Muhammad Yunus, Ein anderer Kapitalismus ist machbar

Muhammad Yunus wurde 1940 im heutigen Bangladesch geboren, er erhielt eine Ausbildung an der Dhaka University, studierte ab 1966 mit Hilfe eines Fulbright-Stipendiums an der Vanderbilt University (USA) und promovierte dort 1969 in Volkswirtschaftslehre. 1972 wurde er Professor an der Chittagong University in Bangladesch. Er ist der Begründer der Grameen Bank, der Erfinder des Mikrokredits und des Social Business-Konzepts für einen anderen Kapitalismus. Muhammad Yunus und die Grameen Bank erhielten im Jahr 2006 den Friedensnobelpreis.

»Wir müssen Wirtschaft ganz neu denken!« (Muhammad Yunus): Wie kann eine Wirtschaftsordnung jenseits des Kapitalismus aussehen? Und welche Schritte müssen gegangen werden, damit diese neue Ordnung Wirklichkeit wird? Muhammad Yunus entwickelt in diesem Buch die konkrete Vision einer neuen, postkapitalistischen Welt. Sein Denken setzt bei einer neuen Sicht vom Menschen an: Dieser ist eben nicht allein der auf Eigennutz ausgerichtete Homo Oeconomicus, dem es nur um die individuelle Profitmaximierung geht, sondern mindestens ebenso ein zutiefst soziales, am Gemeinwohl interessiertes Wesen. Wenn es gelingt, diesem Streben des Menschen Raum zu geben, dann ist das der Beginn einer zivilisatorischen Revolution. Weitere Informationen: www.gtvh.de

Christie Watson, Die Sprache der Menschlichkeit

Sie ist hellwach und ihre Hände sind ruhig, auch wenn das Geschehen um sie herum ihr oft genug das Herz zerreißt. Christie Watson war über zwei Jahrzehnte als Pflegfachkraft im Einsatz und erzählt in bewegenden Geschichten von Neuanfang, Hoffen und Abschied im Krankenhaus. Sie nimmt uns mit in die flirrende Atmosphäre der Notaufnahme, wo Schwerverletzte hinter dünnen Vorhängen erstversorgt werden, wo Drogensüchtige im Delirium warten neben Patienten wie der Witwe Betty, die leise über Brustschmerzen klagt und Zuwendung braucht.

Auf der Kinder-Intensivstation kämpft sich der kleine Emanuel trotzig ins Leben. Und was auf der Krebsstation am Ende wirklich zählt, begreift Christie, als ihr Vater im Sterben liegt. Jeder von uns erkrankt irgendwann einmal im Leben. Und jeder wünscht sich, dann nicht nur richtig, sondern gut behandelt zu werden. Christie Watson erinnert daran, was uns alle verbindet: Die universelle Sprache der Menschlichkeit. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Claudia Ott, TausendundeineNacht – Der Anfang und das glückliche Ende

Der grausame König Schahriyar heiratet jeden Tag neu und lässt jeden Morgen die Frischvermählte töten, bis er an die kluge Schahrasad gerät … Die Rahmengeschichte von Tausendundeine Nacht, das Spannungselixier des weltberühmten Werkes, ist in diesem Buch erstmals vollständig nach den ältesten arabischen Originalen in einem Band zu entdecken.

Selbstbewusste Frauen, die ihre Männer düpieren, exotische Genüsse im Palastgarten, heimliche Blicke durchs Fenster und die Suche der Männer nach dem Wesen der Frau: Die Rahmengeschichte von Tausendundeine Nacht gibt für das ganze Werk den Ton vor und baut eine unwiderstehliche Spannung auf, die in den folgenden Nächten in den unterschiedlichsten Registern aufrechterhalten wird. Lange war das Ende der Geschichte von Schahrasad verschollen. Claudia Ott hat es in einer alten Bibliothek in der Türkei entdeckt und aus dem Arabischen übersetzt, so dass das berühmte Entrée in das Labyrinth der tausendundein Nächte erstmals zusammen mit seinem glücklichen Ausgang gelesen werden kann.  Weitere Informationen: www.chbeck.de

Claudia Ott, TausendundeineNacht – Das glückliche Ende

In einer kleinen Bibliothek in Zentralanatolien, die vor 250 Jahren ein Sammler alter Handschriften erbaute, liegt – versteckt in einem falsch beschrifteten Schuber – ein uraltes Manuskript des Endes von „Tausendundeine Nacht“. Diese sensationelle Entdeckung macht Claudia Ott mit ihrer Übersetzung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.

