich darüber hinaus ab Sassnitz auch per Bus entdecken: Bustouren mit deutschsprachigem Guide und Stadtrundfahrt sind an ausgewählten Terminen für Euro 45,- pro Erwachsenen und Euro 25,- pro Kind zwischen 4 und 11 Jahren buchbar. Weitere Informationen: www.scandlines.de

Institut50plus: »Skandinavien – Pflanzen im Fjäll«

 
Institut50plus: »Skandinavien – Pflanzen im Fjäll«»Wer eines der zahlreichen Reiseführer der Edition Elch aufschlägt und darin liest, wird erkennen, hier sind Experten am Werk«, so Horst Grenz, Leiter des Flensburger Instituts50plus und langjähriger Skandinavien-experte.

Darauf haben viele Nordland-Freunde gewartet: Nach fast 20 Jahren endlich wieder ein Bestimmungsbuch speziell über die skandinavische Pflanzenwelt in deutscher Sprache. Jede der 214 Pflanzen wird mit Foto, deutschem, lateinischem, englischem sowie norwegischem oder schwedischem Namen samt ausführlicher Beschreibung und Angaben zu Verbreitung, Biotop, Blütezeit etc. vorgestellt. Die Seiten mit den Pflanzentexten sind nomenklatorisch geordnet; das Register enthält die deutschen und lateinischen Pflanzennamen. Zeichungen, zum Beispiel von Blattformen, sowie Karten, zum Beispiel zu den Vegetationsstufen in den skandinavischen Gebirgsregionen, komplettieren das Bestimmungsbuch.

Für den Autor Hans-Jürgen Gottschalk stehen Pflanzen schon seit Studium und Promotion im Mittelpunkt des beruflichen Interesses. Seit mehr als 20 Jahren führten ihn Untersuchungen zur Gebirgsflora in die Alpen, nach Osteuropa, in die Grenzgebirge Kasachstan-Kirgisistans zur Volksrepublik China und für acht Jahre auch nach Skandinavien, wo er mit Kollegen an den Universitäten in Trondheim (Norwegen) und Umeå (Schweden) zusammenarbeitete. Gegenwärtig ist der Autor als Wissenschaftsjournalist und als Naturfotograf tätig. Weitere Informationen: www.edition-elch.de

Institut50plus: »Spielstätten der Klassik«

 
National und international finden in der Kultursaison 2009/2010 an unterschiedlichsten Spielstätten bedeutende kulturelle Veranstaltungen statt. Im Rahmen seines Kultur- und Tourismusmarketings veröffentlicht das Institut50plus ausgewählte Angebote, um sie auf diesem Wege Vereinen und Verbänden, Institutionen und Unternehmen, aber auch Einzelpersonen, zu präsentieren. Auf Wunsch plant das Institut50plus Ihre Spezial-Gruppenreise zu diesen Spielstätten.

»Gewandhaus zu Leipzig«

Gewandhaus LeipzigDas weltberühmte Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Konzertorchester der Welt und so entscheidend an der Entwicklung der symphonischen Musiktradition beteiligt wie kaum ein anderer Klangkörper. Mozart, Brahms, Schumann, Mendelssohn oder Schubert hatten hier ihre Auftritte und die berühmtesten ihrer Werke wurden vom Leipziger Spitzenensemble uraufgeführt. Das Orchester spielt die einzigartig authentischen „Großen Concerte“ im Gewandhaus, es ist das Leipziger Opernorchester und es begleitet die Kantaten in der Thomaskirche. Seit September 2005 verantwortet der gefeierte italienische Pultstar, Riccardo Chailly als Gewandhauskapellmeister das Haus am Augustusplatz auf musikalischer Ebene und ist in zahlreichen Großen Concerten zu erleben.

