Elbphilharmonie und Laeiszhalle: »Am Nikolaustag wird kräftig gejazzt!«

Der Dezember steckt voller Über-raschungen gerade für die Kleinen und kleinsten Fans klassischer Musik – vom Klingenden Museum über die Hamburger Symphoniker bis hin zu den Babykonzerten in verschiedenen Stadtteilen.

Am Nikolaustag wird kräftig gejazzt, wenn Joachim Kühn, Majid Bekkas und Ramon Lopez im Rahmen unserer Reihe »Jazz Piano« zu Gast sind. Knapp eine Woche später präsentiert ProArte »Christmas with Los Rome-ros«:ein weihnachtliches Programm mit Liedern aus aller Welt und Werken von Vivaldi bis Tschaikowsky, arrangiert für vier Gitarren und Kammerorchester.

Zum Jahreswechsel unverzichtbar ist die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven, die diesmal gleich zweimal in der Laeiszhalle erklingt:Spektakulär wird sicher das Gastspiel von Sir John Eliot Gardiner und demLondon Symphony Orchestraam 18. Dezember. An Silvester lassen dann in beliebter Tradition die Hamburger Symphoniker mit »Der Neunten« das alte Jahr ausklingen, am Pult steht Peter Ruzicka. Weitere Informationen: www.elbphilharmonie.de

In Flensburg zu Hause: Neubauer Reisen, der Nordland-spezialist!: »Schönes entdecken und Neues erfahren«

Ob norwegische Küstenreise, die Städte Oslo, Bergen, Ålesund, Trond-heim oder Kirkenes, ob die Südwest-küste Norwegens, die Landschaften Telemarks, Nordland oder Finnmar-ken, die faszinierende Inselwelt der Lofoten oder grandiose Fjorde, glasklare Seen und dichte Wälder, schneebedeckte Hochgebirge und weite Täler, die Landschaften Norwegens bieten eine faszinierende Vielfalt. »Schönes entdecken und Neues erfahren«, das ist das Konzept des Nordlandspezialisten Neubauer Reisen mit Sitz in Flensburg.

So führt eine 6-tägige Rundreise an die Südwestküste Norwegens und in die Hansestadt Bergen, eine 8-tägige Rundreise in die grandiose Welt der Fjorde in Verbindung mit dem Hurtigruten Postschiff über Lillehammer, Geiranger und Ålesund nach Bergen und Kristiansand. Ein Skandinavischer Traum wird sich für alle diejenigen erfüllen, die sich für eine große Rundreise zum Nordkap und zu den Lofoten entscheiden. Ein besonderes Programm-Highlight dürfte die Wintereise entlang der norwegischen Fjord-Küste sein. Eine weitere Reiseroute führt von Bergen über Kirkenes nach Trondheim.

Ob Norwegen, Schweden oder Finnland – Neubauer-Reisen bieten Natur und Kultur, Begegnungen mit Menschen in den verschiedensten Landschaften, sie bieten vor allem unvergessliche Erlebnisse. Die Sonneninsel Gotland, eine Insel mit bewegter Vergangenheit, kann im Juli per Fahrrad entdeckt werden. Jahr für Jahr kommen mehr und mehr Menschen und erleben die Insel als attraktives, interessantes und erholsames Urlaubsziel. Fernab vom schwedischen Festland ist Gotland ein kleines Land für sich. Umgeben von tiefblauem Ostseewasser und geprägt von einer facettenreichen Flora und Fauna, lockt die Insel mit einem ganz besonderen Charme. Eine weitere Reise führt mit dem Rad entlang des Götakanals. Höhepunkt vieler Schwedenreisen ist aber ein Aufenthalt in der Metropole des Landes, Stockholm. Diese Stadt, die sich stolz über die Ostsee erhebt, ist über 700 Jahre alt und auf 14 Inseln erbaut, eine Stadt mit reichem Kulturangebot, einer interes-santen Musikszene, hervorragenden Restaurants und Hotels.

Weitere Reisen bietet der Reisespezialist aus dem Norden einem 243-seitigen Katalog, der auf Anfrage erhältlich ist. Sie können sich aber auch im Internet unter www.neubauer-reisen.de orientieren.

