Eugen Drewermann: »Die sieben Tugenden«

»Einzig die Liebe stellt die Macht hinter all dem dar, das Vertrauen schenkt und Zukunft bringt. Die Liebe ist Glaube und Hoffnung in einem. Sie ist die Fähigkeit zu hoffen, dass jeder Mensch bei sich selber ankommt«, so Eugen Drewermann.

Die abendländische Tradition zählt sieben Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung, Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Sie dienen dem Menschen als Regeln für sein Verhalten und symbolisieren theologische, philosophische und ethische Ansprüche an jeden Einzelnen. Doch Eugen Drewermann sieht in diesen Begriffen auch die Gefahr, den Menschen von außen festzuschreiben.

In diesem Buch gibt er eine eigene Deutung der Tugenden und legt ihnen ein neues Verständnis des Menschen zugrunde: tugendhaft ist derjenige Mensch, der zu sich selbst gefunden hat und von Angst befreit leben kann. Die sieben Tugenden – gedeutet und erschlossen von einem der bedeutendsten geistlichen Autoren der Gegenwart. Weitere Informationen: www.patmos.de

Edition Körber-Stiftung: »Die deutsche Erinnerungskultur«

Die deutsche Erinnerungskultur befindet sich in einer Epochenwende: Nationalsozialismus und Holocaust liegen mehr als sechzig Jahre zurück, es gibt kaum mehr Zeitzeugen, und die junge Generation sieht sich mit neuen Herausforderungen wie Globalisierung und Klimawandel konfrontiert. Ein historischer Diskurs, der nur auf die Beschwörung des »Nie wieder« und die Dämonisierung des Bösen setzt, verfehlt sein Ziel: Orientierung für unsere Gegenwart zu bieten, um eine Basis für zukünf-tiges Handeln zu schaffen.

Das bedeutet: Trotz der großen Erfolge der historischen Bildung braucht die Erinnerungskultur eine Modernisierung, um nicht in Musealität und leeren Ritualen zu erstarren. Erst eine gründ-liche Renovierung in thematischer wie vermittelnder Hinsicht macht sie zeitgemäß – als produktive Instanz politischer und historischer Bildung für die Demokratien des 21. Jahrhunderts.

Giesecke und Welzer entwickeln hier erstmals einen Ausstellungsort neuen Typs: das Haus der menschlichen Möglichkeiten. Es lädt zur aktiven Aneignung sowohl der negativen als auch der positiven Potenziale des Menschen ein und eröffnet mögliche Antworten auf eine Kernfrage unserer Gegenwart: Wie lässt sich das heute erreichte zivilisatorische Niveau gegen künftige Gefährdungen sichern? Weitere Informationen: www.koerber-stiftung.de

Im Focus: »Åland im Sommer 2012 – Natur pur – Segelabenteuer – Genuss rundum«

Åland bedeutet Schären. Tausende von Inseln werben um Ihre Aufmerk-samkeit. Am schönsten erlebt man die Schären per Boot, zum Beispiel durch Inselhopping mit dem schwim-menden Nahverkehr. Hübsche kleine Fähren verbinden die Schären miteinander und machen es den Einwohnern möglich, das ganze Jahr weit draußen wohnen zu bleiben, so Visit Åland in der aktuellen Informa-tionsbroschüre »Åland 2012« .

Der schönste Weg nach Åland führt übrigens über das Meer. Ein paar Stunden oder gar eine Nacht auf See, der Blick von der Reling, während das Schiff durch die Schären schippert – das allein ist schon ein Gefühl von Urlaub. Über den Seeweg erschließen zahlreiche Fährverbindungen die åländische Inselwelt: Ein dichtes Routennetz der Reedereien Viking Line, Eckerö Linjen, Tallink Silja und Birka Cruises verbindet Åland mit dem schwedischen und finnischen Festland.

Atemberaubende Landschaftsaufnahmen vermitteln die Schönheit der Ålandinsel im Rahmen der 15-teiligen Serie „Europas Hoher Norden“; sie erzählt Geschichten von 90 Skandinaviern und ihrem außergewöhnlichen Leben: zwischen Küste und Fjord, Wald und See, Gletscher und Berg, Stadt und Land. Es ist die erste TV-Saga über den Norden, ein Filmereignis besonderer Art, das sich Liebhaber Skandinaviens (oder solche die es werden wollen) – nicht entgehen lassen dürfen. Weitere Informationen: www.visitalnd.com und www.institut50plus.de

St. Lapland, Kuusamo: »Vielseitige Programmpräsentation auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin: »Kreativ & innovativ – beeindruckende Angebote –auch für Vereine, Firmen und Verbände«

Jaana Sirkiä, Kuusamo, informierte auf der diesjährigen ITB über unter-schiedlichste Angebote des touristi-schen Netzwerkes St. Lapland. Hierzu Jaana Sirkiä gegenüber der Presse: »Kuusamo bietet eine urwüchsige und bezaubernde Landschaft – weit weg vom pulsierenden Leben Mitteleuropas. Hier im Norden Finnlands bilden acht engagierte Familienunternehmen das »Netzwerk St. Lapland«, die Unternehmen Isokenkäisten Klubi, Ollilan Loma-kartano, Oivangin Lomakartano, Pohjolan Pirtti Country House, Ruka Adventures, Rukan Salonki, das Studio Restaurant Tundra sowie das Wilderness Restaurant Huilinki.

