JAZZ BALTICA 2019

»JazzBaltica wurde zu einem der wichtigsten Festivals der Welt, es ist einmalig und ungewöhnlich, vollzieht sich in einer sehr angenehmen Atmosphäre. Es gibt uns als kreative Musiker die Gelegenheit mit einer Vielzahl von anderen Künstlern zu spielen. Mit Musikerkollegen, die wir vielleicht noch gar nicht kennen, mit denen wir auch niemals Gelegenheit hätten zusammenzutreffen – das ist großartig«, fasste einst der bedeutende Jazz-Saxophonist Michael Brecker die besondere Atmosphäre von JazzBaltica zusammen. Weitere Informationen: www.shmf.de

Roberto De Lapuente, Rechts gewinnt, weil Links versagt

Die gesellschaftliche Linke steckt seit Jahren in der Krise und schafft es nicht, als Regierungsalternative wahrgenommen zu werden. Daran hat natürlich auch die neoliberale Kampagne gegen linke Politik einen Anteil, aber Roberto De Lapuente zeigt in seiner kritischen Analyse auch, dass viele Probleme der Linken hausgemacht sind:

Ausladende Gender-Debatten und ewige Marx-Exegesen, aber vor allem die Selbstgefälligkeit und Abgehobenheit, mit der sich manche Linke präsentieren, vergraulen selbst diejenigen, die eigentlich zur Stammklientel gehören sollten. Um wieder mehrheitsfähig zu werden, fordert De Lapuente eine Rückbesinnung auf alte Stärken und einen neuen, ergebnisoffenen Diskurs mit allen Beteiligten. Weitere Informationen: www.westend-verlag.de

folkBALTICA 2019: STURM & STILLE Dynamik und Leidenschaft, Nachdenklichkeit und Freude, Traditionen und Erneuerung

Am 22. April 2005 wurde folkBALTICA in der Alten Post in Flensburg erstmalig eröffnet mit einem Doppelkonzert der schwedischen Musiker Nils Landgren/ Jonas Knutsson/ Johan Norberg und der dänischen Gruppe Zar. Seitdem hat sich viel getan, das Festival hat sich verändert und ist gewachsen. Seit 2014 ist zudem das folkBALTICA Ensemble ein fester Bestandteil des Festivals. Wir sind auch ein wenig stolz auf den zurückgelegten Weg und wollen das 15. Festival gemeinsam mit Ihnen feiern.

Sie finden im diesjährigen Programm Musikerinnen und Musiker, die das Festival geprägt haben und schon häufiger zu Gast waren. Der dänische Pianist Nikolaj Busk war schon 2005 dabei, damals mit dem Trio Mio. Bereits zum vierten Mal tritt das schwedische Vokalquartett Kraja bei folkBALTICA auf. Und ein besonderer Höhepunkt des Festivals wird mit Sicherheit das Jubiläumskonzert mit der folkBALTICA All Star Band am 25. Mai in Flensburg sein.

Aber wir wollen nicht nur zurück, sondern auch nach vorne schauen. Selbstverständlich finden Sie im diesjährigen Programm auch Künstler, die zum ersten Mal bei folkBALTICA dabei sind, wie z.B. die Folk All-in Band, das estnische Trio Soon/Piho/Lepasson, die deutsche Liedermacherin Sarah Lesch und Spöket i Köket. Und wir haben anlässlich unseres Jubiläums unsere Internet-Seite www.folkbaltica.de neu gestaltet. 

Musik lebt dadurch, dass sie Gegensätze aufeinander treffen lässt und in sich vereinen kann. Sturm und Stille wirken nur, wenn sie sich abwechseln. Musik hat die wunderbare Gabe, Menschen zusammenzuführen und Grenzen überwinden zu können. Wie nötig diese friedliche Grenzüberwindung in „Sturm und Stille“ ist, zeigt auch der 2017 erschienene gleichnamige Roman des norddeutschen Autors Jochen Missfeldt. Dort wird beschrieben, wie ein Totengräber 1850 nach der Schlacht von Idtstedt sechsundfünfzig tote Soldaten beerdigen muss: „Zuerst legte Carstensen einen Schleswig-Holsteiner neben einen Dänen ins Massengrab, dann rief er auf Plattdeutsch: Kön’n I ju nu verdrägen?“

Inzwischen vertragen wir uns im deutsch-dänischen Grenzland deutlich besser. Wenn die Musik von folkBALTICA einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, würde uns das sehr freuen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie die leisen und lauten Töne des Festivals genießen können und dass Sie durch die Musik neugierig werden auf andere (Musik)Kulturen und andere Menschen. Juliana Christiansen, Harald Haugaard, Torge Korff und Nele Spitzley:  Weitere Informationen. www.folkbaltice.de