Schleswig-Holstein Musik Festival: »Von Turandot bis zur Walpurgisnacht – Das Programm der Chorakademie 2012«

Die Chorakademie Lübeck des Schleswig-Holstein Musik Festivals erwartet in der Zeit vom 6. Juli bis zum 8. August ein intensiver Probensommer. Den Anfang macht der Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada. Mit den jungen Teilnehmern, die weltweit ausgesucht werden, wird er Mendelssohns „Die erste Walpurgisnacht“ op. 60 einstudieren. Zur Aufführung kommt das Werk gemeinsam mit den Musikern der internationalen Orchesterakademie des SHMF.


Andrés Orozco-Estrada, Foto: ©Werner Kmetitsch

Die aus China stammende Dirigentin Xian Zhang wird mit den Nachwuchstalenten der Chorakademie Puccinis Oper „Turandot“ erarbeiten. Als Solisten konnten unter anderem die Sopranistinnen Jennifer Wilson und Iwona Sobotka, der Tenor Thomas Michael Allen und der Bariton Konrad Jarnot gewonnen werden. Die Sängerinnen und Sänger werden begleitet von der NDR Radiophilharmonie. Die dritte Proben-phase leitet Chorakademiegründer Rolf Beck, der den Nachwuchsstars „Ein deutsches Requiem“ op. 45 von Brahms näher bringt. Das Ergebnis präsentieren sie gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Die aus Warschau stammende Agnieszka Franków-Zelazny studiert für die traditionsreiche Chornacht im Lübecker Dom ein A-cappella-Programm ein.

Der Schleswig-Holstein Festival Chor wird im Herbst 2012 auf Reisen gehen. Die jungen Gesangstalente geben Gastspiele unter anderem in Paris und Peking. Weitere Informationen: www.shmf.de

Christian Thielemann ist neues Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London und wird Ehrendoktor der Musikhochschule Weimar

Gleich zwei Ehrungen werden dem zukünftigen Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle in diesem Monat zu teil. Am Freitag, den 21. Oktober 2011, verleiht die Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt Christian Thielemann die Ehrendoktorwürde. Damit werden, so der Hochschulsenat in seiner Begründung, Thielemanns »außergewöhnliche Leistungen und besondere Verdienste um die Musik des 19. Jahrhunderts« gewürdigt.


Christian Thielemann, Foto: Hana Zushi, Royal Academy of Music

Am Tag darauf, dem 200. Geburtstag von Franz Liszt, dirigiert Thielemann in der Weimarhalle ein Konzert zu Ehren des Jubilars und steht dabei am Pult eines Projektorchesters, welches sich aus Mitgliedern der Weimarer Staatskapelle, Professoren und Dozenten der Weimarer Musikhochschule sowie deren Studierenden zusammensetzt. Auf dem Programm stehen Liszts »Totentanz«, sein zweites Klavierkonzert (jeweils mit dem Solisten Konstantin Scherbakov), die Symphonische Dichtung »Les Préludes« sowie Richard Wagners »Tannhäuser«-Ouvertüre. Das Konzert wird noch am gleichen Abend auf arte zeitversetzt übertragen.

Bereits am vergangen Freitag, den 14. Oktober, nahm die Londoner Royal Academy of Music Christian Thielemann in die überaus prominente Schar ihrer Ehrenmitglieder auf. Die Royal Academy wurde 1822 gegründet und zählt seitdem zu den weltweit renommiertesten Ausbildungsinstituten für angehende Musiker und Komponisten. Zu ihren Ehrenmit-gliedern gehören u.a. Claudio Abbado, Pierre Boulez, Nikolaus Harnoncourt und Bernard Haitink. Im Rahmen des Festaktes dirigierte Thielemann am Pult des Academy Concert Orchestra die symphonische Dichtung »Don Juan« von Richard Strauss. Weitere Informationen: www.staatskapelle-dresden.de

Institut50plus: »Villa Oasis – Zeit zu Zweit auf der Sonneninsel Usedom«

Es ist Herbst geworden. Zeit für Ruhesuchende und Verliebte. Denn gerade auf Usedom hat der Herbst seinen ganz besonderen Reiz mit seinem warmen Licht, dem Duft nach reifen Früchten und würziger Seeluft sowie dem Gefühl, dass alles zur Ruhe kommt.

Das kleine aber feine Inhaber geführte Hotel mit seinen 20 unterschiedlichen Zimmern und Suiten liegt in einem Park, direkt am Strand von Heringsdorf.