Gewandhaus zu Leipzig: »Mahler Festival Leipzig 2011«

In der Zeit vom 17. bis 29. Mai 2011 veranstaltet das Gewandhaus Leipzig ein internationales Mahler-Festival, bei dem neben Konzerten des Gewandhausorchesters unter der Leitung von Riuccardo Chailly zahlreiche internationale Spitzenorchester zu erleben sein werden: das Concertgegebouw Ochestra Amsterdam, das Mahler Chamber Orchestra, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Tonhallen Orchester Zürich und die Wiener Philharmoniker. Leipzig wird in dieser Zeit zum Zerntrum der Mahler-Pflege anlässlich seines 100. Todestages. Weitere Informationen: www.gewandhaus.de

Gewandhaus zu Leipzig: »Mendelssohn-Festtage Leipzig 2009«

In diesem Jahr 2009 jährt sich der Geburtstag von Felix Mendelssohn Batholdy zum 200. Mal. In Leipzig wirkte Mendelssohn als Komponist und Gewandhauskapellmeister. Im Rahmen der diesjährigen Leipziger Festtage in der Zeit vom 21. August bis 19. September 2009 werden die gefragtesten Stars der Klassik-Szene auftreten, die für diese Festtage Werke von Mendelssohn vorbereiten: das Gewandhausorchester unter der Leitung von Riccardo Chailly und Kurt Masur, Katia und Marielle Labèque, Mischa Maisky, das Kammerorchester Basel, der RIAS Kammerchoir, das Emerson String Quartett u.a. Zu einem musikgeschichtlichen bedeutenden Abend wird das Konzertdes Beaux Arts Trios. Das legendäre Klaviertrio wird im Rahmen der Mendelssohn-Festtage 2009 sein letztes Konzert geben. Besucher Leipzigs haben zudem Gelegenheit das Bach-Museum, das Mendelssohn-Haus sowie das Schuhmann-Haus zu besuchen. Weitere Informationen: www.gewandhaus.de

Savonlinna: »Opernfestspiele 2009«

SavonlinnaDie Opernneuheit der Festspiele 2009 ist Puccinis Madame Butterfly, die von Henry Akina inszeniert wird, dem Leiter der Oper von Hawaii. Das Bühnenbild gestaltet Dean Shibuya, die Kostüme entwarf Anna Namba. Alle entscheidend an der Verwirklichung von Madame Butterfly Beteiligten sind Amerikaner asiatischer Herkunft, so dass die tragische Geschichte einer japanischen Geisha und eines amerikanischen Offiziers von Theaterleuten auf die Bühne gebracht wird, die beide Kulturen gut kennen. Geleitet wird Madame Butterfly von Stefan Soltesz, der als einer der besten Puccini-Dirigenten unserer Zeit gilt.

Die anderen eigenen Opernproduktionen, die in der Burg Olavinlinna zur Aufführung gelangen, sind Arrigo Boitos »Mefistofele«. Puccinis »Turandot« und Donizettis »Lucia di Lammermoor«. Die Titelrolle der in der Saison 2008 ins Programm gekommene Oper »Mefistofele« singt der italienische Bass Carlo Colombra und geleitet werden die Aufführungen von Phillippe Auguin. In »Mefistofele« kann auch der Savonlinna Opernfestspielchor sein gesangliches und szenisches Können unter Beweis stellen. Die von dem genialen Regisseur Pet Halmen inszeniert »Turandot« singt die überall in der Welt gepriesene Lisa Lindström und Susan Forster, den Calaf singen Jyrki Niskanen und Warren Mok. In der Titelrolle der »Lucia di Lammermoor« glänzt die Künstlerin des Jahres der Festspiele, die Sopranistin Eglize Gutiérrez, die im Sommer 2007 mit ihrer Leistung das Publikum begeisterte und höchstes Lob der Medien erntete.

Das gastierende Haus in diesem Jahr ist das »Teatro Massimo« aus Palermo, das in Savonlinna zwei kleine Perlen der italienischen Opernliteratur spielt, »Cavalleria rusticana« und der »Bajazzo«, und Bellinis in Finnland zum ersten Mal als Bühnenversion aufgeführte Oper »Die Puritaner«. Im Konzertangebot dieses Sommers sind außer dem Konzert der Künstlerin des Jahres Konzerte von Soile Isokoski und Camilla Nylund im Savonlinnasaal und das Martti-Talevela-Gedenkkonzert am 12. Juli 2009 in der Burg Olavinlinna. Weitere Informationen: www.culturatours.de

Semperoper Dresden: »Spielzeit 2009 – 2010«

Semperoper DresdenIn einer Presse-konferenz Ende Februar stellten Intendant Prof. Gerd Uecker und Generalmusikdirektor Fabio Luisi die neue Spielzeit 2009 I 2010 der Sächsischen Staatsoper Dresden vor. Im 25. Jubiläums-Jahr der Neuen Semperoper wird die kommende Spielzeit geprägt im Bereich des Musiktheaters mit der Neuinszenierung Giuseppe Verdis großer Oper «La traviata» durch Andreas Homoki unter der musikalischen Leitung von GMD Fabio Luisi komplettiert «La traviata» nach «Rigoletto» und «Il trovatore» Verdis «trilogia popolare» im Spielplan der Semperoper sowie durch die Dresdner Erstaufführung von Franz Schmidts Opernerstlings «Notre Dame» nach Victor Hugos berühmten Roman «Der Glöckner von Notre Dame» unter der Musikalischen Leitung von GMD Fabio Luisi.

