AT-Verlag: »Leila Lindholm, Schwedin mit marokkanischen Wurzeln, eine der beliebtesten Fernsehköchinnen Schwedens«

Dieses Buch ist der zweite Teil der populären Backbibel »Backen mit Leila«. Er fügt sich nahtlos an den Vorgänger an und zeigt in rund 200 Rezepten für jede Jahreszeit und jeden Anlass, wie sich spezielle Brote, Pizza, Kuchen, Torten, Brow-nies und andere süsse Köstlichkeiten und – als Konzession an eine ihrer Lieblingsspeisen – auch Pasta ganz einfach selbst herstellen lassen. Die liebevoll gestalteten Kapitel tragen fantasievolle Namen wie »Say Cheesecake«, »Brownies and Blon-dies« oder »I scream icecream«. Auch hier präsentiert Leila wiederum viele Grundrezepte, die durch andere Zutaten in immer wieder neue Varianten verwandelt werden. Dazu verrät sie viele Tipps und Kniffe rund um das Backen sowohl für erfahrene »Backhasen« wie auch für Back-Neulinge.

Dieses neuste Buch von Leila Lindholm besticht wiederum durch die hohe Qualität der Fotografie und die liebevolle Gestaltung. Das Buch hat das Potenzial, das Lieblingsback- und -kochbuch vieler zu werden.

Leila Lindholm, Schwedin mit marokkanischen Wurzeln, ist eine der belieb-testen Fernsehköchinnen Schwedens. 1999 wurde sie zur besten Köchin Schwedens und 2004 zum besten TV-Koch des Jahres gewählt, 2009 erhielt sie die Silbermedaille der Gastronomischen Akademie. Sie hat bisher vier Koch-bücher herausgebracht, drei davon auf Deutsch im AT Verlag. Ihre Bücher erhielten sowohl national als auch international zahlreiche Preise und wurden in viele Sprachen übersetzt. Weitere Informationen: www.at-verlag.ch

Institut50plus: »Was kann die Methode der Psychoanalyse leisten und wo liegen ihre Grenzen?«

Wer darüber nachdenkt, eine Psy-choanalyse zu beginnen, steht vor vielen Fragen. Hilft mir die Methode bei meinen Problemen? Muss ich mich auf die Couch legen? Was kann die Methode leisten und wo liegen ihre Grenzen? Psychoanalyse hilft bei vielen Störungen – unter anderem bei Ängsten, Depressionen und ADHS. Sie fragt danach, wie das Leiden entstanden ist, und versucht, mithilfe dieses Verstehens einen Ausweg zu finden. Dabei lernt man manchmal Seiten an sich kennen, die man lieber nicht kennengelernt hätte – aber dieses Kennenlernen führt zu größerer Eigenständigkeit und zu einem besse-ren Verständnis von und für sich selbst.

Im ersten Teil des Buches werden Fragen rund um die Psychoanalyse erläutert. Der zweite Teil beschreibt die gängigsten Krankheitsbilder und ihre möglichen Ursachen aus psychoanalytischer Sicht. Weitere Informationen: www.psychosozial-verlag.de

Institut50plus: Warum sind wir empfänglich für Selenfänger, Wunderheiler und Heilsbringer? Ist Esoterik wirklich harmlos?

Für die Autorin ist dieses Buch ein Leitfaden wider die spirituelle Verwahrlosung der Republik. In den letzten Jahren hat es den Anschein, als seien die so genannten Sekten zu einem gesellschaftlichen Randprob-lem geworden. Doch der Markt boomt – nach wie vor suchen die Menschen nach einem sinnstiftenden Umfeld, das sie bei den Kirchen nicht mehr finden – und verlieren sich in der Esoterik. Insbesondere das Internet ist zu einem spirituellen Super-markt geworden, unüberschaubar die Zahl der Anbieter, mehr oder weniger subtil ihre Anwerbemethoden.

Warum sind wir so empfänglich für Seelenfänger, Wunderheiler und andere vermeintliche Heilsbringer? Ist Esoterik wirklich harmlos? Die Sekten-Expertin Ursula Caberta klärt auf: Hinter-gründe und Methoden, Gruppen und Netzwerke, Gefahren und Maßnahmen. Mit ihrem Buch liefert sie praktikable Hilfestellung im Umgang mit einem unterschätzten gesellschaftlichen Phänomen.