Jaana Sirkiä: »Alle Gastgeber bieten Ihnen unverwechselbare Chalets, Lodges und Ferienhäuser, vielfältige Outdoor-Aktivitäten und Programmmöglichkeiten und eine achtsame Gastfreundschaft und Begleitund in Ihrem Urlaub. Es kommt uns darauf an, dass Sie sich in ihrem Urlaub wohlfühlen, sich erholen und auch ihrem Freizeitinteresse nachgehen können.«

Präsentiert werden vielseitige und hochwertige Programmebausteine: Lapplands Natur, Bärenbeobachtung, Countryside Expedition mit dem Schneemobil, Landschafts- und Vogelfotografie, Eisfischen und Rauchsauna, Langlauf und Schneeschuhwandern, Russisches Dinner und lokale Speisen, Santa Claus Winter Rally, Rentiere und Fischfang, Gourmet Dinner im Studio-Restaurant Tundra. Sie können aus verschiedenen Bausteinen wählen, die Programme dauern in der Regel fünf bis acht Tage – in jedem Fall: St. Lapland bietet ihnen ein maßgeschneidertes Programm. Nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, gerne beraten wir Sie: www.st.lapland.fi

Institut50plus: »Villa Gast in Dresden – Bed & Breakfast – Kulturwege«

»Wir denken zurück an den Start Bed & Breakfast in der Villa Gast im letzten Sommer, auf heitere Tage und Stunden mit unseren Gästen auf der Terrasse, am Küchentisch und im Garten«, so Thekla Twietmeyer, die Leiterin des Hauses. Zusätzlich zur gepflegten Unterkunft bietet die Villa Gast anspruchsvolle und vielseitige Kulturprogramme.

Im Februar dieses Jahres fand ein erster musikalische Salon mit Sängern des Dresdner Kammerchores statt. Weitere kulturelle Höhepunkte in Dresden sind in diesem Jahr die Ausstellungen „500 Jahre Sixtinische Madonna“, die gerade eröffnet wurde, und „Atlas“ im Albertinum. Hier sind Foto-grafien nicht veröffentlichter Werke von Gerhard Richter zu sehen.

Christian Thielemann wird im September sein Amt als Kapellmeister der Sächsi-schen Staatskapelle mit Eröffnungskonzerten antreten. Die Musikfestspiele Dresden versprechen weitere musikalische Höhepunkte im Mai und Juni, im August folgt das kleine, aber feine Moritzburg Festival. Weitere Informationen und Dresden-Ereignisse 2012: www.villagast.com

Schleswig-Holsteinisches Musikfestival: »Partnerland China – exotische Klänge – Klassik vom Feinsten«

„Wir müssen China, oder das, was es uns bedeutet, in uns selbst finden.“ Das, was Hermann Hesse als großer China-Kenner formulierte, hat auch heute noch uneingeschränkte Gültigkeit. Denn China ist nicht nur eine der wichtigsten Wirtschaftsmächte, son-dern auch eine äußerst bedeutende Kulturnation, deren Wurzeln weit in die vorchristliche Zeit zurückreichen. Aber nicht nur die große kulturelle Tradition der Vergangenheit, auch die Gegenwart und beginnende Zukunft ist in künstlerischer Hinsicht von China geprägt. Die Auseinandersetzung mit China als Kulturnation ist gerade deshalb so faszinierend, weil sich China in dem Maße, in dem es sich der europäischen Kultur geöffnet hat, gleichzeitig wieder verstärkt auch auf seine eigenen Kulturwerte besinnt, so die Initiatoren des Festivals.

Unter diesem Motto »Im Jahr des Drachens«: widmet sich das 27. Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) vom 7. Juli bis 25. August 2012 dem Länderschwerpunkt China. Festivalintendant Prof. Rolf Beck und sein Team präsentieren ein vielfältiges Konzertprogramm und zeigen einen repräsentativen Querschnitt durch die facettenreiche Kulturszene Chinas: Von der Sängerin Urna aus der Inneren Mongolei bis zum Laoqiang-Schattenspielensemble aus der Gebirgswelt der Provinz Shaanxi. Vom Schlagzeugvirtuosen Li Biao bis hin zur Bach-Interpretin Zhu Xiao-Mei. Von den großen Orchestern, dem Shanghai Symphony Orchestra und dem China National Centre for the Performing Arts Orchestra, bis hin zum traditionellen Shanghai Chinese Orchestra. Auch die zeitgenössische Musik Chinas wird in mehreren Projekten gewürdigt.

Es werden insgesamt 138 Konzerte, zusätzlich fünf „Musikfeste auf dem Lande“ und zwei Kindermusikfeste, in 49 Orten in Schleswig-Holstein, Hamburg sowie Teilen von Dänemark und Niedersachsen veranstaltet. Insgesamt finden in diesem Sommer an 77 Spielstätten Konzerte statt. Mit dem „Spielraum Hamburg“ präsentiert sich das SHMF in 15 Spielstätten der Hansestadt. Es stehen knapp 136.000 Eintrittskarten zur Verfügung. Der vom Stiftungsrat genehmigte Haushalt beläuft sich auf 7,78 Millionen Euro. Der Landeszuschuss beträgt in diesem Jahr 1,228 Millionen Euro. Langfristige Verträge mit den Hauptsponsoren, Konzert- und Sachsponsoren sowie Spenden und Zuschüsse sichern die Finanzierung ab. Der Länderschwerpunkt China findet im Rahmen des Chinesischen Kulturjahres 2012 in Deutschland statt und wird gefördert durch das Kulturministerium der Volksrepublik China und das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Informationen: www.shmf.de