FESTSPIELE MECKLENBURG-VORPOMMERN: Ein Klangraum voller Vielfalt und musikalischer Entdeckungen

EIN KLANGRAUM VOLLER VIELFALT UND MUSIKALISCHER ENTDECKUNGEN

Mit dem Festspielsommer vom 15. Juni bis zum 15. September 2019 bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Musik in Scheunen, Kirchen, Schlossparks und Industriehallen von der Seenplatte bis zur Ostseeküste. Zu erleben sind große Namen wie Lisa Batiashvili, Emanuel Ax, Hilary Hahn, Daniel Hope, Mitsuko Uchida, Mariss Jansons und Götz Alsmann, internationale Klangkörper wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das New Century Chamber Orchestra San Francisco und der Dresdner Kreuzchor sowie Talente aus aller Welt.

Preisträgerin in Residence ist die niederländische Cellistin Harriet Krijgh, die den Festspielsommer mit über 20 Konzerten maßgeblich prägen wird. Mit den „Vorpommern-Tagen“ bieten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern erstmals eine musikalische Reise durch die Region. Das „Detect Classic Festival“ für junge Leute lockt nach Neubrandenburg zum Vernetzen und Musik genießen. Neuauflagen des Kinder- und Familienprogramms „Mäck & Pomm“ und der „Inselmusik – Das Streichquartettfest auf Rügen“ stehen neben beliebten Reihen wie der „Landpartie“ und den „Unerhörten Orten“ auf dem Programm. Auch mit „360° Gesang“ und „2 x Hören“ auf Schloss Ulrichshusen, dem Zwei-Tages-Festival „Mythos Stradivari“ auf Schloss Schwiessel und dem Fahrradkonzert in Schwerin laden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu musikalischen Entdeckungen ein. Foto: Nancy Horowitz. Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de

Ruth Ware, Wie tief ist deine Schuld

»Ich brauche deine Hilfe.« Mehr steht nicht in der Nachricht, die Isa von ihrer alten Schulfreundin Kate bekommt. Aber die wenigen Worte genügen. Isa lässt alles stehen und liegen und fährt nach Salten – dem Ort, wo sie einst mit ihren drei Freundinnen Kate, Thea und Fatima das glücklichste und zugleich grauenvollste Jahr ihres Lebens verbracht hat. Was am Ende jenes Jahres geschah, wird keine von ihnen je vergessen. Nun ist an der Küste eine Leiche gefunden worden. Sie alle wissen, wer es ist. Und sie wissen auch, wie die Leiche dort hingekommen ist, vor siebzehn Jahren.

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Weitere Informationen: www.dtv.de

Yuval Noah Harari, 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

»FULMINANT, KLUG UND DÜSTER«
Deutschlandradio Kultur

»MAN SOLLTE ALLE GESCHICHTSLEHRER VON HARARI COACHEN LASSEN«
Christian Jostmann, Die Furche

In «Eine kurze Geschichte der Menschheit» erzählte er vom Aufstieg des Homo Sapiens zum Herrn der Welt. In «Homo Deus» ging es um die Zukunft unserer Spezies. Mit seinem neuen Buch schaut Yuval Noah Harari, einer der aufregendsten Denker der Gegenwart, nun auf das Hier und Jetzt und stellt die drängenden Fragen unserer Zeit. Warum ist die liberale Demokratie in der Krise? Ist Gott zurück? Soll Europa offen bleiben für Zuwanderer? Kann der Nationalismus eine Antwort geben auf Klimawandel und soziale Ungleichheit? Was sollen wir unseren Kindern beibringen? Und können wir die Welt überhaupt noch verstehen, die wir erschaffen haben?

Yuval Noah Harari hat Millionen Leser auf der ganzen Welt in seinen Bann geschlagen. In seinem neuen Buch lädt er dazu ein, über Werte, Bedeutung und persönliches Engagement in einer Zeit voller Lärm und Ungewissheit nachzudenken. In einer Welt, die überschwemmt wird mit bedeutungslosen Informationen, ist Klarheit Macht. Doch Milliarden von uns können sich kaum den Luxus leisten, sich mit den drängenden Fragen der Gegenwart zu beschäftigen, weil wir Dringenderes zu erledigen haben. Leider gewährt die Geschichte keinen Rabatt. Wenn über die Zukunft der Menschheit in unserer Abwesenheit entschieden wird, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, unsere Kinder zu ernähren und mit Kleidung zu versorgen, werden wir und sie dennoch nicht von den Folgen verschont bleiben. Dieses Buch versorgt die Menschen nicht mit Kleidung oder Nahrung. Aber es kann helfen, die Dinge ein wenig klarer zu sehen, und damit das globale Spielfeld etwas einebnen. Wenn es auch nur ein paar mehr von uns in die Lage versetzt, sich an der Diskussion über die Zukunft unserer Spezies zu beteiligen, so hat es seine Aufgabe erfüllt. Weitere Informationen: www.chbeck.de

