Kleine Steine mit mächtiger Wirkung: Mit Kieselsteinen gegen Gewalt

»Das Wesentliche bei der Gewalt-prävention ist, dass wir anfangen müssen, mit den Kindern zu arbeiten, bevor sie sogenannte Problemkinder sind. Wir warten also nicht, bis sich Problemkonstellationen verhärtet haben, wir handeln«, so Prof. Dr. Manfred Cierpka.

Kieselsteine zur Gewaltprävention? Dahinter verbirgt sich kein Wider-spruch, sondern ein erprobtes Konzept für Kindergärten und Grundschulen: innovativ, kindgerecht und praxisnah. Denn bei wachsender Gewaltbereit-schaft im Kindes- und Jugendalter gilt es zu handeln – so früh wie möglich.

Birgit Widmann-Rebay von Ehren-wiesen schreibt in der Fachzeitschrift Klein & Gross, Berlin: Die Kieselschule ist ein Programm zur musikalischen Förde-rung von Kompetenzen zur Gewltprävantion an Kindergärten und Grundschulen. Der Kieselstein, der von groß und klein als hübsch wegen seiner Formen und Farben empfunden wird, wird als Medium für das musikalische Miteinander einge-setzt. Entwickelt wurde dieses musikalische Curriuculum von einem Team aus Musikern, Medizinern und Psychologen. In das Programm der Kieselschule sind neueste psychologische und neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse mit eingeflossen, die zeigen, dass musikalische Erfahrungen in vielfältiger Weise emotionale, kognitive und soziale Kompetenzen fördern können.

Auf spielerische Weise vermittelt die Kieselschule Empathie, Kreativität, Impulskontrolle, positives Durchsetzungsvermögen und Beruhigungsfähigkeit. Hierfür setzt sie weder sprachliche Kompetenzen der Kinder noch ein bestimmtes Vorwissen der Erwachsenen voraus. Weitere Informationen: www.koesel.de

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