Ursula Caberta, geb. 1950, ist Diplom-Volkswirtin und leitete von 1992 bis 2010 die Arbeitsgruppe Scietology bei der Behörde für Inneres in Hamburg. Ab 1.1.2011 ist sie Ministerialreferentin für neureligiöse, ideologische Gemein-schaften und Psychogruppen bei dieser Behörde. Fachberatung beim erfolg-reichen Fernsehfilm zur Scientology Organisation „Bis nichts mehr bleibt“. Weitere Informationen: www.randomhouse.de

Musikfest Stuttgart: »Mitten im Zeitgeist – Oratorium AQUA auf dem Weg nach Stuttgart«

Der Venezolaner Gonzalo Grau (*1972) hat im Auftrag der Internationalen Bachakademie Stuttgart eigens für das Musikfest das Wasser-Oratorium AQUA komponiert. Mit einem Vorgeschmack lockt die Uraufführung von Ausschnitten im Rahmen des Young Euro Classic Festivals am 13. August im Konzerthaus in Berlin.


Gonzalo Grau, Foto: Bachakademie

Am Samstag, den 13. August, wird AQUA in Berlin vom Bundesjugend-orchester unter Leitung der Helmuth-Rilling-Preisträgerin Maria Guinand in Auszügen vorgestellt. Die mit Spannung erwartete europäische Erst-aufführung des kompletten Werkes findet am 3. September beim MUSIKFESTUTTGART 2011 statt; zuvor wird AQUA noch in Venezuela und Ecuador aufgeführt.

Gonzalo Grau stammt aus einer Musikerfamilie in Caracas. Von 1995 bis 1998 studierte er am Berklee College of Music. Seitdem tritt er als Interpret, Komponist oder Arrangeur mit zahlreichen namhaften Künstlern auf. Bereits 2000 arbeitet er im Auftrag der Internationalen Bachakademie, damals gemeinsam mit dem Komponisten Osvaldo Golijov an der Pasión Según San Marcos (PASSION 2000). In AQUA übernahm sein Vater, der Komponist und Musikpädagogen Alberto Grau die Arbeit am Chorsatz.

Gonzalo Graus Kompositionsstil ist durch vielfältige Einflüsse geprägt.
»Für mich ist eine gregorianische Melodie genauso schön wie ein kubanischer Santería-Gesang. Indische Ornamentik und barocke Artikulation können bei mir im selben Stück liegen.« Spezielle Sound-effects machen Aqua zu einem multikulturellen Oratorium, in dem der Mensch und seine (bedrohte) Umwelt im Zentrum stehen. AQUA ist in fünf Sätze gegliedert, die jeweils ein poetisches Bild der Metapher von den »Wegen des Wassers« beschreiben. Die Musik folgt schroffen, sanften und verborgenen Flussläufen, singt von Regen und Über-schwemmungen und klagt über vergiftete Quellen und die Folgen eines zügellosen Fortschritts. Der Schluss führt zum gemeinsamen Ziel aller Süßwasserwege – dem Aufgehen in den Weiten des Ozeans. Der rote Faden der Handlung entsteht durch die Figur eines Fergen, der auf seinem Nachen den Fluten folgt. AQUA ist für Chor, Orchester, zwei Solisten und einen Sprecher komponiert. In Stuttgart wird die Gächinger Kantorei den Chorpart übernehmen.

Die Dirigentin Maria Guinand (*1953) ist die erste Preisträgerin des 2008 anlässlich des 75. Geburtstages von Helmuth Rilling ins Leben gerufenen Helmuth-Rilling-Preises. Internationale Anerkennung erwarb sie sich für ihre hohe Musikalität und ihr soziales Engagement. Sie ist maßgeblich an der Jugendarbeit des »Sistema Nacional de Orquestas y Coros Infantiles e Juveniles« in Venezuela beteiligt, das durch den Dirigentenstar Gustavo Dudamel weltweit bekannt geworden ist. Weitere Informationen: www.bachakademie.de