Yuval Noah Harari, Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen

In seinem Kultbuch Eine kurze Geschichte der Menschheit erklärte Yuval Noah Harari, wie unsere Spezies die Erde erobern konnte. In Homo Deus stößt er vor in eine noch verborgene Welt: die Zukunft. Was wird mit uns und unserem Planeten passieren, wenn die neuen Technologien dem Menschen gottgleiche Fähigkeiten verleihen – schöpferische wie zerstörerische – und das Leben selbst auf eine völlig neue Stufe der Evolution heben?

Wie wird es dem Homo Sapiens ergehen, wenn er einen technikverstärkten Homo Deus erschafft, der sich vom heutigen Menschen deutlicher unterscheidet als dieser vom Neandertaler? Was bleibt von uns und der modernen Religion des Humanismus, wenn wir Maschinen konstruieren, die alles besser können als wir? In unserer Gier nach Gesundheit, Glück und Macht könnten wir uns ganz allmählich so weit verändern, bis wir schließlich keine Menschen mehr sind. Weitere Informationen: www.chbeck.de

Giovanni Maio, Werte für die Medizin

Dieses Buch macht all denen Mut, die sich tagtäglich um ihre Patienten sorgen. Es zeigt ihnen auf, wie wertvoll und unverzichtbar ihre Tätigkeit ist. Denn in der Heilkunde geht es immer um alles. Es geht um Entscheidungen, die sich auf die ganze Biografie eines Menschen auswirken. Dass dabei heute die Ökonomie vorherrscht, widerspricht den Werten, die Grundlage des Heilens sind.

Giovanni Maio plädiert daher für eine Rückbesinnung auf Werte wie Geduld, Behutsamkeit, Reflexivität und Demut, ohne die Fürsorge für den Menschen nicht möglich ist. Ein Buch über Werte, die verloren zu gehen drohen und die doch für viele der Motor waren, sich für einen Heilberuf zu entscheiden. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Jörn Leonhard, Der überforderte Frieden

Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg. Je länger er dauerte, desto mehr veränderte er die Gesellschaften, die ihn führten, und desto rasanter entwertete er das Wissen der Politiker. Wie sollte man ihn beenden? Meisterhaft und mit dem Blick für die globalen Zusammenhänge erzählt Jörn Leonhard, wie die Welt zwischen 1918 und 1923 um eine neue Friedensordnung rang und was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete.

Dabei werden die hochfliegenden Erwartungen und die teils widersprüchlichen Versprechen ebenso deutlich wie die erdrückenden Probleme bei der Umsetzung und die Unterschiede zwischen den Annahmen in Paris und den Realitäten vor Ort. Ob im Blick auf untergehende Reiche und neue Staaten, ethnische Minderheiten oder das neue Massenphänomen von Flucht und Vertreibung: Die Art und Weise, wie der Krieg zu Ende ging, schuf Enttäuschungen und Konflikte, die das 20. Jahrhundert prägen sollten und deren Ausläufer bis in unsere Gegenwart reichen.  Weitere Informationen: www.chbeck.de 

Heinrich August Winkler, Zerbricht der Westen

Der Westen steckt in seiner schwersten Krise. Heinrich August Winkler analysiert die Ursachen und erklärt die Zusammenhänge. Mit seinem glasklar formulierten Buch gibt der berühmte Autor der „Geschichte des Westens“ dem Leser einen politischen Kompass in die Hand, der dabei hilft, sich im ebenso verwirrenden wie gefährlichen Krisenbündel unserer Zeit zurechtzufinden. Zerbricht der Westen? Finanzkrise, Flüchtlingsströme, Brexit, autoritäre Regime in der EU und an ihren Grenzen, dazu ein amerikanischer Präsident, der weltweit für tiefe Verunsicherung sorgt – Europa und Amerika haben mit so vielen Herausforderungen gleichzeitig zu kämpfen, dass Endzeitstimmung aufkommt. Gleichsam als „Geschichte auf Widerruf“ beschreibt der wohl beste Kenner des Westens Schritt für Schritt die jüngsten Ereignisse – und er spart dabei nicht mit klaren Urteilen über das, was falsch gelaufen ist, was richtig bleibt und was sich dringend ändern muss, wenn der Westen die Krise überwinden will. Weitere Informationen: www.chbeck.de