Miriam Toews: »Mit atemberaubender Eindringlichkeit erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau, die lernt, was es heißt, sich selbst zu vergeben«

Die große kanadische Autorin Miriam Toews wuchs in einer mennoniti-schen Familie in Manitoba auf. In ihrem neuen Roman kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück und vollbringt ein literarisches Wunder: Mit atemberaubender Eindringlichkeit erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau, die lernt, was es heißt, sich selbst zu vergeben.

Kameras, Zigaretten, Handys, Schau-spieler aus Übersee und Küsse unterm Sternenhimmel — das gab es in Irmas Mennonitendorf im Norden Mexikos alles noch nie. Als der Regisseur Diego die 19-Jährige als Dolmetscherin für sein Filmteam anheuert, beginnt sie, nicht nur zwischen den Sprachen zu springen, sondern auch zwischen den grundverschiedenen Welten. Ihre strenge Familie, in der seit dem Tod ihrer Schwester Katie kaum noch ein Ton gesprochen wird, und das fröhliche, wilde Haus der Filmemacher — Irma spürt plötzlich, dass sie lebendig begraben wird, wenn sie nicht abhaut. Sie muss unbedingt weg.

Heimlich, ohne das Wissen ihres Vaters, schnappt sie sich ihre zwei kleinen Schwestern und macht sich auf nach Mexiko City. Das Abenteuer der Freiheit spült auch die tief verborgenen, die düsteren Geheimnisse ihres Lebens hervor, und diesmal, hier, läuft sie nicht davon. Weitere Informationen: www.berlinverlag.com

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