Die Ruhe der wunderschönen Insel Usedom mit seinen langen Stränden und verträumten Buchten des Achterwassers bietet die Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen und sich ein paar Tage auszuspannen.

Lassen Sie Seele und Körper endlos Raum und erleben Sie die Geborgenheit und Stille der Villa Oasis. Weitere Informationen: www.villa-oasis.de

Musikfest Erzgebirge: 1. Internationaler Meisterkurs »dirigieren.interpretieren«

Die einzigartigen Kulturschätze der Region Erzgebirge/Sachsen zu bewahren und im nationalen und internationalen Maßstab zu vermitteln – dieser Anspruch des Musikfestes Erzgebirge findet 2012 neben den Konzerten und bereits eingeführten Begleitveranstaltungen eine neue, hochkarätig ausgestaltete Form.


Hans-Christoph-Rademann, Foto: (c) netzwerk projektziel

Vom 18.-23. September veranstaltet das Musikfest Erzgebirge erstmals den Internationalen Meisterkurs „dirigieren.interpretieren“. Der Meisterkurs richtet sich an junge DirigentInnen, KirchenmusikerInnen und Studierende der entsprechenden Studienrichtungen. Ziel ist die Vermittlung des wertvollen kirchenmusikalischen Erbes Sachsens an eine interessierte junge Generation. Mit dem Meisterkurs
„dirigieren.interpretieren“ soll künftig eine Veranstaltungs- und Vermittlungsform von großer Strahlkraft und langer Wirkung etabliert werden, bei der Kirchenmusik von ausgewiesenen Spezialisten vorgestellt und vermittelt wird.

Kursleiter ist einer der gefragtesten und anerkanntesten Chordirigenten unserer Tage, Prof. Hans-Christoph Rademann. Kursort ist die Bergkirche St. Marien in Annaberg-Buchholz, die einzige Bergkirche Sachsens. Als Kurschor steht den Teilnehmern der renommierte Dresdner Kammerchor zur Verfügung. Die Ergebnisse des Kurses werden dann gemeinsam mit den kirchenmusika-lischen Kräften der Region im Abschlussgottesdienst des Musikfestes Erzgebirge in der St. Georgenkirche Schwarzenberg der Öffentlichkeit präsentiert. Somit wird ein belebender Impuls für die konkrete kirchenmusikalische Praxis gegeben.
Zudem konnten drei Gastdozenten für ergänzende öffentliche Vorträge gewonnen werden, in denen in aufführungspraktischer, kulturwissenschaftlicher und theologischer Perspektive die Kursinhalte vertieft werden: Prof. Ludger Rémy („Dirigieren im Sitzen.“ Der Dirigent als Continuo-Spieler: Möglichkeiten und Grenzen), Dr. Christina Siegfried („Nichts als Pest und Krieg?“ Zur Kulturgeschichte der Musik im 17. Jahrhundert) und Prof. Martin Petzoldt (Musik als klingende Theologie). Im Zentrum des Kurses steht die dirigentische Arbeit an ausgewählten Motetten aus zwei der bedeutendsten Motettensamm-lungen des 17. Jahrhunderts: der Geistlichen Chor-Music 1648 von Heinrich Schütz und dem Israelis Brünnlein von Johann Hermann Schein.

Ab sofort können sich junge Dirigenten, Kantoren und Studenten bis 35 Jahre für diesen Kurs bewerben. Der Meisterkurs findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Musik in der Jugend – AMJ und dem Carus-Verlag Stuttgart statt. Weitere Informationen durch OIliver Geisler: www.musikfest-erzgebirge.de

Positive Bilanz für Künstler der Semperoper Dresden im Jahrbuch der »Opernwelt«

Bei der diesjährigen Bilanz der Zeitschrift »Opernwelt« haben auch die Semperoper Dresden und viele in dieser Spielzeit hier engagierte Künstler erste Ränge belegt. Stefan Herheim wurde in den Kategorien Beste Aufführung und Beste Inszenierung/Bester Regisseur mehrfach genannt, darunter für seine bejubelte Dresdner »Rusalka« sowie für seine Kopenhagener »Lulu«, die er in dieser Spielzeit in Dresden auf die Bühne bringen wird. Auch die Kostüm- sowie die Bühnenbildnerin dieser beiden Produktionen, Gesine Völlm und Heike Scheele, wurden mehrfach hervorgehoben. Stefan Herheim wird in den kommenden vier Jahren an der Semperoper jeweils eine Neuproduktion herausbringen wird.