Über das Ende der Rahmenerzählung von der klugen Schahrasad, die durch ihre Geschichten König Schahriyar davon abhält, sie zu töten, war bisher so gut wie nichts bekannt. Die vollständigen arabischen Manuskripte, die erst im 19. Jahrhundert unter europäischem Einfluss entstanden sind, blenden die Rahmenerzählung fast völlig aus. Erstmals werden nun die letzten 125 Nächte des Zyklus sowie der ausführliche Schluss in einer arabischen Fassung zugänglich, die viele Jahrhunderte älter ist. Claudia Ott versteht es meisterhaft, die Unmittelbarkeit und Frische des arabischen Originals zu vermitteln. Frei von allen europäischen Übermalungen und Ausschmückungen entführt sie den Leser in eine zauberhafte Welt der Paläste und Basare, der weisen Wesire und verschlagenen Händler, eine Welt voller erotischer Abenteuer und böser Streiche. „Ach, Schwester“, seufzte Dunyasad, „wie köstlich ist deine Geschichte und wie schön und süß und angenehm!“ Weitere Informationen: www.chbeck.de

 

Claudia Ott, TausendundeineNacht – erstmals in deutscher Übersetzung

Diese Neuübersetzung von Tausendundeine Nacht macht erstmals die älteste arabische Fassung der berühmten orientalischen Erzählsammlung auch deutschen Lesern zugänglich. Die Übersetzerin Claudia Ott führt uns mit einer Frische und Ungezwungenheit durch das Labyrinth der kunstvoll verwobenen Erzählfäden, dass man meint, Schahrasad selbst zu hören. Nicht mehr ein europäischer Orientalismus spricht durch Tausendundeine Nacht zu uns, sondern endlich der Orient selbst. Die nächtlichen Erzählungen von Schahrasad, mit denen sie ihren königlichen Gatten verzaubert und so ihre Tötung immer wieder aufschiebt, entführen den Leser in die Welt der Basare und Karawansereien, der weisen Kalifen und verschlagenen Händler, der vornehmen Damen und klugen Ehefrauen, der mächtigen Zauberinnen, Dschinnen und bösen Dämonen.

Sie berichten von erotischen Vergnügen und harten Schicksalsschlägen. Wie kein anderes Werk ist Tausendundeine Nacht Inbegriff eines romantischen, exotischen Orientbildes. Dieses Orientbild geht allerdings nicht unmittelbar auf Tausendundeine Nacht zurück, sondern wurde seit dem 18. Jahrhundert von Europäern in die verschiedenen Übersetzungen und Sammlungen hineingetragen. Zudem wurden die Erzählungen dem europäischen Geschmack angepaßt, indem die zuweilen derbe Ausdrucksweise und unverblümte Erotik des Originals durch einen biederen Märchenstil ersetzt wurden. Nachdem Muhsin Mahdi 1984 die weitaus älteste Handschrift aus dem 14./15. Jahrhundert ediert hat, ist es jedoch möglich, die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht in einer von allen Übermalungen, Ausschmückungen und Prüderien der letzten Jahrhunderte freien Form kennenzulernen.  Weitere Informationen: www.chbeck.de

Claudia Ott, TausendundeineNacht

Claudia Ott, Übersetzerin u.a. von Tausendundeiner und Hundertundeiner Nacht und Musikerin, ist eine der gefragtesten Vermittlerinnen arabischer Kultur im deutschen Sprachraum. Sie studierte Orientalistik in Jerusalem und Tübingen, wurde an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur arabischen Epik proviert und unterrichtet heute an der Universität Göttingen. Außerdem leitet sie im Auftrag des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Celle sowohl einen Arabisch-Intensivkurs als auch das IBTAHIDSCH Ensemble für arabischsprachige Flüchtlinge.