Geprägt wird das Dresdner Opernleben auch durch die Rückkehr einer der bekanntesten Barockopern: nach ihrer Dresdner Erstaufführung im Jahre 1934 kommt nach 75 Jahren Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare in Egitto» zurück auf die Dresdner Opernbühne im Bereich des Tanzes. Ballettdirektor Aaron S. Watkin bringt mit Tschaikowskys «Schwanensee» sein drittes großes klassisches Handlungsballett auf die Bühne der Semperoper.

Im Konzertbereich wird die Sächsische Staatskapelle mit der englischen Komponistin Rebecca Saunders den dritten zeitgenössischen Komponisten in der von GMD Fabio Luisi wieder aufgenommenen Tradition des «Capell-Compositeur» in Dresden begrüßen. Die Sächsische Staatskapelle Dresden setzt am 5. März 2009 ihr Programm in Szene. Mit den Uraufführungen von Martin Heckers Werken «Dinner for one» und «Der Narr im Waisenhaus» vereinigen sich bereits zum sechsten Mal in einer gemeinsamen Produktion die kreativen Potentiale der Semperoper, der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, der Hochschule für Bildende Künste und der Palucca Schule Dresden-Hochschule für Tanz. Weitere Informationen: www.semperoper.de

»Lang Lang zu Gast in der Semperoper«

Die New York Times nannte ihn den «angesagtesten Künstler der gesamten klassischen Musikwelt». Dies dürfte mittlerweile durchaus als Untertreibung gelten. Seit seinem sensationellen Debüt beim Chicago Symphony Orchestra, als er im Alter von nur 17 Jahren buchstäblich in letzter Minute mit dem ersten Klavierkonzert von Tschaikowsky für einen erkrankten Kollegen einsprang, genießt Lang Lang eine Aufmerksamkeit, wie sie bisher wohl kaum ein klassischer Künstler jemals erfahren hat.

langlang_philip_glaser_1.jpgDass Lang Lang bei allen Erfolgen und Auszeichnungen ein überaus seriöser Künstler geblieben ist, gerät manchmal fast ein wenig in Vergessen-heit. Völlig zu Unrecht, wie seine Konzerte mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Valery Gergiev, Mariss Jansons, James Levine, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Seiji Ozawa und Sir Simon Rattle immer wieder eindrucksvoll demonstrieren.

Am 8. April 2009 gastiert er nun mit einem Klavierabend in der Dresdner Semperoper. Hierfür hat er sich ein Programm ausgesucht, bei dem er sein ganzes Spektrum pianistischer Ausdrucks-möglichkeiten, angefangen von scheinbar unendlichen Kantilenen in Schuberts später A-Dur-Klaviersonate über feinste Klangschattierungen in den Préludes von Debussy bis hin zu grandioser und teils wilder Virtuosität in den Werken von Chopin und Bartók, eindrücklich unter Beweis stellen wird.

«Lang Lang ist ein wunderbarer Musiker, der das Publikum – von jung bis alt – auf der ganzen Welt mit seinem phänomenalen Klavierspiel begeistert. Umso mehr freut es uns, dass er sich für den Abschluss seiner diesjährigen Recital-Tournee die Semperoper ausgewählt hat!» (Fabio Luisi).