Aus: Hans Werner Henzes Musiktheater, Gisela!

In der Kategorie Beste Uraufführung fand Henzes »Gisela! Oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks« in der Dresdner Inszenierung von Elisabeth Stöppler Erwähnung wie auch Nadja Mchantaf, die die Titelrolle sang. Ebenfalls hervorgehoben wurde ihr Kostümbildner Frank Lichtenberg in der Kategorie Beste Kostüme. Weitere Nennungen entfielen auf Omer Meir Wellber, Dirigent der »Daphne« der vergangenen Spielzeit, mit dem die Semperoper für die Zukunft viele Pläne hat, sowie auf den Countertenor Franco Fagioli als Nerone, zu hören derzeit wieder in der Dresdner »Poppea«, und auf Stuart Skelton, den Lohengrin in der nächsten Aufführungsserie an der Semperoper.

Cornelius Meister, der im Februar Herheims »Lulu« dirigiert, wurde ebenso gelobt wie der junge tschechische Komponist Miroslav Srnka, dessen neues Werk »Jakub Flügelbunt« im Dezember von der Semperoper Junge Szene uraufgeführt wird. Auch die Ausstatter des neuen »Simplicius Simplicissimus« an der Semperoper Dresden, Okarina Peter und Timo Dentler, wurden erwähnt. Beachtung mit CD-Produktionen fanden außerdem Christian Thielemann, künftiger Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle, sowie Erik Nielsen, Dirigent des »Simplicius«. Weitere Informationen: www.semperoper.de

Bremer Musikwerkstatt: »Keine Angst vor schrägen Tönen!«

Am kommenden Samstag, dem 8. Oktober 2011 heißt es in der Bremer Musikwerkstatt wieder: Keine Angst vor schrägen Tönen! Beim Familien-samstag in der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker dürfen große und kleine Musikbegeisterte von 11 bis 13 Uhr klassische Orchesterin-strumente kennenlernen und natürlich ausprobieren.

Björn Anhalt und Inga von Seggern erklären spielerisch, wie ein klassisches Orchester aufgebaut ist, welche Instrumente dazugehören und wie diese klingen – und dann geht es ran an Geige, Posaune & Co. Die beiden Musikpädagogen erreichen mit ihrem Programm die ganze Familie: Sie wecken die Neugier der Kinder auf Klassik und Instrumente und überraschen selbst viele Erwachsene mit neuen Erkenntnissen. Dabei stehen die Lust am Musizieren und die Freude an der Musik im Mittelpunkt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Buch erscheint im Kösel Verlag, München. Weitere Informationen: www.bremerphilharmonie.de

5. Leipziger Poetikvorlesung mit BüchnerpreisträgerinBrigitte Kronauer

Das Deutsche Literaturinstitut der Universität Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen setzen das 2007 unter dem Titel „Schreibweisen der Gegenwart – Leipziger Poetik-vorlesungen“ begonnene Gemeinschaftsvorhaben in diesem Jahr mit Brigitte Kronauer am 31.10.11, 18:00 Uhr im Alten Rathaus in Leipzig fort.

„Literatur, so hat es die Büchner-preisträgerin Brigitte Kronauer einmal ausgedrückt, ist eine „Gegenmaßnahme zur Realität“. Nicht zu Unrecht gilt sie als die Sprach-künstlerin unter den deutschen Prosaautorinnen der Gegenwart. Sie hat es verstanden, die Anregungen der Moderne aufzugreifen und mit zeitgenössischen Erzählan-sprüchen zu verbinden.“, so Josef Haslinger, amtierender Direktor des Deutschen Literaturinstituts Leipzig.

Die Vortragsreihe ergänzt das literarische Leben in Leipzig und Sachsen. Ziel der Vorlesungen ist es, über die Lebens- und Schreiberfahrung und die Poetik des ausgewählten Autors Auskunft zu geben. Ihren Auftakt hatten die Leipziger Poetikvorlesungen im Jahr 2007 mit Ingo Schulze, 2009 war die Literaturnobel-preisträgerin Herta Müller zu Gast in Leipzig.

