Institut50plus: »8. folkBALTICA überschreitet künstlerische und politische Grenzen«

Mit dem Rekordangebot von 54 Ver-anstaltungen an 43 attraktiven Spielstätten in Flensburg, Sønder-borg und der deutsch-dänischen Region Sønder-jylland-Schleswig geht das Festival folkBALTICA von 9.-13. Mai 2012 in die achte Aus-gabe. Unter dem diesjährigen Motto „Deutschmark und Däneland – Grenzen und Grenzgänger“ präsen-tieren 29 Formationen aus sieben Ländern rund um die Ostsee neue Hörerlebnisse zwischen traditioneller und zeitgenössischer Musik, Folk, Jazz, Weltmusik und Klassik. Damit setzt das Festival, das sich längst zu einem kulturellen Leuchtturm im Ostseeraum entwickelt hat, einmal mehr ein künstlerisches Ausrufe-zeichen. „Es ist wohl das beste Programm der bisherigen Festival-geschichte“, meint Festivalchef Jens-Peter Müller.
Die Bandbreite der musikalischen „Grenzgänger“ reicht von magischen Runengesängen finnischer Einwanderer aus den Wäldern Ostnorwegens bis hin zu multikulturellen Projekten der in Deutschland lebenden Migranten und Flüchtlinge.

Zu den Höhepunkten zählen die Auftritte der Musikerin Esther Bejarano, einer Überlebenden des Mädchenorchesters Auschwitz, mit der Hip-Hop-Formation „Microphone Mafia“, das improvisierende Folk-Trio „Nordic“ aus Schweden, die dänische Harald Haugaard & Helene Blum Band, sowie die groß angelegte Festivalproduktion „Mondnacht“ mit herausragenden deutschen und finnischen Musikern und Songwritern.

Insgesamt treten 126 Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Russland, Litauen, Ukraine, Afghanistan, Gambia, Kosovo und Mazedonien in der Region zwischen Rømø und Eckernförde, Nordborg und Husum auf. „Grenzgänge“ unterschiedlichster Art werden neben den Konzerten auch in Filmen, Workshops, Vorträgen und drei Ausstellungen dargestellt und erprobt. Weitere Informationen: www.folkbaltica.de