Berlin Verlage: »Kohlhaas – Mit großer erzählerischer Kraft und in einer engen Verflechtung von Fakten und Fiktion«

Mit großer erzählerischer Kraft und in einer engen Verflechtung von Fakten und Fiktion erzählt dieser zuerst 1979 erschienene Bestseller-roman von dem „rechtschaffensten und zugleich entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ (Kleist).

Damit lässt er nicht nur das 16. Jahrhundert mit seinen politischen und sozialen Unruhen gegenwärtig werden, sondern zeugt auch vom immerwährenden menschlichen Drang nach Freiheit. Elisabeth Plessen führt uns in die Kindheit des Kohlhaas, berichtet von seinen Reisen mit dem Vater und von Kohlhaas’ Frau Margarete; wir erfahren, was in ihm vorgeht, als er Stück um Stück den Glauben an die „gerechte Gewalt“ verliert, bis er sich zuletzt gegen die obrigkeitliche Willkür mit „Rauben, Brennen, Hinwegführen und Schatzen“ zur Wehr setzt.

In Kohlhaas taucht der Leser tief in die Wirren der Bauernkriege des 16. Jahr-hunderts und in das Leben der historischen Figur Hans Kohlhase ein. Wie Kleist mit diesem Stoff auf seine eigene Epoche napoleonischer Eroberungen verwies, formuliert auch Elisabeth Plessen in ihrem ungewöhnlichen und literarisch brillanten Roman unsere zeitgenös-sischen Forderungen nach freier Persönlich-keitsentfaltung. Ein Roman, der bei seinem Erscheinen nicht nur Lob und Anerkennung bei der Presse fand, sondern auch ein Bestseller war, der eine Generation prägte. Weitere Informationen: www.berlinverlage.com

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