Die Kulturstiftung wirbt mit den Leipziger Poetikvorlesungen für die zeit-genössische Literatur in Sachsen. „Die Leipziger Poetikvorlesungen heben die Bedeutung der Literatur für die Stadt Leipzig und für den Freistaat Sachsen hervor. Als Verlagsstadt, Ort der Leipziger Buchmesse und Lebensmittelpunkt zahlreicher Autoren ist Leipzig ein wichtiges Zentrum der deutschen Gegen-wartsliteratur“, so Stiftungsdirektor Ralph Lindner. Foto: (c) Manfred Thomas. Weitere Informationen: www.kdfs.de

Festspielfrühling Rügen 2012 bereichert die Vorsaison auf der Insel mit hochkarätigem Musikprogramm

Fans der Festspiele MV müssen nun nicht mehr auf den Beginn der Saison im Juni warten: Vom 16. bis zum 25. März 2012 findet der erste Festspiel-frühling Rügen 2012 statt. Die künst-lerische Leitung hat das renommierte Fauré Quartett übernom-men, das mit 13 außergewöhnlichen Kammer-musik-Konzerten hochkarätige Künstler an die schönsten Spielorte der Insel bringt und sogar einen Meisterkurs für Laienmusiker gibt.

Der Festspielfrühling erklingt u. a. im Theater und Marstall in Putbus, in der Nebelsignalstation am Kap Arkona, in der Nordperdhalle in Göhren und in der Kunstscheune in Vaschwitz. Auf der Bühne zu erleben sind natürlich die Musiker des Fauré Quartetts sowie ihre prominenten Gäste: der junge Pianist Martin Stadtfeld spielt Bach, die NDR Bigband präsentiert ein Überraschungspro-gramm, der Schauspieler Sky Du Mont rezitiert den „Karneval der Tiere“ und Alfred Biolek liest Goethe und Mendelssohn. Dazu kommen Mirijam Contzen (Geige), Julian Steckel (Violoncello) sowie die Festspielpreisträger Matthias Schorn (Klarinette) und Sebastian Klinger (Violoncello) und viele mehr.

Abschließender Höhepunkt bei fast allen Veranstaltungen ist die „Zugabe“. Sie greift zumeist das Thema des Abends auf und bietet dem Publikum die Möglichkeit, in entspannter familiärer Atmosphäre die jeweiligen Künstler des Abends persönlich kennen zu lernen.

Der Intendant der Festspiele MV, Dr. Matthias von Hülsen, sagt über den neuen Festspiel-Vorboten: „Mit ihrer atemberaubenden Landschaft und ihrer reichen Baukultur war die Insel Rügen von Anfang an ein be-sonderes Zentrum unter unseren sommerlichen Festspiel-Landschaf-ten. Nun weiten wir hier unser Programm auch auf den Frühling aus. So bereichern wir die traditionell eher ruhigere Vorsaison der Insel mit einem kulturellen Highlight und können so mit den Festspielen MV für die Insel Rügen neue, kulturell motivierte Gäste gewinnen. Der Fest-spielfrühling ist dieser Insel sowohl von den Spielorten her als auch vom Programm wie auf den Leib geschneidert. Ich danke dem Fauré Quartett für diese gelungene Programmgestaltung!“

Die Mitglieder des Fauré Quartetts

Erika Geldsetzer (Violine), Sascha Frömbling (Viola), Konstantin Heidrich (Violoncello) und Dirk Mommertz (Klavier) freuen sich sehr auf den Festspielfrühling: „Wir haben ein außergewöhnliches Programm voller Highlights und Überraschungen zusammengestellt und freuen uns auf zehn aufregende, spannende und inspirierende Tage!“

Das Fauré Quartett, Ensemble-Preisträger der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2001, spielt in den großen Konzertsälen dieser Welt, darunter in der Wigmore Hall in London, in dem Lincoln Center in New York, in der Philharmonie in Berlin und in dem Concertgebouw in Amsterdam. 2008 wurde den Musikern für die Brahms-Klavierquartette der ECHO Klassik und der Preis der deutschen Schallplattenkritik verliehen sowie 2010 der ECHO Klassik für das Album „Popsongs“ in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“. Die Mitglie-der des Ensembles lehren und musizieren als „Quartet in Residence“ an der Karlsruher Musikhochschule sowie in Essen und Berlin (UdK). Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de