Auch in der kommenden Saison ist Lang Lang in der Semperoper zu erleben. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Fabio Luisi eröffnet er mit dem zweiten Klavierkonzert von Frédéric Chopin die neue Konzertsaison der Staatskapelle. Gemeinsam geht es anschließend auf eine Europatournee mit Konzerten beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Lucerne Festival sowie bei den BBC Proms in London. Die Reihe der Klavierrecitals in der Semperoper setzt dann Daniel Barenboim am 25. Februar 2010 mit einem reinen Chopin-Programm fort. Foto: © Philip Glaser. Weitere Informationen: www.semperoper.de

Bayerische Staatsoper München

Staatsoper MünchenDie Bayerische Staatsoper trägt maßgeblich zum Ruf Münchens als eine der großen internationalen Kulturstädten bei. Die Hauptspielstätte ist das im klassizistischen Stil erbaute Nationaltheater, das als eines der schönsten Theater in Europa gilt. Ihr außergewöhnlich vielfältiges Repertoire macht die Bayerische Staatsoper zum produktivsten Opernhaus weltweit. Die 1875 gegründet en Münchner Opernfestspiele im Juli bilden den Höhepunkt jeder Spielzeit. Über 60 Vorstellungen in 5 Wochen, darunter 19 Opernproduktionen, 2 Ballette sowie zahlreiche Konzerte und Liederabende, locken Besucher aus aller Welt an.

»Münchner Opernfestspiele 2009«

In der Zeit vom 27. Juni bis 31. Juli 2009 finden in München die diesjährigen Opernfestspiele statt. »Münchner Opernfestspiele – das bedeutet eine konzentrierte Zeit, in der jeden Abend neu all unsere Sinne durch Opernaufführungen, Ballett und Konzerte besonders herausgefordert werden«, so Nicolaus Bachler in der Einladung. Weitere Informationen: www.staatsoper.de

Bayerische Staatsoper: »Ballett Festwoche 2009«

BallettwochenMit der Uraufführung der „Zugvögel“ von Jiri Kylián beginnt die Ballettfestwoche mit einem außergewöhnlichen Gesamtkunstwerk. An drei Abenden verbindet die choreographische Inszenierung das Nationaltheater mit seiner Umgebung. Tanz, Musik, Installationen und weitere künstlerische Ausdrucksformen beziehen die Zuschauer mit in die Aufführung ein: Auf der Bühne, in den Räumen des Theaters und auf den Plätzen rund um das Gebäude. Auf dem Programm der diesjährigen Ballettfestwoche in der Zeit vom 3. bis 10. Mai 2009 stehen weitere Aufführungen wie »Le Corsaire«, »Terpsichore-Gala VIII«, »Die Kameliendame« und das ganz besondere Ereignis am 10. Mai. »100 Jahre Balletts Russes«. Prägende Künstler sind neben Jiri Kylián Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts sowie internationale Gastsolisten.

»2009/2010 wird das Bayerische Staatsballet 20 Jahre alt – vor dem Hintergrund einer 360kährigen Geschichte mag Ihnen das kurz erscheinen. Für das Ballettleben in München bedeutete die Umwandlung des Balletts der Bayerischen Staatsoper zum Bayerischen Staatsballett 1989 einen kulturpolitischen Neubeginn, denn von nun an konnte die dem Kultusminister direkt verpflichtete erste Ballettdirektorin Konstanze Vernon mit einem eigenen Budget, eigenem Leitungsteam in einem funktionalen Probenhaus und mit der Oper als Partner ihre künstlerischen Ziele verwirklichen«, so Ivan Liŝka im Programmkalender der Festwochen.

Dalhalla, Schweden: »Klassik, Folk, Jazz«

DalhallaUlla Gudmundson, zuständig für die Informationsarbeit in Dalhalla, präsentiert für den Sommer 2009 ein vielseitiges und ambitioniertes Kulturprogramm: Klassik, Folk, Jazz. Konzerthöhepunkte sind aus ihrer Sicht Mozarts »Die Zauberflöte« mit dem Orchester und Chor »DalaSinfoniettan« am 2009, Sissel Kyrkjebø gastiert mit Gästen in der »Sommershow« am Freitag, dem 10. Juli und Samstag, den 11. Juli, jeweils um 20.00 Uhr. Am 13., 14. und 15. Juli präsentiert Robert Wells mit Orchester und Gästen seine »Rhapsodie in Felsen«, ein mehr als dreistündiges explosives Konzert – eigens für Dalhalla erarbeitet. Das »Feuerwerkskonzert« wird dargeboten von dem St. Petersburg-Akademie-Orchester unter Leitung des Dirigenten Matten Liljefors am Freitag, dem 4. September 2009 und Sonnabend, den 5. September, jeweils um 20.00 Uhr.

