Nina Willner, Vierzig Herbste

Berlin 1984: Nina Willner, Tochter der aus Ostdeutschland in die USA geflohenen Hanna, wird als Agentin des US-Geheimdienstes in Ostberlin eingeschleust. Dort ist sie den militärischen Geheimnissen der Sowjets auf der Spur, aber die Geschichte ihrer Mutter lässt sie nicht los. Denn hinter der Mauer leben ihre Großmutter, ihre Tante und auch ihre Cousine. Werden sie jemals als Familie vereint sein? Vierzig Herbste erzählt auf berührende Weise das Schicksal von fünf Frauen im Kalten Krieg, die sich nicht unterkriegen lassen, sondern für das kämpfen, was ihnen am meisten bedeutet: ihre Familie.

Washington, D.C., 1966: Als Nina fünf Jahre alt ist, erfährt sie, dass sie eine Großmutter hat, die eingeschlossen hinter einem „Vorhang“ lebt, weit entfernt in einem fremden Land. Eines Tages, so versichert ihr die Mutter, wird Nina ihre Oma kennenlernen. Und Nina denkt: Es ist doch nur ein Vorhang – warum kann man die Stoffbahnen nicht einfach beiseite ziehen? Sie weiß noch nicht, dass die Wurzeln ihrer Familie in Deutschland liegen. Es ist die Zeit des Kalten Kriegs; die Welt ist in zwei Machtblöcke geteilt.

Siebzehn Jahre später steht die US-Geheimagentin Nina Willner in Ostberlin. Sie soll den Militärgeheimnissen der Sowjets in der DDR auf die Spur kommen. Eine gefährliche und riskante Mission, die sie zwar hinter den berüchtigten Eisernen Vorhang führt, nicht aber ihrer Familie im Osten des Landes näher bringt. Als Agentin der US-Army ist es Nina strikt verboten, Kontakt zu den Menschen in der DDR aufzunehmen. Nur von Fotografien kennt sie ihre Verwandten, die hinter der Mauer leben: ihre resolute, regimekritische Großmutter, ihre freiheitshungrige Tante Heidi und ihre Cousine Cordula, die es als Radsportlerin bis ins Nationalteam der DDR gebracht hat. Wird sie ihnen jemals begegnen? Nina ahnt nicht, welch ungeahnte Wendung die Geschichte einmal nehmen wird: Weitere Informationen: http://www.ullsteinbuchverlage.de

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