Deutsche Kammerphilharmonie Bremen »Zwischen Kammer und Konzert«

 
Konzertmeister Florian Donderer dirigiert die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen bei ihrem Konzert mit Lisa Batiashvili. Lisa Batiashvili erhielt für ihr Beethoven Violinkonzert, dass sie 2006 ohne Dirigent mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen anlässlich des Beethovenfestes in Bonn aufführte, den Beethoven-Ring der Stadt Bonn verliehen. Jetzt ist die junge Künstlerin erneut mit dem Violinkonzert zu erleben, diesmal unter der Leitung von Florian Donderer, am Montag, 27. September ab 20 Uhr in der Bremer Glocke. Auf dem Programm stehen neben Beethovens Violinkonzert, Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 3 und Schuberts Sinfonie Nr. 3.

Florian Donderer ist Konzertmeister und Solist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Der ehemalige Stipendiat der Karajan-Akademie ist ein begeisterter Kammermusiker. Den Schwerpunkt seines musikalischen Lebens legt er auf die Arbeit mit Kammerorchestern. Er ist dort sowohl in der Funktion als Dirigent, Solist als auch Konzertmeister ein gefragter Musiker.

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Lisa Batiashvili, Foto: (c) Mat Hennek

Lisa Batiashvili stammt aus einer georgischen Musikerfamilie und hat bereits mit Mitte Zwanzig einen bleibenden Eindruck in der internationalen Musikszene hinterlassen. Sie konzertiert weltweit mit hochkarätigen Orchestern, namhaften Dirigenten und ist auf renommierten Festivals ein willkommener Gast. Die Künstlerin spielt die Engleman Stradivari von 1709, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation.

Bachs Brandenburgische Konzerte entwerfen die neue große Orchestermusik und bleiben doch der Kammermusik verbunden. Sie spielen virtuos mit Instrumentierung und Klangfarbe und lassen Soli und Begleitung verschmelzen. Beethovens Violin-konzert lässt sich nicht nur allein mit technischer Fertigkeit bewältigen, es fordert auch die musikalischen Tugenden des jeweiligen Solisten heraus. In Schuberts Dritter treffen naturhafte Motive auf Poesie und taghelle Transparenz. Der junge, produktive Liedkomponist ebnet nach ersten Experimenten mit der Großform den Weg zu einem eigenen sinfonischen Ton. Weitere Informationen: www.kammerphilharmonie.com

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