Holger Reiners: »Abrechnung mit der deutschen Therapeutenszene«

20 Jahre lang ließ sich der bekannte Sachbuchautor Holger Reiners wegen seiner Depression therapieren. Zeit für eine gründliche Abrechnung mit der deutschen Therapeutenszene. Inkompetenz, Anmaßung, Eitelkeit und auch Zynismus gegenüber Patienten sind trauriger Alltag in diesem Land. Oft stehen am Ende nicht nur gedemütigte, sondern auch zermürbte Patienten. Ein aufrüttelnder Report!

Die nüchterne Bilanz einer langen Hilfesuche: Therapeuten arbeiten in einem völlig unkontrollierten Raum. Man könnte ihn das Schlaraffenland der Selbstverwirklichung nennen – nur bitte nicht im Umgang mit kranken Menschen. Neben besserer Kontrolle braucht es endlich ein radikales Umdenken im Umgang mit jenen, die seelisch leiden.

Holger Reiners ist Unternehmensberater und Autor zu den Fachgebieten Architektur und Depression. Viele Jahre war er Vorstandsmitglied im „Bündnis gegen Depression“ und in der „Stiftung Deutsche Depressionshilfe“. Holger Reiners ist mit einer Chirurgin verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Hamburg. Bei Kösel erschienene Titel: Das heimatlose Ich. Aus der Depression zurück ins Leben (2002, 4. Aufl. 2005), Depressiv? Zwei Fachleute und ein Betroffener beantworten die 111 wichtigsten Fragen (zusammen mit Dr. David Althaus und Professor Dr. Ulrich Hegerl; 2. Auflage 2008) und Die gezähmte Depression. Weitere Informatonen: www.randomhouse.de

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