In einem stillgelegten Steinbruch in der schwedischen Region Dalarna, rund 300 km nordwestlich von Stockholm und 500 km nordöstlich von Göteborg liegt am Siljansee die Kommune Rättvik und ganz in der Nähe Dalhalla, seit 1997 ein magischer Ort für kulturelle Veranstaltungen jeder Art. Die hervorragende Akustik verhalf »Dalhalla« zu internationaler Aufmerksamkeit und Anerkennung. Über 100.000 Besucher aus aller Welt besuchen jährlich in der Sommerzeit diesen Veanstaltungsort.

Wer mit dem Wohnmobil oder mit dem PKW auf Nordlandtour geht, sollte einen Besuch in Dalhalla einplanen. Eine beliebte Reiseroute führt von Kiel mit der Stena Line nach Göteborg, von dort am Vänernsee vorbei nach Rättvik. Die dortige Region Dalarna ist gepägt durch eine kulturelle Vielfalt, die landschaftliche Schönheit einzigartig. Wer sich auf eine solche Reise vorbereiten möchte, kann sich durch die Tourismusbüros in Silvan, Faun und Borlänge beraten lassen. Weitere Informationen: www.dalhalla.se

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: »Ausgewählte Spielorte 2009!«

»Musik unverdünnt und pur – das sind die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern«, so schwärmt Matthias Schorn, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, der seit 2005 Mitglied der Preisträgerfamilie der Festspiele ist. Auf Schloss Bothmer trifft er im kommenden sommer weitere Musikerkolleginnen und -kollegen, so auch die Preisträgerin in Residence 2009 Viviane Hagner. Gemeinsam feiern sie beim Musikfest in Klütz den 200. Geburtstag von Telix Mendelsson Bartholdy. Mit der Herausgabe der Vorschau 2009 sind die kommenden Festspiele eingeläutet, das Programm verspricht erneut Vilefalt und Qualität.

hagner-2.jpgVom 7. Juni bis zum 13. September 2009 erwartet Klassik- und Festivalfreunde wieder ein außergewöhnliches Programm voller musikalischer Überraschungen: Das Gesicht der neuen Saison ist die Geigerin Viviane Hagner, die als vierte Preisträgerin in Residence den Sommer prägen wird. Schon in den ersten 25 Konzerten der neuen Saison begrüßen internationale Musiker wie die französische Sängerin Patricia Kaas, die Dirigenten Vladimir Ashkenazy und Kent Nagano, die Pianistin Hélène Grimaud, die Geiger und Festspielpreisträger Julia Fischer und Daniel Hope sowie Orchester wie die Academy of St Martin in the Fields oder das Konzerthausorchester Berlin die Besucher. Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de

»Ein musikalisches Feuerwerk für Händel«

Vor 250 Jahren, am 14. April 1759, starb Georg Friedrich Händel in London, seiner Haupt-wirkungsstätte, wo er fast 50 Jahre seines Lebens verbrachte. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gedenken im Rahmen der diesjährigen Festspielsaison dem großen Komponisten in gleich zwei Konzerten am 24. Juni um 19:30 Uhr im Kloster Dobbertin und am 10. Juli um 19:30 Uhr im Dom St. Nikolai zu Greifswald. Geboren ist der große Meister der Barockmusik in der Residenzstadt Halle an der Saale. Vor allem durch seine zahlreichen Opern und Oratorien erlangte er weltweite Bekanntheit. Sein Messias und besonders der darin enthaltene Halleluja-Chor gehört wohl zu den populärsten Stücken geistlicher Musik.

In Dobbertin wird das Posaunenensemble Hannover neben Werken von Prokofjew, Dukas und Mussorgsky Auszüge aus Händels Feuerwerksmusik vortragen, die der Komponist 1749 aus Anlass der Beendigung des Österreichischen Erbfolgekriegs ausschließlich für Militärinstrumente komponierte.

HändelIn Greifswald hingegen stehen zwei Konzerte und diverse Händel-Arien auf dem Programm. Besonders das Concerto grosso D-Dur weist eine eher klassische Formstruktur auf. Mit der Einführung neuer Stilelemente bereitete Händel hier den Übergang vom Spätbarock hin zur Frühklassik, insbesondere der Sinfonik Haydns, vor und steht somit am Anfang der Moderne. Mit Arien, unter anderem aus Händels Oper Alcina und seinem Oratorium Samson, wird die renommierte Sängerin Iwona Sobotka für unvergessliche Melodien sorgen. Unterstützt wird sie dabei vom Trompeter Gábor Boldoczki, Solisten-Preisträger 1999, und den Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Helmut Branny. Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de

Åsa Larsson: »Der schwarze Steg«

 
Åsa Larsson: »Der schwarze Steg«Nach ihrem letzten Fall kann die Anwältin Rebecka Martinsson nur schwer ins Leben zurückfinden. Sie will nicht mehr in ihrer Stockholmer Kanzlei arbeiten, bewirbt sich um eine Stelle bei der Staatsanwaltschaft in Kiruna, ihrer Geburtsstadt, und zieht ins alte Haus ihrer Großmutter.

Die Stille ihres neuen Lebens wird jäh unterbrochen, als ganz in der Nähe eine Frau ermordet aufgefunden wird. Schnell ist das Opfer identifiziert: Es handelt sich um Inna Wattrang, leitende Angestellte bei Kallis Mining, einer weltweit erfolgreichen Grubengesellschaft. Deren Gründer, Mauri Kallis, war einst bettelarm. Seinen märchenhaften Aufstieg verdankt er nicht nur seiner verwegenen Lust am Spekulieren, sondern auch Inna und Diddi Wattrang, gutaussehenden Geschwistern aus verarmtem Hochadel mit besten Beziehungen. Rebecka erkennt, dass die Tote etwas mit Mauris überaus dubiosen Geschäften in Uganda zu tun hatte …

Am 14.03.2009 beginnt Åsa Larsson eine Leserreise in Leipzig (Lehmanns Fachbuchhandlung) und liest aus ihrem neuesten Roman »Bis dein Zorn sich legt«. Diese Leserreise führt auch in die Städte Köln (15.03.2009 Polizeipräsidium Köln), Braunschweig (16.03.2009 Buchhandlung Graff), Hannover (17.03.2009 Buchhandlung Leuenhagen & Paris) sowie nach Berlin (19.03.2009 (Lehmanns Fachbuchhandlung). Weitere Informationen: www.cbertelsmann.de

Åsa Larsson: »Sonnensturm«

 
Åsa Larsson: »Sonnensturm«Im schwedischen Kiruna sind die Winter dunkel und klirrend kalt. Eines düsteren Tages be-leuchtet das Polarlicht eine gespenstische Szenerie: Viktor Stråndgard liegt tot in der Kirche. Nicht das erste Mal. Als Jugend-licher war er nach einem Unfall scheintot, hatte Kontakt mit Gott und Engeln. Dieses Erlebnis hat ihn zum umschwärmten Star einer einflussreichen Sektengemeinde gemacht. Jetzt wurde er brutal erstochen, und zwei furchtlose Frauen sind entschlossen, Licht in das Dunkel zu bringen.

Rebecka Martinsson, eigentlich Steueranwältin in Stockholm, eilt in ihren Heimatort zurück, um Viktors Schwester beizustehen. Doch Sanna ist inzwischen Hauptverdächtige, und auch Rebecka wird von der Vergangenheit eingeholt. Die hochschwangere Polizeiinspektorin Anna-Maria Mella nimmt die Ermittlungen auf. Aber die Kirchenmitglieder sind so schweigsam wie die Kirchenmauern. Ist die brüderliche Liebe in Hass umgeschlagen? Oder ist der Täter außerhalb der Kirche zu suchen? Unerbittlich, witzig und höchst raffiniert schildert Åsa Larsson die Suche der beiden Frauen nach der Wahrheit und hält die Spannung mit funkelnden Dialogen und psychologischem Tiefsinn bis zum fulminanten Schluss.

Am 14.03.2009 beginnt Åsa Larsson eine Leserreise in Leipzig (Lehmanns Fachbuchhandlung) und liest aus ihrem neuesten Roman »Bis dein Zorn sich legt«. Diese Leserreise führt auch in die Städte Köln (15.03.2009 Polizeipräsidium Köln), Braunschweig (16.03.2009 Buchhandlung Graff), Hannover (17.03.2009 Buchhandlung Leuenhagen & Paris) sowie nach Berlin (19.03.2009 (Lehmanns Fachbuchhandlung). Weitere Informationen: www.cbertelsmann.de